2 Jahre sind unverschämt kurz. Wenn Linux auf den Business Desktop will, dann sollten die Distributoren auch so lange ihre Versionen supporten, wie MS es tut. Und das sind 4- 6 Jahre! Hier wird ja ein noch schlimmerer Update- und Upgrade Wahn zelebriert als bei MS. Zum Kotzen!
Was ist Kurz?? Kurz sind die Entwicklungszyklen die die Masse von Software in Gnu/Linux mitbringt. Dann noch den Kernel und den Compiler der immer größere Änderungen im System einbringt. Keine neue Library lässt sich vernünftig mit alten Programmen zusammen tun. Wer sich einer Kommerziellen Distr. anschließt,muss damit eben Leben. Wer hat den noch 7.2? Irgendwann hat jeder mal ein Updatewahn hinter sich und die paar Leute die noch 7.2 haben sind eben vernachlässigbar..
ausgenommen sind natürlich so einige Firmen die einen mietbaren root-Server anbieten, inkl. eines Suse GNU/Linux 7.2, das sind im Endeffekt doch mehr als 1000 Maschinen und damit wäre das eine gewaltige Neuinvestition.
1000 würden ja noch gehen. Puretec hat aber bereits jetzt wohl über 15 000 Rootserver vermietet. Das ist eine Zahl die wirklich wehtut wenn sie alle offen sein werden in der Zukunft. Eine dumme Entscheidung von SuSE. Hier zerstören sie ihren eigenen Ruf.
Nein, tun sie nicht. SuSE bietet schon lange den SLES mit entsprechend langen Wartungsverträgen an, dass es für die normale Pro-Version "nur" 2 Jahre Support gibt, müsste jedem SuSE-Benutzer schon lange klar sein.
Was ist eigentlich mit den anderen Distris? Gibt es denn da noch Supprt für Versionen älter als 2 Jahre? Also Support in dem Sinne, dass die damals ausgelieferte Version nachträglich mit den entsrechenden Security-Patches gefixt wird und nicht einfach ne neue Version ausgeliefert wird (wichtig für den Server-Einsatz, wenn man kein Migrationsprojekt starten möchte)?
"Nein, tun sie nicht. SuSE bietet schon lange den SLES mit entsprechend langen Wartungsverträgen an, dass es für die normale Pro-Version "nur" 2 Jahre Support gibt, müsste jedem SuSE-Benutzer schon lange klar sein."
Das hat damit nicht viel zu tun. Meiner Meinung nach Grund: Wenn sich eine Firma wie Puretec, größer Root Server Provider in DE und einer der größten der Welt, so sollte man auf soetwas absolut nicht mehr achten. Da hat man dann alleine wegen dem guten Ruf sollte man das tun. Es ist eine Vertrauensfrage des Kunden. Was tut SuSE wenn 15 000 Server mit IHREM System auf einmal gehackt werden, weil ein Patch nicht mehr existierte der nötig was? Viel spaß sag ich da (15 000 Server an einem der größten Backbones in DE bringen auch anderen Server betreibern dann jede menge Spaß )
"Wer hat denn noch Version X.yy" ... Diese Frage wird sich jedesmal wieder stellen, wenn der Support für ein System eingestellt wird. Mich trifft das Problem aber erst, wenn die SuSE 8.0 nicht mehr supportet wird. Auf meinem alten Rechner (486DX4/120) ist das die letzte SuSE, die läuft. Aber, Ok, das ist mein Problem ... Aber zum Glück tauchen die meisten Bugs ja relativ schnell nach dem Erscheinen einer Distri auf, so dass hierfür die Patches bereitstehen. Und einzelne Programme kann man notfalls auch noch mal selbst anfassen. BTW: Und wie war das mit NT4? Für den Blaster gab es auch nen Patch, und das Ende des Supports wurde inzwischen mehrmals nach hinten verlängert? Alex
Von Captn Difool am Mo, 6. Oktober 2003 um 08:54 #
Aber bis noch vor wenigen Monaten reichte der Support zurück bis 5.3 dann nur noch 7.1 und jetzt 7.2. SuSE rationalisiert.
