hat auch seine Vorteile, denn dann faellt den Firmen vielleicht auch mal ein, dass es noch was anderes ausser Microsoft und Linux gibt, naemlich z.B. *BSD. Ich bin in erster Linie fuer Vielfalt mit gemeinsamen offenen Standards und finde daher die Entwicklung im Moment nicht besonders gut. Linux verdraengt in erster Linie UNIX und nicht Windows - das sehe ich als absolutes Problem. Wenn die Entwicklung von Linux weiterhin so gepusht wird, haben die anderen Systeme bald keine reelle Chance mehr und verlieren immer mehr an Boden...
Waere ich Asien und wollte ein alternatives Betriebssystem entwickeln, ich naehme FreeBSD als Grundlage (persoenliche Meinung)
Bei uns in der Firma habe ich auch mehrere BSD-Server laufen. In diesem Jahr haben wir ein neues ERP angeschaftt. Das, was uns am besten gefallen hat, lief nur unter Linux. Wäre ja kein Problem, hatte es auch auf BSD hinbekommen, aber es gibt kein Support seitens des Herstellers für BSD.
Also: einen Rechner wieder auf Linux umgestellt (Debian). ERP-Firma: Wir supporten nur Linux von SUSE.
Und so kommt es, das nun auf einem meiner Server das ungeliebte Linux aus Nünberg läuft. Fazit: du hast Recht, aber ich kenne auch viele Firmen, in denen Linux Win-Server ersetzt hat und ersetzen wird. Wobei ich unseren Kunden eh aus Gründen der Stabilität zu BSD rate, aber dann müssten sie ihre Admins wohl mal wieder zur Schulung schicken... Und, ein großes Problem bleibt das Supporten...
Das ist eine der beliebten bsd versus linux argumente (neben dem getrolle, dass der BSD TCP/IP Stack ja sooo viel besser sei, als der von linux.. war auch richtig zu 2.0 zeiten :p)
Ich kenne/habe rechner, auf denen freebsd gleich beim booten crash -> keine installation möglich. Es gibt auch rechner, unter denen Linux ins schleudern kommt...
Ach, diese Vergleiche immer Neben der Sache mit dem besserem TCP/IP Stack, wird auch oft das ach so performantere Dateisystem und manchmal auch die virtuelle Speicherverwaltung herangezogen. Ok, vorm Kernel 2.4 war zumindest beim IP-Stack etwas dran
Sicherlich, FreeBSD ist sehr stabil und auch ziemlich performant (wenn man nicht gerade das "New Technologie Release" nimmt (Version 5x). Das heisst aber nicht das Linux weniger stabil und performant wäre (bei in etwa gleicher Konfiguration).
Von Papa Schlumpf am So, 5. Oktober 2003 um 15:21 #
Ich hab zwar fast keine Erfahrung mit *BSD, aber ich denke mal, wenn die Hardware OK ist und du nicht gerade jeden scheiss, den du irgendwo findest, in den Kernel reinpatchst, läuft ein *BSD und ein linux so lange der Strom da ist (Und mit UUSV sogar darüber hinaus).
Bei hoffnungslos überlasteter Hardware oder schlechter Hardware (Ich hab schon RAMS gesehen, die laut memtest86 vollkommen OK waren und trotzdem ist die Kiste 5x am Tag abgeschmiert - nach RAM-Tausch keinen einzigen crash mehr) kann natürlich das Beste OS nichts dagegen machen.
Stabilitätsvorteile bei den *BSDs ergeben sich weniger hinsichtlich der Kernelfähigkeiten von den *BSDs, sondern eher hinsichtlich der einheitlichen Systemstruktur eines jeden BSDs. Es gibt keine zusammengeschusterten Distributionen, sondern immer nur ein BSD (der drei unterschiedlichen Projekte). Insofern ist der Stabilitätsvorteil nur solange gegeben, wann man ein BSD statt einer Frickel-Linux-Distribution (zu denen ich die großen kommerziellen zähle!) einsetzt. Ein BSD-System ist eben mehr aus einem Guss, als eine herkömmliche Linuxdistribution - und dies sorgt von der Natur der Sache her für einen gewissen Stabilitätsvorteil...
sowas habe ich auch schon erlebt zb bei arcserve - da habe ich aber kein problem an der hotline etwas zu schwindeln und zu sagen das ich suse 7.0 einsetze obwohl ein woody seinen dienst tut. olli
Jup, an Windows ist einfach kein rankommen. Für viele ist Linux nur das neue Unix und wird auch vornehmlich dann in diesen Bereichen eingesetzt und gewollt. Um viele Alternative Systeme zu pushen ist allerdings die Unterstützungwilligkeit der Firmen zu klein. Für ein System wie Linux reicht es immer gerade noch so.
