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Mi, 24. September 2003, 21:22

Unternehmen

SCO: Linux ist nicht frei

Der selbst ernannte »Kernel-Besitzer« SCO hat Stellung zu Gerüchten genommen, wonach HP seinen Linux-Kunden rechtliche Sicherheit und Garantien geben will.

Lange Zeit schwiegen die Lämmer. Nun meldete sich die SCO Group zu Wort und verkündete, dass Linux nicht frei sei. Grund für die nüchterne Feststellung ist das Durchsickern von Plänen von HP, wonach das Unternehmen allen HP-Lizenznehmern Garantie vor möglichen SCO-Klagen geben will. Nach Informationen von news.com wird Hewlett-Packard, selbst ohne Absichten einer möglichen Klage gegen SCO, ein entsprechendes Programm vorstellen. Wie das Vorhaben, das ein Sprecher des Unternehmens als einen »Schritt nach vorn« beschrieb, aussehen wird, ist im Moment nicht klar. Die Optionenen könnten von möglichen Garantien bis hin zu »legalen« SCO-Lizenzen reichen. Laut einem Bericht der Computerwoche wird HP jede SCO-Klage gegen einen seiner Linux-Kunden übernehmen. Grund genug für das klageerprobte Unternehmen SCO, auf den Plan zu treten.

Wie die SCO Group in einer Pressemitteilung bekannt gab, bestätigt das Handeln von HP die Bekundungen SCOs, wonach Unternehmenskunden bei einem Einsatz von Linux sich »Gefahren aussetzen«. »Anstatt sich zu weigern, die Existenz von substantiellen Problemen unter Linux anzuerkennen, wie es viele Open-Source-Führer taten, bestätigt HP deren Existenz«, so SCO. »HPs Handeln bringt die Linux-Industrie in Richtung eines Lizenzierungsprogrammes. In anderen Worten, Linux ist nicht frei.«

Nun glaubt SCO in HPs Programm eine richtungsweisende Trendwende zu sehen. Ein Schutz, wie ihn HP seinen Kunden anbieten will, sei auch anderen Unternehmen zu empfehlen. »Wir denken, dass ihre Kunden es verlangen«, konkludiert SCO in Richtung von Red Hat, IBM und anderen Linux-Distributoren. Bereits letzte Woche hatte Jonathan Schwartz, Vizepräsident von Suns Softwareabteilung, angekündigt, »legale« SCO Lizenzen zu besitzen und ihre Kunden vor möglichen Problemen schützen zu wollen.

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