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Di, 14. Oktober 2003, 22:32

Gesellschaft::Politik/Recht

Europa fordert offene Standards für die globale Informationsgesellschaft

Anläßlich des Weltnormungstages am 14. Oktober 2003 will Europa auf die Bedeutung offener Standards für die Förderung von Wettbewerb und Innovation auf dem Weltmarkt für Informationstechnik hinweisen.

Die EU stellt fest, daß sich Normen für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) unmittelbar auf fast alle Lebensbereiche auswirken. Es soll ein Dialog zwischen der EU und den USA vorbereitet werden, der künftig »Frühwarnungen über mögliche technische Hemmnisse für weltweite IKT-Lösungen« enthalten soll. Dabei will Europa auch auf die Bedeutung offener Standards für die Förderung von Wettbewerb und Innovation auf dem Weltmarkt für Informationstechnik hinweisen. Laut Kommissar Erkki Liikanen, für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständig, sind interoperable und erschwingliche Lösungen für jedermann gewünscht. Dafür und zur Förderung des Wettbewerbs seien offene Standards unerläßlich. Wettbewerb mit gleichen Bedingungen für alle wiederum führt zu sinkenden Preisen für Unternehmen und Verbraucher und hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaft. Erkki Liikanen hält offene Standards für die ideale Lösung zum Erreichen dieser Ziele.

Man erwartet, daß der Weltgipfel der Vereinten Nationen zum Thema Informationsgesellschaft, der vom 10. bis 12. Dezember 2003 in Genf stattfindet, die Normung als einen unerläßlichen Baustein der Informationsgesellschaft würdigt und auf die Bedeutung offener internationaler Normen hinweist, durch die der Zugang zu den IKT, insbesondere in den Entwicklungsländern, kostengünstiger werden kann. (Dank an Reiner Schischke.)

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