FreeBSD auf den Stand der Multimedia-Unterstützung zu bekommen wie heute Linux, ist einfach zu aufwendig. Es fehlt an den wichtigsten Dingen, von einem Soundframework ähnlich ALSA bis hin zu Videounterstützung ausserhalb des Broktree-Chipsatzes. Da stehen Jahre zwischen Linux und FreeBSD und da keiner der Maintainer bei FBSD anfängt was zu ändern, wird da auch nix passieren.
Du überiehst die Zielsetzung der BSD-Projekte. Mir ist BSD als Serversystem tausendmal lieber als Linux. Mir ist Linux als Multimediasystem tausendmal lieber als BSD oder Windows.
Ich sehe keinen Grund Videos oder MP3s auf meinem Internetrouter ablaufen zu lassen...
> hat auch seine Vorteile, denn dann faellt den Firmen vielleicht auch mal ein, dass es noch was anderes ausser Microsoft und Linux gibt ...
Du kannst Vorteile erkennen wenn Firmen die auf OpenSource setzen verklagt werden? Sag mal bist du so dumm? Denkst du die verklagten (oder irgendwelche anderen) Firmen werden es danach mal mit BSD probieren oder wie sieht jetzt deine Milchmädchenrechnung aus?
> Linux verdraengt in erster Linie UNIX und nicht Windows - das sehe ich als absolutes Problem
Linux verdängt auch Unix das ist richtig, aber wenn man mal mal ein Stückchen weiter als du denkt, dann sieht man das Linux einfach proprietäre Systeme verdrängt und dazu gehören auch Solaris, AIX und HP-UX ... . Und wenn du, wie du sagst, für offene Standards bist dann wirst du das gut finden.
> Waere ich Asien und wollte ein alternatives Betriebssystem entwickeln, ich naehme FreeBSD als Grundlage (persoenliche Meinung)
Waere ich du würd ich vor dem schreiben nachdenken und nicht dumm rumtrollen. (persönliche Meinung)
Verklagen ist eine Sache, gewinnen eine andere. Wie du trotz all deiner Schlaeue anscheinend noch nicht mitbekommen hast, sind die Vorwuerfe von SCO haltlos. *BSD ist eine ganz andere Sache, die hatten diesen Rechtsstreit schon vor Jahren mit Unix und haben daraufhin ihren Code absolut sauber gemacht, was sie in der Weiterentwicklung allerdings stark zurueckgeworfen hat. Waere das nicht passiert, saessen wir wahrscheinlich jetzt alle vor FreeBSD anstatt vor Linux.
So, und jetzt mal was zu deinem zweiten Absatz. Ich mag proprietaere Systeme. Ich find z.B. Solaris gut. Wenn du Linux magst, dann kannst du Solaris auch nicht schlecht finden. Viele guten Ideen von Solaris stecken in Linux - z.B. vfs. Nur weil was proprietaer ist, heisst es noch lange nicht, dass es keine offenen Standards unterstuetzen kann. Da darf man nicht von MS auf alle anderen Firmen schliessen! Alles frei und umsonst klar. Geld braucht schliesslich kein Mensch.
Denk du lieber erst mal nach, bevor du jemand anderen dazu anregst.
> saessen wir wahrscheinlich jetzt alle vor FreeBSD anstatt vor > Linux.
Yo und wenn heute besseres Wetter wär würde ich gar nicht vor dem Rechner sitzen! Was willst du mir damit sagen, das wir mit BSD alle glücklich wären?
