Bei uns in der Firma habe ich auch mehrere BSD-Server laufen. In diesem Jahr haben wir ein neues ERP angeschaftt. Das, was uns am besten gefallen hat, lief nur unter Linux. Wäre ja kein Problem, hatte es auch auf BSD hinbekommen, aber es gibt kein Support seitens des Herstellers für BSD.
Also: einen Rechner wieder auf Linux umgestellt (Debian). ERP-Firma: Wir supporten nur Linux von SUSE.
Und so kommt es, das nun auf einem meiner Server das ungeliebte Linux aus Nünberg läuft. Fazit: du hast Recht, aber ich kenne auch viele Firmen, in denen Linux Win-Server ersetzt hat und ersetzen wird. Wobei ich unseren Kunden eh aus Gründen der Stabilität zu BSD rate, aber dann müssten sie ihre Admins wohl mal wieder zur Schulung schicken... Und, ein großes Problem bleibt das Supporten...
Das ist eine der beliebten bsd versus linux argumente (neben dem getrolle, dass der BSD TCP/IP Stack ja sooo viel besser sei, als der von linux.. war auch richtig zu 2.0 zeiten :p)
Ich kenne/habe rechner, auf denen freebsd gleich beim booten crash -> keine installation möglich. Es gibt auch rechner, unter denen Linux ins schleudern kommt...
Ach, diese Vergleiche immer Neben der Sache mit dem besserem TCP/IP Stack, wird auch oft das ach so performantere Dateisystem und manchmal auch die virtuelle Speicherverwaltung herangezogen. Ok, vorm Kernel 2.4 war zumindest beim IP-Stack etwas dran
Sicherlich, FreeBSD ist sehr stabil und auch ziemlich performant (wenn man nicht gerade das "New Technologie Release" nimmt (Version 5x). Das heisst aber nicht das Linux weniger stabil und performant wäre (bei in etwa gleicher Konfiguration).
Von Papa Schlumpf am So, 5. Oktober 2003 um 15:21 #
Ich hab zwar fast keine Erfahrung mit *BSD, aber ich denke mal, wenn die Hardware OK ist und du nicht gerade jeden scheiss, den du irgendwo findest, in den Kernel reinpatchst, läuft ein *BSD und ein linux so lange der Strom da ist (Und mit UUSV sogar darüber hinaus).
Bei hoffnungslos überlasteter Hardware oder schlechter Hardware (Ich hab schon RAMS gesehen, die laut memtest86 vollkommen OK waren und trotzdem ist die Kiste 5x am Tag abgeschmiert - nach RAM-Tausch keinen einzigen crash mehr) kann natürlich das Beste OS nichts dagegen machen.
Stabilitätsvorteile bei den *BSDs ergeben sich weniger hinsichtlich der Kernelfähigkeiten von den *BSDs, sondern eher hinsichtlich der einheitlichen Systemstruktur eines jeden BSDs. Es gibt keine zusammengeschusterten Distributionen, sondern immer nur ein BSD (der drei unterschiedlichen Projekte). Insofern ist der Stabilitätsvorteil nur solange gegeben, wann man ein BSD statt einer Frickel-Linux-Distribution (zu denen ich die großen kommerziellen zähle!) einsetzt. Ein BSD-System ist eben mehr aus einem Guss, als eine herkömmliche Linuxdistribution - und dies sorgt von der Natur der Sache her für einen gewissen Stabilitätsvorteil...
sowas habe ich auch schon erlebt zb bei arcserve - da habe ich aber kein problem an der hotline etwas zu schwindeln und zu sagen das ich suse 7.0 einsetze obwohl ein woody seinen dienst tut. olli
Bei uns in der Firma habe ich auch mehrere BSD-Server laufen.
In diesem Jahr haben wir ein neues ERP angeschaftt.
Das, was uns am besten gefallen hat, lief nur unter Linux.
Wäre ja kein Problem, hatte es auch auf BSD hinbekommen,
aber es gibt kein Support seitens des Herstellers für BSD.
Also: einen Rechner wieder auf Linux umgestellt (Debian).
ERP-Firma: Wir supporten nur Linux von SUSE.
Und so kommt es, das nun auf einem meiner Server das ungeliebte Linux aus Nünberg läuft.
Fazit: du hast Recht, aber ich kenne auch viele Firmen, in denen Linux Win-Server ersetzt hat und ersetzen wird.
Wobei ich unseren Kunden eh aus Gründen der Stabilität zu BSD rate, aber dann müssten sie ihre Admins wohl mal wieder zur Schulung schicken...
Und, ein großes Problem bleibt das Supporten...
Und wir wissen doch, geiz ist geil (zur Zeit)
Ich kenne/habe rechner, auf denen freebsd gleich beim booten crash -> keine installation möglich.
Es gibt auch rechner, unter denen Linux ins schleudern kommt...
http://www.leo.org/information/freizeit/fun/merkbefrei.html
Neben der Sache mit dem besserem TCP/IP Stack, wird auch oft das ach so performantere Dateisystem und manchmal auch die virtuelle Speicherverwaltung herangezogen. Ok, vorm Kernel 2.4 war zumindest beim IP-Stack etwas dran
Sicherlich, FreeBSD ist sehr stabil und auch ziemlich performant (wenn man nicht gerade das "New Technologie Release" nimmt (Version 5x). Das heisst aber nicht das Linux weniger stabil und performant wäre (bei in etwa gleicher Konfiguration).
Bei hoffnungslos überlasteter Hardware oder schlechter Hardware (Ich hab schon RAMS gesehen, die laut memtest86 vollkommen OK waren und trotzdem ist die Kiste 5x am Tag abgeschmiert - nach RAM-Tausch keinen einzigen crash mehr) kann natürlich das Beste OS nichts dagegen machen.
Insofern ist der Stabilitätsvorteil nur solange gegeben, wann man ein BSD statt einer Frickel-Linux-Distribution (zu denen ich die großen kommerziellen zähle!) einsetzt. Ein BSD-System ist eben mehr aus einem Guss, als eine herkömmliche Linuxdistribution - und dies sorgt von der Natur der Sache her für einen gewissen Stabilitätsvorteil...
an der hotline etwas zu schwindeln und zu sagen das ich suse 7.0 einsetze obwohl ein woody seinen dienst tut.
olli