Ich habe auch noch einen 486/66 mit Onboard SCSI, welches sein Überleben noch länger sicherte, der braucht das 7.1er. Mandrake und nun auch SuSE habe ja nur noch >Pentium-Unterstützung.
Anderseits merkt man anhand der anspruchsvolleren SW, das ein 486er mittlerweile doch arg betagt ist. Somit ist es bei mir nur noch ein Ersatz-PC, der selbst bald durch ein P-System ersetzt wird. PCs kosten heute kein Geld mehr, warum sollen die Distributoren also noch Geld in Museumsarchitekturen investieren, tun wir es?
Von Patrick Diddens am Di, 7. Oktober 2003 um 09:52 #
warum sollen die Distributoren also noch Geld in Museumsarchitekturen investieren, tun wir es?
Naja, also bei mir stehen noch jeweils eine HP 9000 712/60, HP 9000 780/160 (Visualize C160) und 'ne sgi IP28 (indigo² R10000) Imho ist es ganz angenehm vor dem 20" sgi Monitor zu sitzen und Debian 'woody' auf der C160 zu benutzen. Die 712/60 ist ein mehr als ausreichender http-/smtp-/identd-server und die indigo² reicht auch um nen Mozilla, GIMP, irssi oder ähnliches zu benutzen... Mein Pentium 166 langweilt sich mit Proxydiensten 'rum und den 1GHz Athlon benutz ich meist eh nur über ein "ssh -X" von einem der anderen Rechner aus. Was spricht also gegen historische Hardware? scnr
patrick
PS: gut, die Kosten sind enorm, man muss buildsysteme haben für jeden älteren Versionsstand der Distribution und nebenbei noch die Menschen die sich um selbige kümmern. 2 Jahre sind für eine "Pro" Version angemessen, Serverversionen sollten schon 5 Jahre haben...
486er betagt? die alten 386er und 486er cpu's sind beliebt für industrierechner und steueranlagen, diese bringen ausreichende leistung für spezialisierte aufgaben und können vernünftig mit ordentlicher Software eingesetzt werden.
Wozu soll man komplexe, neue, fehleranfällige computer einsetzen, wo ein einfaches system es auch macht?
Völlige Unkenntnis, der Verfasser sollte besser den Mund halten oder sich vor Beiträgen besser informieren: Der Support für Windows ME wird dieses Jahr eingestellt. Wie war das mit den 4 - 6 Jahren???
Von Patrick Diddens am Di, 7. Oktober 2003 um 09:56 #
Windows Me ist nichts anderes als Win98 mit ner neuen Aufschrift und ein paar "Verbesserungen" - insofern passt die Lebensdauer des Supportzeitraumes, imho.
Naja. Wenn man bedenkt, dass sich jeder die aktuelle Mandrake Distribution vom FTP-Server der Franzosen ziehen und seine 8.2er Version somit kostenlos updaten kann, dann erscheint diese Meldung wenig bedrohlich. Bei MS suche ich dieses Angebot jedenfalls vergeblich. Da ist nach zwei "Sicherheits-Updates" Feierabend. Vom kostenlosen Upgrade des NT-Rechners auch Win2003 habe ich jedenfalls noch nie etwas gelesen. Du etwa?
Der Unterschied ist aber, dass MS dann überhaupt keine Fixes mehr bereit stellt, sofern einer nötig wäre, aber unter Linux kannste dann immer noch die Software sofern das Programm noch existiert über den jeweiligen Ersteller updaten bzw. den Fix selber in die Sourcen reinpatchen, das ist ein riesen Unterschied, denn hier hört es sich so an, dass man nach 2 Jahren gezwungen wird ein Update durchzuführen, weil man sonst die Programme nicht mehr updaten kann, man bekommt zwar keine offiziellen rpms mehr, aber das sollte für jemanden, der 2 Jahre Zeit hatte mit Linux zu spielen kein Problem sein
Du wirst mir jetzt doch nicht erzählen, dass es im Business Server Bereich nicht einen Mensch gibt, der die Systeme wartet und in der Lage ist ein rpm zu erstellen, dass er dann bei allen Rechnern einspielen kann????