>Ich find z.B. Solaris gut. Wenn du Linux magst, dann kannst du Solaris auch >nicht schlecht finden
Ich habe nicht gesagt das ich kommerzielle Unices schlecht finde, ich verdiene mein Geld damit. Trotzdem find ich Solaris Schrott, das Volumemanagement ist ein Witz, Hardwareverwaltung (cat /etc/path_to_inst) zum schreien, und über UFS brauchen wir nicht reden. Mich wundert es nicht das SUN jedes Quartal mehr Miese einfährt. Für eine SUN Maschine bekomme ich 3 gleich schnelle Intelserver mit Linux, und hey ... die sind leichter Administrierbar und haben auch noch mehr features. AIX und HP-UX sind die einzigen Anbieter von denen ich Unixmaschinen kaufen würde, und komischerweise sind gerade diese beiden Anbieter die größten Linuxunterstützer.
Von Der Kommentator am So, 5. Oktober 2003 um 19:54 #
Firmen wie SUN IBM HP , die Linux unterstützen haben nicht die Probleme , die SCO oder auch Microsoft haben .
Das Kerngeschäft von SUM IBM HP ... ist der Verkauf von Hardware , wärend MS und SCO reine Software verkaufen , was noch schlimmer ist ist die Tatsache , dass SCO im wesentlichen von deren Betriebssystem noch lebt .
Von daher können SUN ... über Linux nur glücklich sein , weil die Kosten für die Erstellung und Aktualisierung des Betriebssystems auf andere abgewälzt werden kann .
> hat auch seine Vorteile, denn dann faellt den Firmen vielleicht auch mal ein, dass es noch was anderes ausser Microsoft und Linux gibt, naemlich z.B. *BSD.
SCO trollt gegen jede Art von Software, die auch nur *kostenlos* ist, von den feinen Unterschieden zwischen Linux/GPL und BSD ist man meilenweit entfernt.
Hm, scheint ja keine wirklichen Argumente für *BSD zu geben, außer persönlichem Geschmack. Ich bin dafür, daß Linux das einzige Open Source OS wird, genauso wie ich mir wünschen würde, daß KDE der einzige DE wird. Denn dann bauen endlcih mal alle Ideen und aller Code auf einer gemeinsamen Basis auf. Dieses ständige "Das Rad Neu Erfinden" ist ziemlich ineffektiv. Auf der anderen Seite kann man ja niemanden verbieten, für sein System der Wahl zu schwärmen und dafür Code zu schreiben. So ist das eben bei Leuten, die OSS in ihrer Freizeit entwickeln. Trotzdem glaube ich, daß Gnome nur noch weiterentwickelt wird, weil die Amis keinen Bock auf KDE haben, das ja ziemlich heftig gezeigt hat, was die Europäische Entwickler-Gemeinde so drauf hat. Das muss wohl ganz schön am Image gekratzt haben... *freu
Nö, momentan gibt es auch keine wirklichen Argumente für *BSD. Fast alle die ich kenne haben mal FreeBSD getestet und sind innerhalb kürzester Zeit wieder bei Linux gelandet...
Kann ja jeder machen was er will, aber der Markt ist zu eng als das mehrere freie OSes nach der gleichen Position streben können. Linux mit KDE als Desktop ist zumindest eine Kombination die momentan am erfolgversprechendsten aussieht.
BSDs sind etwas für OS-Ästheten. Linux etwas für die Masse. Ernsthaft: Für die BSDs spricht, dass sie aus einem Guss sind, und als Serversysteme von Hause aus viel mehr mitbringen und schneller einzuriochten sind als herkömmliche Linux-Distris... Ich habe neulich sehr geschmunzelt, als mir ein Linuxianer erzählte, wie schwer es für ihn war einen geeigneten dhcp server zu finden...
Ästhetisch? Naja, das klingt so wie "ist was besonderes, elitäres" und das sind die BSDs nun wirklich nicht. Sie haben ihre Daseinberechtigung als gute Serversysteme aber selbst dort wird zunehmend auf Linux gesetzt. Mit einer anständigen Distro sind das aufsetzen von Serverdiensten auch kein Hit. Ich fand es sogar subjektiv mit einem Debian einfacher als unter FreeBSD...
Der einzige wirklich gravierende Vorteil, mag für einige Anwendungsbereiche das freiere Lizenzmodell bei den BSDs sein.
Deine Argumentation kann ich zwar nachvollziehen, aber wollen wir denn wirklich eine Monokultur !?
