Von Boris Jakubith am Do, 25. September 2003 um 01:11 #
Bloß nicht! Damit würde man denen ja noch Recht geben.
SCO's Forderungen entbehren (meiner Meinung nach) jeder rechtlichen Grundlage. Je früher dieses Unternehmen zerstört wird, umso besser! Ich kann es nicht leiden, wenn Betrüger mit unbewiesenen Behauptungen versuchen, Geld zu machen.
Also man kann echt alles irgendwie umdrehen und sich zurecht legen. SCO ist echt Meister darin. Aber man merkt deutlich, dass Ihnen die Argumente fehlen und generell der rote Faden ihrer Aktionen. Sie warten jetzt nur noch auf Reaktionen anderer Firmen und reagieren darauf. Was wirklich sinnvolles kam nie, kommt nicht, und wird nicht mehr kommen. Das ganze wird sich wohl noch so einige Monate hinziehen. Aber immerhin sind so viele Leute auf Linux aufmerksam geworden und ich denke auch nicht, dass soviele Leute SCO glauben. Warten wir ab, was die Zeit bringt, irgendwann wird SCO mit seinem Rumgelaber nicht mehr weiterkommen, weil keiner mehr zuhört. Stattdessen wird es auch für Leute, die nichts mit Linux zu tun haben heißen: Ach.. SCO mal wieder... erzählen sie wieder mal Schwachsinn...
Nachdem ich mir das Zeug noch mal in aller Ruhe zu Gemüte geführt habe, komme ich zu dem Schluß, daß HP mit "Gefahren aussetzen" und "substantiellen Problemen" wohl SCO meinen könnte. Ja, davor gilt es die Kundschaft zu schützen. Allein die Vorstellung, daß die Rechtsabteilungen von IBM und HP gemeinsam auf SCO eindreschen könnten lässt mein Herz hüpfen.
ich würd das eher so deuten das HP sich ziemlich sicher ist das seine Kunden nix zu befürchten haben und daher alle last getrosst auf sich nimmt....aber ok sco siehts natürlich anders
Von Freundlich am Do, 25. September 2003 um 11:01 #
Genau so ist es. HP hat seinen Kunden _uneingeschränkten_ Rechtschutz sowie Rechtsfolgekostenübernahme ausgelobt!
Das ist sicherlich auch ein wenig Kundenfang, aber vor allem ist es die Aussage: SCO hat keine durchsetzbaren Ansprüche. Und wir sind uns dessen so sicher, daß wir unseren Kunden eine uneingeschränkte Garantie anbieten!
Ich denke HP hat nichts von SCO zu befürchten. Von daher das HP sich vor die eigenen Kunden stellt, um den Kunden eine gewisse Sicherheit zu geben, bevor die wieder zu Microschrott und Konsorten abwandern.
ich verfolge diesen lächerlichen streit seit den ersten meldungen und muß sagen dass es mir jetzt reicht. ich bin ein ruhiger mensch, aber irgendwann ist auch gut. sco hat nichts. sco ist ein armseliges unternehmen das keine marktrelevaten produkte mehr hat und auf das einzige zurückgreift was es kann: klagen. ich bin vor ein paar tagen auf diesen artikel gestoßen; ich denke er bringt es auf den punkt: http://www.groklaw.com/article.php?story=20030920122117265 die manager von sco sollten aufhören sich hinter PR-gags und lächerlich-frechen behauptungen zu verstecken und vielleicht mal auch nur einen einzigen BEWEIS vorzubringen. ganz ehrlich, wenn ich manager von sco wäre könnte ich bestimmt nicht mehr ruhig schlafen (oder kann es sein das die manager dem wahn verfallen sind und das was sie sagen inzwischen selbst glauben?!) ...just my 2 cents
fuer den Code den SCO in Linux gefunden haben moechte.
Aber das ist ja mal wieder typische Redmond Strategie:
zuerst ein Sammelsurium von haltlosen Behauptungen aufstellen diese mit grossem Propagandaaufwand in den Medien platzieren, dann eine zeitlang warten, das Propagandafeld auf andere Themen erweitern und
in der Zwischenzeit denken alle Normaluser das was Ihnen auch die Redmondjuenger einfluestern, SCO haette Rechte an Linux.
Von anonymous am Do, 25. September 2003 um 00:53 #
Langsam kotzt mich das geblubbler von denen an. Ich wünsche ich dürfte mir ne Stadt oder noch besser ne Strasse dort aussuchen, in der wieder mal der Strom ausfällt.
Btw, Slack 9.1rc2 ist draussen und swaret hat's mir ge-apt-get-ted
Von cityhunter am Do, 25. September 2003 um 07:32 #
Also irgendwie will die Softwareindustrie Linux den Todesstoss versetzen.