Zumal man ja nur ein altes src.rpm hernehmen muss und dann das neue tar.gz file bzw den neuen Patch in das specfile eintragen muss
Von SegFault II. am Mo, 6. Oktober 2003 um 00:28 #
Können und tun wollen bzw. Zeit haben. Das sind zwei verschiedene Dinge. Wenn bei uns ein Softwareproblem auftritt, dann hat das Update innerhalb von Minuten installiert zu sein - und damit basta. Da braucht keiner Anfangen mit SRPMS oder eigenen Patches rumzubasteln. Es ist eben auch eine Frage des Zeitaufwands und nicht nur des könnens. Ich kann mir auch LFS selbst zusammenbauen - mehrmals getan. Trotzdem nutze ich SuSE...
"""Wenn bei uns ein Softwareproblem auftritt, dann hat das Update innerhalb von Minuten installiert zu sein - und damit basta."""
Mach dich nicht lächerlich. Wer nicht mal ein paar Stunden hat um Updates durchzuführen der hat für mich ein ganz anderes Problem welches nicht mit der Software zu tun hat.
Ich meinte nicht, dass du für die Arbeit 8 h benötigst, ein rpm mit nem neuen tar.gz file belegen dauert 1 Minute, nur musst du halt warten bis es kompiliert ist und kannst in der Zeit was anderes machen, aber kompilieren kann halt ein paar Stunden dauern je nach Paket und ich verstehe absolut nicht warum man da nicht drauf warten kann, in unserer Firma geht sowas, denn bei uns wird anständig geplant, bzw schmeißt sowas nicht aus der Bahn wenn der Patch nicht um 1200 drauf ist sondern um 1500.
Manchmal habe ich hier das Gefühl, dass hier lauter Blindgänger rumlaufen. Ihr habt doch überhaupt keine Ahnung warum redet ihr immer mit und mischt euch ein, wenn richtige IT'ler Sachen ausdiskutieren.
Von Patrick Diddens am Di, 7. Oktober 2003 um 13:50 #
Es soll Firmen geben wo Downtimes während der Arbeitszeit Geld kosten. Also muss man vorher evaluieren ob das Update das tut, was es soll und nicht gleich nen SIGSEGV oder ähnliches bringt, da man in diesem Falle selbst die Schuld trägt und nicht der Distributor, an den man im Falle eines Falles Regressansprüche stellen könnte. Ich für meinen Teil will nicht dafür verantwortlich sein wenn dank eines OpenSSH-Updates auf einmal die Terminalsitzungen von n Benutzern nicht gehen und sie nur eingeschränkt arbeiten können.
Genau so ist, es dafür gibts dann ne anständige Planung, sprich man hat z.B. zwei Server den einen schalten man ab um ihn zu warten, der zweite übernimmt während der Wartung die Arbeit des anderen, somit NULL downtime, unsere Firma hatte bei nem Umzug des kompletten Rechenzentrums ne Gesamtdowntime von 5 Minuten. Es ist halt alles nur Planungssache, nur bei so Firmen, in der mad scheinbar zu Hause ist gibt es Katastrophen die die ganze Firma lahmlegen, sprich NULL Risikomanagement
Wie ich schon unten erwaehnte, scheint ihr eine sehr eingeschraenkte umgebung zu haben, da ist soetwas natuerlich einfacher, da kann man ja rumspielen, aber arbeiten wuerde ich das nicht nennen.
Von Patrick Diddens am Mi, 8. Oktober 2003 um 11:30 #
Lord scheint eine der Traumumgebungen zu haben bei denen alles was sich Server nennt hoffnungslos überdimensioniert ist. Anders kann ich mir das Zusammenfassen der Last von 3 Maschinen auf 1 nicht ohne sehr starke Einschränkungen für die Benutzer vorstellen.
Ganz vergessen, LFS zusammenbauen nach Anleitung ist in etwa genauso schwierig wie ne Suse installieren:-) Nur dauert es etwas länger, als Könner würde ich jetzt jemanden nicht bezeichnen der sich ein paarmal eine OS nach Anleitung zusammen kompiliert hat.
Wer im "Profilager" eine LSF installiert gehoert gefeuert. Ich bin hier bei einem Standort mit 140 Mitarbeitern und unser Konzern hat weltweit 180000. Wir haben Linux, Solaris, HP-UX und Windows-Server und das alles muss im weltweiten netz einwandfrei funktionieren. Ist dir das Profi genug?