Bei den DEs: Ich bevorzuge fvwm2, leicht konfigurierbar, hat alles was man braucht und ist vorallem *Stabil*. Eine Konfigdatei die ich einfach von einem zum anderen Rechner kopier und fertig.
Bei den OS: Die OS haben teilweise ganz andere Einsatzgebiete warum also immer und überall Linux !?
Und mein Hauptargument: "Konkurrenz belebt das Geschäft"
Und wer sagt, daß in *BSD nicht auch "illegaler" Code drinnen ist? Möglich ist alles... Auch hier kann jeder mitprogrammieren und niemand hat wirklich die Zeit zu überprüfen, wo der Code herkommt.
Von Juergen Sauer am Mo, 6. Oktober 2003 um 10:24 #
Weil SCO berits 92-95 - (?) genaues Jahr mir entfallen - denselben Stress mit den *BSDs versucht hatte und juristisch in die Schranken gewiesen wurde. Es gab einen Vergleich, *BSD in Ruhe zu lassen (?oder die *BSDer packen gründlich aus...?, hatte man vermutet).
Der TCP/IP Stack im BSD stammt ja vom *BSD und wurd auch im *nix verwendet (im Windoof auch), andere OS-Parts sind ja auch im *nix aufgegangen.
Es ist eher so, dass die sich häufende Virenproblematik des anderen Lagers meine Kunden offener für Linux werden lässt. Aber die gehören auch nicht zu den fünfzig größten Unternehmen.
> acht von fünfzig großen Unternehmen durch den Rechtsstreit von Linux abgeschreckt
Mit anderen Worten: 16 % der Unternehmen sind abgeschreckt... das sagt mir als Laie, dass 16 % der Firmen von totalen Plattköpfen geleitet werden, die so einen Mist glauben... tsts.
ist nicht verwunderlich, die meisten Firmen glauben ja auch sogenannten "Analysten", welche nichts anderes sind, als selbsternannte Experten, die aus dem nichtvorhandenen Kaffeesatz lesen, um Voraussagen ueber Dinge zu machen von denen sie nichts verstehen, und die jede Firma bejubeln, die Leute entlaesst damit der Profit fuer die Aktionaere erhoeht werden kann.
Wenn dann mal der Strom landesweit ausfaellt, weil keine Leute mehr da sind die sich kuemmern - nun wen kuemmerts?
Sagen wirs mal so: Die SCO-Aktion kommt ihnen gelegen, da sie Linux ohnehin nicht besonders mögen. Denn wenn sie sich nur schon minimal mit dem Thema auseinandergesetzt hätten, dann würden sie mit Sicherheit anders handeln!
stimmt, es sollte zumindest leute in dieser firma geben, die sich damit auskennen. wenn es aber in dieser firma so ist, dass die geschaeftsleitung meint, sich mit betriebssystemen auszukennen, weil exchange und outlook ja so tolle funktionen haben und weil das ja so einfach zu bedienen ist, kann die basis auch nichts daran aendern. denn wenn exchange ja so toll ist, bleibt der basis nur, davon abzuraten. die entscheidung fuer oder gegen eine software wird leider auf geschaeftsleitungsebene entschieden.
Weil sich die Entwickler die ganze Zeit vor Lachen den Bauch halten? Weil SCO die Netzgemeinde von wichtigeren Dingen abhält? Also die Leute über SCO reden und schreiben statt über Usability und Programmierung?
In Europa wurde SCO per Gericht gründlich das Maul gestopft und SCO hat es so hingenommen, folglich steckt bei dem Laden nichts hinter.
Soll mir doch recht sein, wenn europäische Unternehmen wegen höherer Rechtssicherheit unbeeindruckt weitermachen, während die US-Firmen wegen zu grosser IT-Budgets die Kosten woanders einsparen müssen.
sco kann auch gegen firmen in eu vor us-gericht nach us-recht klagen und bei den nazionaltreuen us-richtern auch zu einem urteil pro-sco kommen. ob dieses vollstreckt werden kann steht auf einen anderen blatt. aber in der usa ist die verklagte eu-firma aus dem rennen.
beispiele gibt es genug wäre bayer, vw, ... entschädigungsprozessse wegen jüdischen zwangsarbeitern, überall eu-firmen (bzw. firmen vom europäischen kontinent) die erfolgreich in den usa verklagt nach us-recht zu us-strafen.
