Schade, damit sitze ich mit meiner Sparc wieder mal auf dem trockenen. Wieso können die denn nicht einfach die bloß Binaries als Quelltext rausgeben, der eigentliche Wert steckt doch ohnehin in den Datenbeständen?
Von Mirdochegal am Fr, 24. Oktober 2003 um 11:53 #
Die Software für den Zugriff auf die Daten sollte frei sein. Für die Daten selbst wäre mir das egal. Wie bei Hardware: die Grafikkarte kaufe ich mir halt, nur für den Zugriff auf diese möchte ich offene Software nutzen...
schön! doch leider ist /sind die homepages derart unübersichtlich, dass ich zb gar nicht damit zurecht komme und zb den brockhaus aus dem artikel gar nicht erst finde?!
Merkwürdig, auf den Prospekten, die sie auf der Systems verteilt haben, steht der Brockhaus auch als Einzelprodukt für 80 Euro zur Verfügung, selbiges auf dem Papier, was der SuSE9.0 beiligt. Vielleicht ist die Homepage noch nicht auf dem aktuellen Stand.
Die Infos auf der Homepage (http://www.office-bibliothek.de/titel/index.html) ändern sich alle paar Tage geringfügig. Der aktuelle Stand sollte auf der Homepage daher eigentlich zu finden sein. Ursprünglich wurde übrigens auch dort der Brockhaus als Einzelprodukt angekündigt.
Für mich ist vor allem wichtig, dass sich auch die Windows-Titel der PC-Bibliothek einbinden lassen. Dies steht jetzt z.B. erst neu unter den im Artikel erwähnten Screenshots. Ältere Titel der PC-Bibliothek lassen sich oft nämlich stark verbilligt erwerben. Vor ein paar Wochen habe ich mir erst den Brockhaus 2000 für 8 Euro gekauft.
Genau und so stehts auch in allen Anzeigen, die sie in diversen Zeitschriften geschaltet haben. Deshalb hatte ich das auch einzeln noch mal in die News aufgenommen. Außerdem bietet LinuxLand ihn ja wohl an, siehe unten.
Von Britta Wülfing am Fr, 24. Oktober 2003 um 10:53 #
Aus dem Haus Brockhaus - Duden sind insgesamt 5 Titel unter Linux verfügbar: Duden - Rechtschreibung, Duden - Das Fremdwörterbuch, Brockhaus in Wort und Bild, Duden - Universalwörterbuch und Duden Büro Plus Professional, eine Sammelwerk. Online seit dem LinuxTag in Karlsruhe, Juli 2003, jetzt lieferbar und zu bestellen im LinuxLand unter http://www.linuxland.de/katalog/15_cdroms/brockhaus/liste.
Diese GTK GUI ist leider sowas von unschön, die Schriften kaum lesbar. Warum nehmen alle immer das schon so alte GTK1? Sie hätten genauso gut GTK2 nehmen können welches auch FontAA unterstützt.
Hi. Ich habe mir das Fremdwörterbuch downlgeloaded und kann nur sagen, das unter SuSE 8.2 keinelei Probleme mit den Fonts auftauchen. Ab einer gewissen Font-Größe (leicht zu sehen in den Suchergebnissen) weden diese sogar per AA dargestellt.
Hallo Marcus und Co, bei mir (mit Debian 3) wird im Frendwörterbuch die Lautschrift nicht angezeigt (obwohl die Fonts im System eingebunden sind). Damit ist es für mich nur noch eingeschränkt brauchbar. Ist das bei dir anders (z.B. beim Eintrag 'Download')?
Außerdem funktioniert (noch) nicht: - Einbindung vom "Brockhaus in Text und Bild 2000" (Probleme mit Kopierschutz) - Einbindung von Benutzerwörterbüchern - Änderung von Einstellungen als einfacher Benutzer
Ich hoffe das ganze wird schnell behoben, sonst werde ich das Produkt umtauschen. Ich hoffe aber trotzdem, dass das Produkt Erfolg haben wird.