Ne die Anzahl der Mitarbeiter hat gar nix mit Profissionalität zu tun, wir haben im Prinzip ein LFS sozusagen ein BSD LFS, aber da wir nicht nur große Mitarbeiterzahlen haben sondern auch hohe Rechnerzahlen haben wir unser eigenes System, selbst Supported, welches ein eigenes Installsystem hat, einer patched ne Software und alle können es per Knopfdruck sofort auf ihrer Maschine installieren, bzw. der Admin kann aus der Entfernung das Paket mit nem speziellen switch auf den entfernten Rechner installieren. Dann gibts noch spezielle Images falls ein Rechner neu installiert werden muss, in ein paar Minuten ist da ein nuer Server im Notfall da.
Also blas dich nicht auf, wäre eure Firma so toll, dann würden sie sich nur auf den Support einer Fremdfirma verlassen sondern hätten ne eigene Supportabteilung, die alles im Griff hat wenns sein muss, aber ich kenne genügend Firmen, die sofort HP anrauschen lassen, wenn einer ihrer Cluster nicht geht.
Außerdem bin ich automatisch Computer- Profi, wenn ich in ner Firma wie Mercedes als Bandarbeiter arbeite, nur weil die ne riesen IT Abteilung haben, so hört sich das bei dir auf jedenfall an.
Eure Kommentare machen euch auf jedenfall jedesmal lächerlich.
Lass es mich so ausdruecken, du hast keine Ahnung was sich da anscheinend alles abspielt. Welche Tests man brauche, dann: wie siehts mit Software von fremdlieferanten aus? Glaubst du wir koennen uns fuer mehrere millionen eine Downtime leissten weil auf unserm Spielsystem ploetzlich die Entwicklungswerkzeuge nicht mehr arbeiten und der Hersteller den Support verweigert? Auslieferungen gestoppt werden muessen etc, und dann kommst du daher und faselst irgendetwas von einem BSDLSF system. Welche softwae laeuft denn darauf, ist die zertifiziert? oder bastelt ihr sowieso alles selbst zusammen? wenn ja, dann bleib weiterhin in deiner bastelecke und lass uns arbeiten.
Downtime heißt immer schlechte Planung bzw. kein Risikomangement, ne richtige Firma hat Pläne dafür egal was passiert, aber bei euch sind das scheinbar Fremdwörter.
Also "arbeite" weiter evtl. lernst du vielleicht mal was oder kommst in ne Firma die professionell arbeitet.
Wenn meine entwicklungsumgebung auf meinem zusammengebastelten system nicht laeuft, weir der Hersteller der entwicklungsumgebung jeden support verweigern. Aber da du das ja so gut planen kannst, ist es ja kein problem, wenn dein kopf dann rollt, ist ja eingeplant, das risiko war ja da und konnte gemanaged werden.
So wie du das beschrieben hast scheint ihr eine sehr eingeschraenkte umgebung zu haben, und da willst du mir etwas erzaehlen???? Wieviele BS habt ihr im Einsatz, wieviele versionen davon muesst ihr pflegen, wievile Software habt ihr im einsatz und wieviele verschiedenen versionen muesst ihr pflegen?
Nur mal so ein paar fragen um an der Oberflaeche von dem zu kratzen, was ich so tue.
Full ACK! Hier denken die meisten doch an ihre Heim Kisten. Der Support fuer SLES7 laeuft aber noch weiter. Wenn SuSE auf dem Server dann SLES. Allerdings hat SLES7 gravierende Bugs beim update, mit Proxy geht da nix. Zum Glueck hat sich das mit SLES8 gebessert. @all die es nicht stoert Macht mal ein Update eines Produktivservers mit geringer Ausfallzeit. Komplett neu installieren? Oh mit der neuen PHP Version laufen unsere Anwendungen ja gar nicht mehr.