Softwarepatente, Copyright-Drohungen, GPL wird als nichtig erklärt, Steve Ballmer bezeichnete Linux als Kommunismus (der sofortige Todesstoss für Linux bei den vielen amerikanischen Patri(di)oten). Wenn das Linux übersteht hat die Softwareindustrie verloren. Aber wird Linux das überstehen ?
Habe gestern gerade "Startup" bei Premiere5 geschaut. Am 03.10. läuft es wieder. Irgendwie ist das realistischer geworden als der Regisseur wollte...
Du Trantüte! Das was Du da machst kann man getrost unter "Desinformation" abheften. Ja so a Schmarrn. SCO != Softwareindustrie. MS != Softwareindustrie.
Von yet another nick am Do, 25. September 2003 um 14:36 #
Das klingt ja so, als ob Jemand mir ein Bein stellt, ich ihm daraufhin einen Faustschlag ins Gesicht gebe (wissenschaftl. Term: "Reaktion"). Also lacht Jemand mich aus und ruft: "Haha, wusste ich's doch, du bist gewalttätig!"
Irgendwie kommt mir der Laden nicht geheuer vor. SCO scheint mir langsam eine Abkürzung für "Sandkasten-Caoten-Organisation"*. Allerdings könnte dieser Schein für einen weitaus cleveren Schlag beabsichtigt sein. Das sollten auch Nichtparanoide als Möglichkeit im Hinterkopf behalten.
* Nein, SCO, das ist keine Rufschädigung, sondern Ausdruck freier Meinungsäußerung (welche bekanntlich auch auf Irrtum basieren kann) .
wird diese lächerliche Verbrecherbande mit Klagen zugepflastert. Das ist doch Alles lächerlich. HP will seinen Kunden doch nur eine Sicherheit vor solchen Verbrechern geben. Ich halte das keinesfalls für ein Eingeständniss.
Von Mailerde(ä)mon am Mo, 27. Oktober 2003 um 18:09 #
Hi,
so weit ich weiß hat Linus Torwalds bereits einen offenen Brief an SCO geschrieben, in dem er sie bittet doch zu sagen welche Programmstellen von Linux aus dem Unix-System angeblich übernommen wurden. Was ja auch kein Problem wäre zu sagen welche, weil Linux OpenSource ist und jeder den Quellcode lesen kann. SCO könnte also eigentlich problemlos sagen, an der Stelle und an der Stelle habt ihr geklaut. So weit ich weiß hat SCO bis heute nicht darauf reagiert.
Armes Unternehmen, was sich versuchen muss mit unsinnigen Klagen über Wasser zu halten. Wobei man sagen muss das Linux nicht ganz unschuldig an der Situation von SCO ist, da es ein recht ähnliches System ist, aber im Gegensatz zu Unix kostenlos zur Verfügung gestellt wird (mal davon abgesehen, dass es OpenSource ist und jeder weiter daran rumbasteln und anpassen kann).
Mit freundlichen Grüßen
Mailerde(ä)mon
-------------------------------------------- Linux..... Entdecke die Möglichkeiten....
.....aber im Gegensatz zu Unix kostenlos zur Verfügung gestellt wird.....
was ist FreeBSD, OpenBSD....
mich wundert nur das sco in diese richtung nicht auch noch irgend etwas entgegen bring bzw dann auch gleich noch in richtung apple mit ihrem neuen osx..... grins
Ich halte das langsam nicht mehr aus! (dramatisiert)
SCO's Forderungen entbehren (meiner Meinung nach) jeder rechtlichen Grundlage.
Je früher dieses Unternehmen zerstört wird, umso besser!
Ich kann es nicht leiden, wenn Betrüger mit unbewiesenen Behauptungen versuchen, Geld zu machen.
http://newsforge.com/newsforge/03/09/24/179258.shtml?tid=17
http://newsforge.com/newsforge/03/09/24/1731252.shtml?tid=17
Mike
Jetzt springt HP auf den Zug auf, den SCO losgetreten hat und schützt ihre Kunden durch Klagen von SCO mit eigenen Lizenzen?
Spiess umgedreht?
Macht jetzt HP Kohle dank SCO?
*mirwirdschummrig*
Allein die Vorstellung, daß die Rechtsabteilungen von IBM und HP gemeinsam auf SCO eindreschen könnten lässt mein Herz hüpfen.
Sind doch die besten Freunde
Das ist sicherlich auch ein wenig Kundenfang, aber vor allem ist es die Aussage: SCO hat keine durchsetzbaren Ansprüche. Und wir sind uns dessen so sicher, daß wir unseren Kunden eine uneingeschränkte Garantie anbieten!