Ich bin in erster Linie fuer Vielfalt mit gemeinsamen offenen Standards und finde daher die Entwicklung im Moment nicht besonders gut. Linux verdraengt in erster Linie UNIX und nicht Windows - das sehe ich als absolutes Problem. Wenn die Entwicklung von Linux weiterhin so gepusht wird, haben die anderen Systeme bald keine reelle Chance mehr und verlieren immer mehr an Boden...
Waere ich Asien und wollte ein alternatives Betriebssystem entwickeln, ich naehme FreeBSD als Grundlage (persoenliche Meinung)
Musste ich mal los werden!
Gruessle
Bei uns in der Firma habe ich auch mehrere BSD-Server laufen.
In diesem Jahr haben wir ein neues ERP angeschaftt.
Das, was uns am besten gefallen hat, lief nur unter Linux.
Wäre ja kein Problem, hatte es auch auf BSD hinbekommen,
aber es gibt kein Support seitens des Herstellers für BSD.
Also: einen Rechner wieder auf Linux umgestellt (Debian).
ERP-Firma: Wir supporten nur Linux von SUSE.
Und so kommt es, das nun auf einem meiner Server das ungeliebte Linux aus Nünberg läuft.
Fazit: du hast Recht, aber ich kenne auch viele Firmen, in denen Linux Win-Server ersetzt hat und ersetzen wird.
Wobei ich unseren Kunden eh aus Gründen der Stabilität zu BSD rate, aber dann müssten sie ihre Admins wohl mal wieder zur Schulung schicken...
Und, ein großes Problem bleibt das Supporten...
Und wir wissen doch, geiz ist geil (zur Zeit)
Ich kenne/habe rechner, auf denen freebsd gleich beim booten crash -> keine installation möglich.
Es gibt auch rechner, unter denen Linux ins schleudern kommt...
http://www.leo.org/information/freizeit/fun/merkbefrei.html
Neben der Sache mit dem besserem TCP/IP Stack, wird auch oft das ach so performantere Dateisystem und manchmal auch die virtuelle Speicherverwaltung herangezogen. Ok, vorm Kernel 2.4 war zumindest beim IP-Stack etwas dran
Sicherlich, FreeBSD ist sehr stabil und auch ziemlich performant (wenn man nicht gerade das "New Technologie Release" nimmt (Version 5x). Das heisst aber nicht das Linux weniger stabil und performant wäre (bei in etwa gleicher Konfiguration).
Bei hoffnungslos überlasteter Hardware oder schlechter Hardware (Ich hab schon RAMS gesehen, die laut memtest86 vollkommen OK waren und trotzdem ist die Kiste 5x am Tag abgeschmiert - nach RAM-Tausch keinen einzigen crash mehr) kann natürlich das Beste OS nichts dagegen machen.
Insofern ist der Stabilitätsvorteil nur solange gegeben, wann man ein BSD statt einer Frickel-Linux-Distribution (zu denen ich die großen kommerziellen zähle!) einsetzt. Ein BSD-System ist eben mehr aus einem Guss, als eine herkömmliche Linuxdistribution - und dies sorgt von der Natur der Sache her für einen gewissen Stabilitätsvorteil...
an der hotline etwas zu schwindeln und zu sagen das ich suse 7.0 einsetze obwohl ein woody seinen dienst tut.
olli
Um viele Alternative Systeme zu pushen ist allerdings die Unterstützungwilligkeit der Firmen zu klein. Für ein System wie Linux reicht es immer gerade noch so.
FreeBSD auf den Stand der Multimedia-Unterstützung zu bekommen wie heute Linux, ist einfach zu aufwendig. Es fehlt an den wichtigsten Dingen, von einem Soundframework ähnlich ALSA bis hin zu Videounterstützung ausserhalb des Broktree-Chipsatzes. Da stehen Jahre zwischen Linux und FreeBSD und da keiner der Maintainer bei FBSD anfängt was zu ändern, wird da auch nix passieren.