Was du dabei übersiehst - du bezahlst für das, was du kriegst, einen Bruchteil von dem, was du bezahlen müsstest, wenn du alles mit MS-Produkten erledigen wolltest. Ein Windows XP Prof. mit MS Office XP (Small Business) kostet bei Vobis derzeit 249,99 + 299,99 = 549,98 EUR. Die neue SuSE Prof. wird 79,95 EUR kosten. Was du dafür kriegst, ist ein Vielfaches dessen, was Microsoft liefert - zum Beispiel ist bei der Microsoft-Konstellation, die ich benannt habe, noch keine Datenbank dabei, keine Präsentationssoftware, kein PGP-fähiges Mailtool, keinen Spamfilter, kein ssh, kein ftp, keine Firewall, kein dies, kein das, kein jenes. Dazu darfst du die SuSE auf so vielen Rechnern installieren, wie du willst, Microsoft dagegen läßt eine Lizenz nur auf einer Maschine zu.
Ich denke, beim Preis-Leistungs-Verhältnis muss sich keine der gängigen Linux-Distributionen hinter Windows verstecken.
Also mein Bruder hat vor 2 1/4 Jahren Win ME für 120Euro gekauft, dagegen hab ich es mit SuSE7.3 doch richtig gut. Win ME kam 2 1/2 Jahre nach Win98 raus, der Hotfix-Support endet aber am selben Tag. Ist doch Verarsche pur.
Meine 2 Jahre alte SuSE kann ich selbst immernoch ein wenig weiterpflegen und ich habe auch nicht so viel dafür bezahlt. Von der Überlegenheit gegenüber jedem Windows, besonders aber 9x und ME, rede ich dabei garnicht lang, da es kostenmässig schon ziemlich schlecht aussieht.....
Ich habe gelesen das der Support für Windows Me im Dezember erst eingestellt wird. Auch ich bin im Besitz des "FEHLPRODUKTES" Windows Me ( Habe ich als Recovery beim PC dabei gehabt )
Nun ja , Experten warnen davor keine Firewall einsetzen. Die Anzahl der Viren wächst, und wenn man von M$ schon kein Support mehr bekommt, sieht es ganz düster aus. Ich werde mir wohl lieber Mandrake 9.2 kaufen, anstatt Windows XP.
Wenn M$ sein Produkt nach 5 Jahren (Win98) bzw. 3 Jahren (WinME) nicht mehr mit Patches versorgt, ist das Geschrei groß. Bei Linux jedoch wird das als Normal hingestellt. Fakt ist, dass Support Geld kostet. Wenn eine Firma keine Patches mehr bezahlen will -> Pech für den Anwender. Ich finde die zwei Jahre von SuSE auch nicht okay. Will ich aber wirklich langfristig ein sicheres System haben, bleibt mir wohl nur Debian, wenn ich nicht selbst alles einspielen will. Denn eins ist klar: Bei M$ gibts definitiv keine Patches. Bei Linux besorge ich mir einfach den Programmcode, und kompiliere das fehlerhafte Programm selbst. Denkt mal drüber nach.
P.S: Ist es eigentlich zuviel verlangt, 4 Jahre festen Support für jedes OS zu verlangen?
Bekommst du mit dem "SuSE Linux Desktop" (5 Jahre). Der ist genau auf Firmen ausgerichtet, während Personal und Proffessional eben nur für den Heimuser da ist (der den alten Kram nach einem Jahre sowieso nicht mehr mag).
nicht jeder will irgendwelche abzocker verträge unterschreiben, die richtung ist eindeutig, alle gehen richtung redhat und lindows.
support für distri gibts keinen, nur noch für diejenen, die zahlen, käufer der distri bekommen max. bis zu 3 monate, wer mehr will muss knebelvertrag unterschreiben. der support besteht dann auch nur darin, updates von servern im internet zu beziehen. patches und aktuallisierungen auf cd? fehlabzeige, dsl wird vorraus gesetzt. selbst bei ms kann man sich die servicepack-cd's kostenlos bestellen. aber alle haben wieder mitleid mit den abzocker distris. bei mandrake gibt es den club, bei redhat das netwok, ... überall dürfen auch käufer der distri bezahlen.
bei redhat gibt es keine distri mehr, die wird zu fedora, also hat man sich hier auch ein problem beseitigt. keine offizielle rh distri also kein freier zugang zu rhn, nur gegen bares.
