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So, 19. Oktober 2003, 18:06

Software::Distributionen::Fedora

Fedora Core Test 3 erschienen

Bereits am 13. Oktober wurde das dritte Test-Release des Fedora-Projektes freigegeben.

Die Testphase von »Severn«, so der Codename, wird bis Ende Oktober andauern. Am 3. November schließlich soll die fertige Version folgen.

In dieser Version wurden eine Reihe von Veränderungen vorgenommen. Neben den obligatorischen Bugfixes wurde nun beispielsweise das alte LPRng-Drucksystem radikal durch CUPS ersetzt. Auch bei Upgrades wird automatisch auf CUPS umgestellt. Ferner unterstützt der Red Hat Update Agent »up2date« nun auch die Paketinstallation aus APT- oder YUM-Repositorien sowie aus lokalen Verzeichnissen. Außerdem ist nun Postfix 2.0 Teil der Distribution. Desweiteren wurden der Distribution diverse Bluetooth-Tools hinzugefügt. Auch der GCC 3.2.3 ist mit dabei und wurde auch zur Kompilierung des mitgelieferten Kernels verwendet. Auf Kernel-Ebene ist außerdem Unterstützung für ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) vorhanden, die standardmäßig jedoch abgeschaltet ist. Außerdem ist eine neue Exec-Shield-Funktion vorhanden. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitserweiterung im Kernel, die das Ausführen bestimmter Programmteile verhindert. Eine ausführliche Auflistung aller Änderungen findet sich in den Release Notes.

Fedora Core Test 3 kann ab sofort von den bekannten Mirror-Servern heruntergeladen werden. Die Entwickler bitten darum, Fehler über das Bugzilla-System zu melden. Zur Kommunikation stehen außerdem vier Mailinglisten und ein IRC-Channel zur Verfügung.

Bereits im Juli hatte Red Hat angekündigt, den Verkauf seiner Distribution einzustellen und diese stattdessen transparent unter Hilfe der Community weiterzuentwickeln. Ende September hatten sich dann Red Hat Linux und das Fedora-Projekt zusammengeschlossen. Das Fedora-Projekt bot zuvor RPM-Pakete für Red Hat Linux an. Gemeinsam soll nun eine größere Distribution auf Community-Basis entstehen. Neue Versionen er Distribution werden ausschließlich per Download oder beispielsweise auf Zeitschriften-CDs angeboten. Red Hat erhofft sich hierdurch eine kürzere Entwicklungszeit. (Dank an Bernhard Harb.)

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