Ich sehe keinen Grund Videos oder MP3s auf meinem Internetrouter ablaufen zu lassen...
http://www.interhemd.de/desktops/kinderunix/kinderunix_1280x960.jpg
Du kannst Vorteile erkennen wenn Firmen die auf OpenSource setzen verklagt werden? Sag mal bist du so dumm? Denkst du die verklagten (oder irgendwelche anderen) Firmen werden es danach mal mit BSD probieren oder wie sieht jetzt deine Milchmädchenrechnung aus?
> Linux verdraengt in erster Linie UNIX und nicht Windows - das sehe ich als absolutes Problem
Linux verdängt auch Unix das ist richtig, aber wenn man mal mal ein Stückchen weiter als du denkt, dann sieht man das Linux einfach proprietäre Systeme verdrängt und dazu gehören auch Solaris, AIX und HP-UX ... . Und wenn du, wie du sagst, für offene Standards bist dann wirst du das gut finden.
> Waere ich Asien und wollte ein alternatives Betriebssystem entwickeln, ich naehme FreeBSD als Grundlage (persoenliche Meinung)
Waere ich du würd ich vor dem schreiben nachdenken und nicht dumm rumtrollen. (persönliche Meinung)
zero05
Schlaeue anscheinend noch nicht mitbekommen hast, sind die Vorwuerfe von SCO
haltlos. *BSD ist eine ganz andere Sache, die hatten diesen Rechtsstreit schon
vor Jahren mit Unix und haben daraufhin ihren Code absolut sauber gemacht, was
sie in der Weiterentwicklung allerdings stark zurueckgeworfen hat. Waere das
nicht passiert, saessen wir wahrscheinlich jetzt alle vor FreeBSD anstatt vor
Linux.
So, und jetzt mal was zu deinem zweiten Absatz. Ich mag proprietaere Systeme.
Ich find z.B. Solaris gut. Wenn du Linux magst, dann kannst du Solaris auch
nicht schlecht finden. Viele guten Ideen von Solaris stecken in Linux - z.B.
vfs. Nur weil was proprietaer ist, heisst es noch lange nicht, dass es keine
offenen Standards unterstuetzen kann. Da darf man nicht von MS auf alle anderen
Firmen schliessen! Alles frei und umsonst klar. Geld braucht schliesslich
kein Mensch.
Denk du lieber erst mal nach, bevor du jemand anderen dazu anregst.
Ich wuensch dir noch einen schoenen Sonntag
> Linux.
Yo und wenn heute besseres Wetter wär würde ich gar nicht vor dem Rechner sitzen! Was willst du mir damit sagen, das wir mit BSD alle glücklich wären?
>Ich find z.B. Solaris gut. Wenn du Linux magst, dann kannst du Solaris auch
>nicht schlecht finden
Ich habe nicht gesagt das ich kommerzielle Unices schlecht finde, ich verdiene mein Geld damit. Trotzdem find ich Solaris Schrott, das Volumemanagement ist ein Witz, Hardwareverwaltung (cat /etc/path_to_inst) zum schreien, und über UFS brauchen wir nicht reden. Mich wundert es nicht das SUN jedes Quartal mehr Miese einfährt. Für eine SUN Maschine bekomme ich 3 gleich schnelle Intelserver mit Linux, und hey ... die sind leichter Administrierbar und haben auch noch mehr features.
AIX und HP-UX sind die einzigen Anbieter von denen ich Unixmaschinen kaufen würde, und komischerweise sind gerade diese beiden Anbieter die größten Linuxunterstützer.
>Ich wuensch dir noch einen schoenen Sonntag
Danke, ich dir auch.
zero05
Probleme , die SCO oder auch Microsoft haben .
Das Kerngeschäft von SUM IBM HP ... ist der Verkauf von Hardware , wärend
MS und SCO reine Software verkaufen , was noch schlimmer ist ist die Tatsache ,
dass SCO im wesentlichen von deren Betriebssystem noch lebt .
Von daher können SUN ... über Linux nur glücklich sein , weil die Kosten
für die Erstellung und Aktualisierung des Betriebssystems auf andere
abgewälzt werden kann .
SCO trollt gegen jede Art von Software, die auch nur *kostenlos* ist, von den feinen Unterschieden zwischen Linux/GPL und BSD ist man meilenweit entfernt.