Von pro-office-line am Mi, 19. März 2003 um 19:59 #
Hallo zusammen,
ich benutzte SuSE 7.2 und 8.2 und wenn ich ehrlich bin ist die 7.2 besser gelungen da diese nicht so überfrachtet ist. ICH RUFE ALLE LINIXUSER AUF MIT MIR UPDATES ZU BAUEN, HINWEISE,PROBLEME UND WÜNSCHE AUSZUTAUSCHEN UND DIESE DEM NETZ ZUR VERFÜGUNG ZU STELLEN. Somit ist niemand gezwungen upzugraden oder umzusteigen. Sollte das Interesse groß genug sein werde ich die technischen Grundlagen der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Kurz sind die Entwicklungszyklen die die Masse von Software in Gnu/Linux mitbringt.
Dann noch den Kernel und den Compiler der immer größere Änderungen im System einbringt.
Keine neue Library lässt sich vernünftig mit alten Programmen zusammen tun.
Wer sich einer Kommerziellen Distr. anschließt,muss damit eben Leben.
Wer hat den noch 7.2?
Irgendwann hat jeder mal ein Updatewahn hinter sich und die paar Leute die noch 7.2 haben sind eben vernachlässigbar..
Gruß Udo
mietbaren root-Server anbieten, inkl. eines Suse GNU/Linux 7.2,
das sind im Endeffekt doch mehr als 1000 Maschinen und damit wäre
das eine gewaltige Neuinvestition.
Was ist eigentlich mit den anderen Distris? Gibt es denn da noch Supprt für Versionen älter als 2 Jahre? Also Support in dem Sinne, dass die damals ausgelieferte Version nachträglich mit den entsrechenden Security-Patches gefixt wird und nicht einfach ne neue Version ausgeliefert wird (wichtig für den Server-Einsatz, wenn man kein Migrationsprojekt starten möchte)?
Das hat damit nicht viel zu tun. Meiner Meinung nach

)
Grund: Wenn sich eine Firma wie Puretec, größer Root Server Provider in DE und einer der größten der Welt, so sollte man auf soetwas absolut nicht mehr achten. Da hat man dann alleine wegen dem guten Ruf sollte man das tun. Es ist eine Vertrauensfrage des Kunden. Was tut SuSE wenn 15 000 Server mit IHREM System auf einmal gehackt werden, weil ein Patch nicht mehr existierte der nötig was? Viel spaß sag ich da
(15 000 Server an einem der größten Backbones in DE bringen auch anderen Server betreibern dann jede menge Spaß
Diese Frage wird sich jedesmal wieder stellen, wenn der Support für ein System eingestellt wird. Mich trifft das Problem aber erst, wenn die SuSE 8.0 nicht mehr supportet wird. Auf meinem alten Rechner (486DX4/120) ist das die letzte SuSE, die läuft. Aber, Ok, das ist mein Problem ...
Aber zum Glück tauchen die meisten Bugs ja relativ schnell nach dem Erscheinen einer Distri auf, so dass hierfür die Patches bereitstehen. Und einzelne Programme kann man notfalls auch noch mal selbst anfassen.
BTW:
Und wie war das mit NT4? Für den Blaster gab es auch nen Patch, und das Ende des Supports wurde inzwischen mehrmals nach hinten verlängert?
Alex
Ich habe auch noch einen 486/66 mit Onboard SCSI, welches sein Überleben noch länger sicherte, der braucht das 7.1er. Mandrake und nun auch SuSE habe ja nur noch >Pentium-Unterstützung.
Anderseits merkt man anhand der anspruchsvolleren SW, das ein 486er mittlerweile doch arg betagt ist. Somit ist es bei mir nur noch ein Ersatz-PC, der selbst bald durch ein P-System ersetzt wird. PCs kosten heute kein Geld mehr, warum sollen die Distributoren also noch Geld in Museumsarchitekturen investieren, tun wir es?
Naja, also bei mir stehen noch jeweils eine HP 9000 712/60, HP 9000 780/160 (Visualize C160) und 'ne sgi IP28 (indigo² R10000)
Imho ist es ganz angenehm vor dem 20" sgi Monitor zu sitzen und Debian 'woody' auf der C160 zu benutzen. Die 712/60 ist ein mehr als ausreichender http-/smtp-/identd-server und die indigo² reicht auch um nen Mozilla, GIMP, irssi oder ähnliches zu benutzen...
