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Thema: Ballmer: Linux-Sicherheit fragwürdig

13 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von chodo am Di, 21. Oktober 2003 um 22:44 #
"Neben einigen anderen Dingen sprach Ballmer auch die Möglichkeit eines Microsoft Office für Linux an. Derzeit gebe es keine Pläne, aber er wolle es auch nicht kategorisch ausschließen."

Anscheinend scheint sich MS inzwischen zu denken: "Wenn wir Linux schon nicht plattmachen können, wollen wir wenigstens Geld daran verdienen!" ;)

  • Score: 3 Von Ollonois am Di, 21. Oktober 2003 um 22:47 #
    Nein sie versuchen es mit eigenen Produkten unatraktiv zu machen ;-)
    • Score: 3 Von Alaby am Di, 21. Oktober 2003 um 23:47 #
      Nein. Ich glaube, die haben den Erfolg von Star-Office bzw. noch eher von Open-Office.org unterschätzt. Wenn es MS-Office auch für Linux gibt ... dann könnten Sie wiedermal einen Quasi-Standard auch auf der Linux-Ebene durchpushen. Und wenn Sie MS Office für Linux verschenken würden ... (würden sie natürlich nicht machen, die Leute sollen ja Windows kaufen...) hauptsache die Leute kehren von OpenOffice.org zurück zu MS Office. Das ist doch die Taktik. Standards! Alles läuft doch nur über Standards!!!

      Denn ... viele Firmen setzen nicht deswegen auf das OpenSource - Prinzip, weil sie generell Open-Sourcce ganz toll finden. Da sind andere Faktoren wichtig (zB. interne Firmendokumente mit Makros auf .doc-Basis). Wer jahrelang MS Office nutzt, wird auch eine Menge MS-Office-Dokumente bei sich auf der Platte haben.

      Ja, auch ich bin von den Import-Filtern von OpenOffice absolut positiv überrascht und ich nutze eigentlich nur noch OOo. Jedoch ... ich bin kein Firmenboss. Und wenn man MS Office auch für Linux bekommen würde? Klar, der Linux-Guru würde da nur schaudernd zur Seite treten. Aber Linux wird langsam "Hans" und ist nicht mehr "Hänschen-Klein" ... und nun geht es in die weite böse Welt (ja, auch DAU-Welt) hinein... (Scheiss Metapher? Egal, dafür ist es nun auch zu spät....)

      Egal, ich glaube Linux wird weiter wachsen und MS muss sich damit abfinden einen klugen und starken Konkurenten zu haben, der leider nicht so leicht zu übernehmen ist, wie eine Firma... (das scheint MS in ihren Grundtaktiken arg zu verwirren).

      Das interesante an dem Artikel aber ist doch, dass Linux nicht mehr als uninteresantes OS angesehen wird. Selbst für MS...
      Ist das nun gefährlich? Oder eine Chance? Open ... das heisst doch offen ... für alle ... von allen ...

      Ich bleib bei Linux und OpenOffice...

      • Score: 3 Von d3l am Mi, 22. Oktober 2003 um 00:02 #
        also ich nutze zur ooo in der schulung, die eigentlich auf ms office aufbaut. um eben mal selbst zu sehen, ob ooo mithalten kann oder nicht, und hier sage ich gern und gluecklich, es kann. es gab nur sehr wenige dinge, die nicht gingen. nur wie wir sicher wissen wird an ooo gearbeitet. und die letzten zahlen des downloads von ooo sagen im grunde den rest.
        also ooo kann sich mit erhobenen haupt ms office stellen und das nicht mal so schlecht wie man denken mag. also nicht denken, sondern einfach mal testen :)

        ms office unter linux, na ja muss nicht sein...
        *grusel*

        d3l

        • Score: 3 Von Jochen P. am Mi, 22. Oktober 2003 um 14:01 #
          In Excel nimmt "Kopieren" auch alle Formatierungen mit, die ich in der anderen Tabelle gar nicht haben will. Man kann nicht mal nur den Inhalt kopieren. Das nervt und kostet Zeit. "Erreichen Sie mehr mit weniger": Daran zweifle ich.
          MS Office nervt einfach nur.
          • Score: 3 Von Timothy am Mi, 22. Oktober 2003 um 16:43 #
            > Excel nimmt "Kopieren" auch alle
            > Formatierungen mit, die ich in der anderen
            > Tabelle gar nicht haben will.

            Das stimmt so nicht.
            Wenn du statt mit Ctrl-C , Ctrl-V mit den Kontextmenüs arbeitest, dann wirst du gefragt, was du einfügen willst. Alles, Werte, Formeln etc.

            Ich bin auch für LINUX bzw. OO aber was wahr ist sollte auch wahr bleiben.

            "Offene" Grüße
            Timothy

        Score: 3 Von atomical am Mi, 22. Oktober 2003 um 00:25 #
        [zitat]Da sind andere Faktoren wichtig (zB. interne Firmendokumente mit Makros auf .doc-Basis). Wer jahrelang MS Office nutzt, wird auch eine Menge MS-Office-Dokumente bei sich auf der Platte haben.
        [/zitat]

        Das ist doch auch fast OpenSource ;)

        mfg, atomical

    Score: 3 Von Hosi am Mi, 22. Oktober 2003 um 07:32 #
    Und dann dauert es nicht mehr lange, bis MS eine Linuxversion rausbringt?
    Microsoft Linux

    Grüße,
    Hosi

    Score: 3 Von Soriac am Mi, 22. Oktober 2003 um 11:36 #
    Nein, sie wollen es von Innen heraus zerstören. Denn ein MS Linux Office wird natürlich auch alle möglichen Komponenten des Betreibssystems umbiegen wollen, kennen sie ja von Win nicht anders. Ein Linux-Office bekommt dann natürlich erst ein mal eine andere glibc, Qt wird auch mit einer angepassten Version überschrieben und das gtk unbrauchbar gemacht (irgend so eine affige Begründung wird schon dafür geliefert). Ausserdem werden sämtliche ppp- und pppoe-Treiber auf MS umgebaut, so dass nicht mehr verhindert werden kann, dass sich Office ins Netz einwählt.

    Ach ja, neue Kernelmodule gibt's natürlich auch, wenn nicht gleich einen neuen Kernel, alles natürlich in fragwürdiger MS-"Qualität"

    • Score: 3 Von bash am Mi, 22. Oktober 2003 um 16:16 #
      is ja eigendlich egal!

      selbst wenn die alles umschreiben, das ganze bleibt trotsdem unter der GPL und deswegen auch frei! es wird dann wahrscheinlich extra microsoft patches geben die das bieten was m$-word dann benötigt nur n bischen sauberer gecodet ist...

      warum also nicht? kann man mal den code sehen den die in redmond da schreiben... :))

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