Auf der anderen Seite kann man ja niemanden verbieten, für sein System der Wahl zu schwärmen und dafür Code zu schreiben. So ist das eben bei Leuten, die OSS in ihrer Freizeit entwickeln.
Trotzdem glaube ich, daß Gnome nur noch weiterentwickelt wird, weil die Amis keinen Bock auf KDE haben, das ja ziemlich heftig gezeigt hat, was die Europäische Entwickler-Gemeinde so drauf hat. Das muss wohl ganz schön am Image gekratzt haben... *freu
Kann ja jeder machen was er will, aber der Markt ist zu eng als das mehrere freie OSes nach der gleichen Position streben können. Linux mit KDE als Desktop ist zumindest eine Kombination die momentan am erfolgversprechendsten aussieht.
Ernsthaft: Für die BSDs spricht, dass sie aus einem Guss sind, und als Serversysteme von Hause aus viel mehr mitbringen und schneller einzuriochten sind als herkömmliche Linux-Distris...
Ich habe neulich sehr geschmunzelt, als mir ein Linuxianer erzählte, wie schwer es für ihn war einen geeigneten dhcp server zu finden...
Mit einer anständigen Distro sind das aufsetzen von Serverdiensten auch kein Hit.
Ich fand es sogar subjektiv mit einem Debian einfacher als unter FreeBSD...
Der einzige wirklich gravierende Vorteil, mag für einige Anwendungsbereiche das freiere Lizenzmodell bei den BSDs sein.
aber wollen wir denn wirklich eine Monokultur !?
Bei den DEs:
Ich bevorzuge fvwm2,
leicht konfigurierbar, hat alles was man braucht
und ist vorallem *Stabil*.
Eine Konfigdatei die ich einfach von einem zum anderen Rechner kopier und fertig.
Bei den OS:
Die OS haben teilweise ganz andere Einsatzgebiete warum also
immer und überall Linux !?
Und mein Hauptargument:
"Konkurrenz belebt das Geschäft"
Der TCP/IP Stack im BSD stammt ja vom *BSD und wurd auch im *nix verwendet (im Windoof auch), andere OS-Parts sind ja auch im *nix aufgegangen.
mfG
Jojo
Mit anderen Worten: 16 % der Unternehmen sind abgeschreckt... das sagt mir als Laie, dass 16 % der Firmen von totalen Plattköpfen geleitet werden, die so einen Mist glauben... tsts.
ist nicht verwunderlich, die meisten Firmen glauben ja auch sogenannten "Analysten",
welche nichts anderes sind, als selbsternannte Experten, die aus dem nichtvorhandenen
Kaffeesatz lesen, um Voraussagen ueber Dinge zu machen von denen sie nichts verstehen,
und die jede Firma bejubeln, die Leute entlaesst damit der Profit fuer die
Aktionaere erhoeht werden kann.
Wenn dann mal der Strom landesweit ausfaellt, weil keine
Leute mehr da sind die sich kuemmern - nun wen kuemmerts?
Wenn man eine Firma leitet hat man sicher wichtigere Dinge zu tun als sich mit Betriebsystemen rumzuschlagen.
zero
wenn es aber in dieser firma so ist, dass die geschaeftsleitung meint, sich mit betriebssystemen auszukennen, weil exchange und outlook ja so tolle funktionen haben und weil das ja so einfach zu bedienen ist, kann die basis auch nichts daran aendern. denn wenn exchange ja so toll ist, bleibt der basis nur, davon abzuraten. die entscheidung fuer oder gegen eine software wird leider auf geschaeftsleitungsebene entschieden.
just my 2 cents
stefan
In Europa wurde SCO per Gericht gründlich das Maul gestopft und SCO hat es so hingenommen, folglich steckt bei dem Laden nichts hinter.
Soll mir doch recht sein, wenn europäische Unternehmen wegen höherer Rechtssicherheit unbeeindruckt weitermachen, während die US-Firmen wegen zu grosser IT-Budgets die Kosten woanders einsparen müssen.
MfG
beispiele gibt es genug wäre bayer, vw, ...
entschädigungsprozessse wegen jüdischen zwangsarbeitern,
überall eu-firmen (bzw. firmen vom europäischen kontinent) die erfolgreich in den usa verklagt nach us-recht zu us-strafen.