Mein Pentium 166 langweilt sich mit Proxydiensten 'rum und den 1GHz Athlon benutz ich meist eh nur über ein "ssh -X" von einem der anderen Rechner aus.
Was spricht also gegen historische Hardware?
scnr
patrick
PS: gut, die Kosten sind enorm, man muss buildsysteme haben für jeden älteren Versionsstand der Distribution und nebenbei noch die Menschen die sich um selbige kümmern. 2 Jahre sind für eine "Pro" Version angemessen, Serverversionen sollten schon 5 Jahre haben...
die alten 386er und 486er cpu's sind beliebt für industrierechner und steueranlagen, diese bringen ausreichende leistung für spezialisierte aufgaben und können vernünftig mit ordentlicher Software eingesetzt werden.
Wozu soll man komplexe, neue, fehleranfällige computer einsetzen, wo ein einfaches system es auch macht?
Du etwa?
Wer zwei Jahre Zeit hatte damit zu spielen...
Genau - das macht man auf nem Business-Server/Desktop auch.
Mit dem Betriebssystem spielen...
Zumal man ja nur ein altes src.rpm hernehmen muss und dann das neue tar.gz file bzw den neuen Patch in das specfile eintragen muss
Das sind zwei verschiedene Dinge.
Wenn bei uns ein Softwareproblem auftritt, dann hat das Update innerhalb von Minuten installiert zu sein - und damit basta.
Da braucht keiner Anfangen mit SRPMS oder eigenen Patches rumzubasteln.
Es ist eben auch eine Frage des Zeitaufwands und nicht nur des könnens.
Ich kann mir auch LFS selbst zusammenbauen - mehrmals getan.
Trotzdem nutze ich SuSE...
Mach dich nicht lächerlich. Wer nicht mal ein paar Stunden hat um Updates durchzuführen der hat für mich ein ganz anderes Problem welches nicht mit der Software zu tun hat.
Manchmal habe ich hier das Gefühl, dass hier lauter Blindgänger rumlaufen. Ihr habt doch überhaupt keine Ahnung warum redet ihr immer mit und mischt euch ein, wenn richtige IT'ler Sachen ausdiskutieren.
Ich für meinen Teil will nicht dafür verantwortlich sein wenn dank eines OpenSSH-Updates auf einmal die Terminalsitzungen von n Benutzern nicht gehen und sie nur eingeschränkt arbeiten können.
gruss,
mad
Nur dauert es etwas länger, als Könner würde ich jetzt jemanden nicht bezeichnen der sich ein paarmal eine OS nach Anleitung zusammen kompiliert hat.
Lord, sei still.
gruss,
mad
Dein Profilager besteht vielleicht aus Installsessions, aber das wars dann schon.
Ist dir das Profi genug?
gruss, mad
Also blas dich nicht auf, wäre eure Firma so toll, dann würden sie sich nur auf den Support einer Fremdfirma verlassen sondern hätten ne eigene Supportabteilung, die alles im Griff hat wenns sein muss, aber ich kenne genügend Firmen, die sofort HP anrauschen lassen, wenn einer ihrer Cluster nicht geht.
Außerdem bin ich automatisch Computer- Profi, wenn ich in ner Firma wie Mercedes als Bandarbeiter arbeite, nur weil die ne riesen IT Abteilung haben, so hört sich das bei dir auf jedenfall an.
Eure Kommentare machen euch auf jedenfall jedesmal lächerlich.
Auslieferungen gestoppt werden muessen etc, und dann kommst du daher und faselst irgendetwas von einem BSDLSF system. Welche softwae laeuft denn darauf, ist die zertifiziert? oder bastelt ihr sowieso alles selbst zusammen? wenn ja, dann bleib weiterhin in deiner bastelecke und lass uns arbeiten.
gruss,
mad
Also "arbeite" weiter evtl. lernst du vielleicht mal was oder kommst in ne Firma die professionell arbeitet.
Wenn meine entwicklungsumgebung auf meinem zusammengebastelten system nicht laeuft, weir der Hersteller der entwicklungsumgebung jeden support verweigern. Aber da du das ja so gut planen kannst, ist es ja kein problem, wenn dein kopf dann rollt, ist ja eingeplant, das risiko war ja da und konnte gemanaged werden.