Ich denke HP hat nichts von SCO zu befürchten. Von daher das HP sich vor die eigenen Kunden stellt, um den Kunden eine gewisse Sicherheit zu geben, bevor die wieder zu Microschrott und Konsorten abwandern.
und muß sagen dass es mir jetzt reicht. ich bin ein ruhiger mensch,
aber irgendwann ist auch gut. sco hat nichts. sco ist ein armseliges
unternehmen das keine marktrelevaten produkte mehr hat und auf das einzige
zurückgreift was es kann: klagen.
ich bin vor ein paar tagen auf diesen artikel gestoßen; ich denke
er bringt es auf den punkt:
http://www.groklaw.com/article.php?story=20030920122117265
die manager von sco sollten aufhören sich hinter PR-gags und
lächerlich-frechen behauptungen zu verstecken und vielleicht
mal auch nur einen einzigen BEWEIS vorzubringen.
ganz ehrlich, wenn ich manager von sco wäre könnte ich bestimmt
nicht mehr ruhig schlafen (oder kann es sein das die manager dem wahn verfallen sind
und das was sie sagen inzwischen selbst glauben?!)
...just my 2 cents
Aber das ist ja mal wieder typische Redmond Strategie:
zuerst ein Sammelsurium von haltlosen Behauptungen aufstellen
diese mit grossem Propagandaaufwand in den Medien platzieren,
dann eine zeitlang warten,
das Propagandafeld auf andere Themen erweitern und
in der Zwischenzeit denken alle Normaluser das was Ihnen auch
die Redmondjuenger einfluestern, SCO haette Rechte an Linux.
Schönes Ableben noch
Btw, Slack 9.1rc2 ist draussen und swaret hat's mir ge-apt-get-ted

Softwarepatente, Copyright-Drohungen, GPL wird als nichtig erklärt, Steve Ballmer bezeichnete Linux als Kommunismus (der sofortige Todesstoss für Linux bei den vielen amerikanischen Patri(di)oten).
Wenn das Linux übersteht hat die Softwareindustrie verloren.
Aber wird Linux das überstehen ?
Habe gestern gerade "Startup" bei Premiere5 geschaut. Am 03.10. läuft es wieder. Irgendwie ist das realistischer geworden als der Regisseur wollte...
Ja so a Schmarrn.
SCO != Softwareindustrie.
MS != Softwareindustrie.
Das klingt ja so, als ob Jemand mir ein Bein stellt, ich ihm daraufhin einen Faustschlag ins Gesicht gebe (wissenschaftl. Term: "Reaktion"). Also lacht Jemand mich aus und ruft: "Haha, wusste ich's doch, du bist gewalttätig!"
Irgendwie kommt mir der Laden nicht geheuer vor. SCO scheint mir langsam eine Abkürzung für "Sandkasten-Caoten-Organisation"*. Allerdings könnte dieser Schein für einen weitaus cleveren Schlag beabsichtigt sein. Das sollten auch Nichtparanoide als Möglichkeit im Hinterkopf behalten.
* Nein, SCO, das ist keine Rufschädigung, sondern Ausdruck freier Meinungsäußerung (welche bekanntlich auch auf Irrtum basieren kann)
Sicherlich mehr als peinlich, was die da abziehen.
so weit ich weiß hat Linus Torwalds bereits einen offenen Brief an SCO geschrieben, in dem er sie bittet doch zu sagen welche Programmstellen von Linux aus dem Unix-System angeblich übernommen wurden. Was ja auch kein Problem wäre zu sagen welche, weil Linux OpenSource ist und jeder den Quellcode lesen kann. SCO könnte also eigentlich problemlos sagen, an der Stelle und an der Stelle habt ihr geklaut.
So weit ich weiß hat SCO bis heute nicht darauf reagiert.
Armes Unternehmen, was sich versuchen muss mit unsinnigen Klagen über Wasser zu halten. Wobei man sagen muss das Linux nicht ganz unschuldig an der Situation von SCO ist, da es ein recht ähnliches System ist, aber im Gegensatz zu Unix kostenlos zur Verfügung gestellt wird (mal davon abgesehen, dass es OpenSource ist und jeder weiter daran rumbasteln und anpassen kann).
Mit freundlichen Grüßen
Mailerde(ä)mon
--------------------------------------------
Linux..... Entdecke die Möglichkeiten....
was ist FreeBSD, OpenBSD....
mich wundert nur das sco in diese richtung nicht auch noch irgend etwas entgegen bring bzw dann auch gleich noch in richtung apple mit ihrem neuen osx..... grins