So wie du das beschrieben hast scheint ihr eine sehr eingeschraenkte umgebung zu haben, und da willst du mir etwas erzaehlen????
Wieviele BS habt ihr im Einsatz, wieviele versionen davon muesst ihr pflegen, wievile Software habt ihr im einsatz und wieviele verschiedenen versionen muesst ihr pflegen?
Nur mal so ein paar fragen um an der Oberflaeche von dem zu kratzen, was ich so tue.
gruss,
mad
gruss,
mad
@all die es nicht stoert
Macht mal ein Update eines Produktivservers mit geringer Ausfallzeit. Komplett neu installieren? Oh mit der neuen PHP Version laufen unsere Anwendungen ja gar nicht mehr.
Ich denke, beim Preis-Leistungs-Verhältnis muss sich keine der gängigen Linux-Distributionen hinter Windows verstecken.
Win ME kam 2 1/2 Jahre nach Win98 raus, der Hotfix-Support endet aber am selben Tag. Ist doch Verarsche pur.
Meine 2 Jahre alte SuSE kann ich selbst immernoch ein wenig weiterpflegen und ich habe auch nicht so viel dafür bezahlt. Von der Überlegenheit gegenüber jedem Windows, besonders aber 9x und ME, rede ich dabei garnicht lang, da es kostenmässig schon ziemlich schlecht aussieht.....
MfG
Ich habe gelesen das der Support für Windows Me im Dezember erst eingestellt wird.
Auch ich bin im Besitz des "FEHLPRODUKTES" Windows Me ( Habe ich als Recovery beim PC dabei gehabt )
Nun ja , Experten warnen davor keine Firewall einsetzen. Die Anzahl der Viren wächst, und wenn man von M$ schon kein Support mehr bekommt, sieht es ganz düster aus. Ich werde mir wohl lieber Mandrake 9.2 kaufen, anstatt Windows XP.
Mit freundlichen Grüßen
Patrick
Fakt ist, dass Support Geld kostet. Wenn eine Firma keine Patches mehr bezahlen will -> Pech für den Anwender. Ich finde die zwei Jahre von SuSE auch nicht okay. Will ich aber wirklich langfristig ein sicheres System haben, bleibt mir wohl nur Debian, wenn ich nicht selbst alles einspielen will.
Denn eins ist klar:
Bei M$ gibts definitiv keine Patches. Bei Linux besorge ich mir einfach den Programmcode, und kompiliere das fehlerhafte Programm selbst.
Denkt mal drüber nach.
P.S:
Ist es eigentlich zuviel verlangt, 4 Jahre festen Support für jedes OS zu verlangen?
die richtung ist eindeutig, alle gehen richtung redhat und lindows.
support für distri gibts keinen, nur noch für diejenen, die zahlen, käufer der distri bekommen max. bis zu 3 monate, wer mehr will muss knebelvertrag unterschreiben.
der support besteht dann auch nur darin, updates von servern im internet zu beziehen. patches und aktuallisierungen auf cd? fehlabzeige, dsl wird vorraus gesetzt. selbst bei ms kann man sich die servicepack-cd's kostenlos bestellen.
aber alle haben wieder mitleid mit den abzocker distris.
bei mandrake gibt es den club, bei redhat das netwok, ... überall dürfen auch käufer der distri bezahlen.
bei redhat gibt es keine distri mehr, die wird zu fedora, also hat man sich hier auch ein problem beseitigt. keine offizielle rh distri also kein freier zugang zu rhn, nur gegen bares.
ich benutzte SuSE 7.2 und 8.2 und wenn ich ehrlich bin ist die 7.2 besser gelungen da diese nicht so überfrachtet ist. ICH RUFE ALLE LINIXUSER AUF MIT MIR UPDATES ZU BAUEN, HINWEISE,PROBLEME UND WÜNSCHE AUSZUTAUSCHEN UND DIESE DEM NETZ ZUR VERFÜGUNG ZU STELLEN. Somit ist niemand gezwungen upzugraden oder umzusteigen. Sollte das Interesse groß genug sein werde ich die technischen Grundlagen der Öffentlichkeit zugänglich machen.