Also ich habe mal das Wort "Download" nachgeschlagen und bekomme eine witzig aussehende, aber korrekte Lautschrift angezeigt. Ob die Einbindung anderer Titel klappt, weiss ich noch nicht. Ich habe das Fremdwörterbuch als root installiert (das rpm) und dann "officebib" als User ausgeführt. Als User musste ich dann entscheiden, ob ich die Daten unter "data" aus dem Installations-Archiv auch kopieren möchte. User-Settings werden anstandslos gespeichert.
So wie das Ding bisher bei mir läuft muss ich echt ein Lob an die Duden Mannen aussprechen.
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, dass Programm mit dem Geramik-Theme laufen zu lassen? Wenn es GTK1 ist, sollte das doch eigentlich funktionieren, oder?
Von Bernhard Walle am Fr, 24. Oktober 2003 um 17:38 #
Bei der GUI handelt es sich eindeutig um QT, allerdings statisch gelinkt, was man aber auch verstehen kann angesichts der Tatsache, dass sich C++ ABIs bei diversen Compilern unterscheiden.
Trotzdem könnte man -- ähnlich wie Opera -- auch dynamisch gelinkte Varianten für aktuelle Linux-Distributionen anbieten.
Mit der Schriftendarstellung habe ich bei der Version, die bei SuSE 9.0 ("Richtiges und gutes Deutsch") beiliegt, auch große Probleme. Einziger Workaround: Eine Schrift nehmen, die als Pixelschrift vorliegt (bspw. Helvetica oder Fixed), die wird sauber dargestellt, allerdings ohne Anti-Aliasing. Die Menüs sind aber trozdem unsauber sofern man die Qt-Systemschrift mit qtconfig nicht ändern will.
Ich hoffe dass noch an Verbesserungen gearbeitet wird!
Danke, also stimmt der Titel doch. Scheint so als ob es diesen Titel nur exklusiv für die SuSE 9.0 gibt, als Einzel-Produkt wird er (noch?) nicht angeboten.
Ihr kotzt mich richtig an. Natürlich wäre es schöner, wenn die Binaries frei wären, garkeine Frage, aber trotzdem finde ich es einen großartigen Schritt der Firma Duden ihre Produkte auch für Linux anzubieten. Wenn das ganze Erfolgreich ist, dann kommt der Rest von ganz alleine. Ich werde mir den Brockhaus auf jeden Fall zulegen.
Es ist wirklich ein Problem, für Linux Programme zu finden, bei denen nicht die Algorithmen und der Quellcode den wahren Wert darstellen, sondern bei denen es um den Datenbestand geht. Wobei aber genau diese Art Software ohne Probleme als OpenSource freigegeben werden könnte und man trotzdem die Datensätze für gutes Geld verkaufen könnte.
Das sehe ich auch so. Eigentlich habe ich keine Probleme mit der Rächtchreipunk, aber die 20 oder 40EUR sind es mir wert, um ein Signal zu setzen. Es _gibt_ einen (noch wachsenden) Markt für Linux-Software. Mit der Abnahme von Software sehen vielleicht auch andere Firmen, dass sie portieren sollten.
Von Ralph Miguel am Fr, 24. Oktober 2003 um 16:39 #
Ich werde mir den Brockhaus zulegen, ganz ohne ein Zeichen setzen zu wollen. Da bin ich ganz eigennützig und lege mir das Teil zu, weil ich ganz einfach Bock darauf habe. Ich kann gut damit leben, unfreie SW einzusetzen; bei Applikationen sehe ich das nicht unbedingt kritisch. Liegt vielleicht daran, dass ich tatsächlich mit meinem Rechner Büroarbeit erledige.
Ansonsten gefällt mir diese Entscheidung des Verlages einfach gut. Nachahmer erwünscht... .
Leider funktioniert die Integration in eine bestehende OOo2.0 nicht. Ich habe nun nach Erwerb des Produktes einen schon länger andauernden Mailaustausch mit dem freundlichen, aber bislang hilflosen Support von Duden Online. Nach dem Download des Produktes findet man (auch nach Erscheinen der Ooo2.0) heute noch eine Ooo1.9 beta vor. Die Debian Pakete, die das Installationskript verwendet enthalten Abhängigkeiten zur o.g. beta. Quellen sind dummerweise nicht verfügbar, eine paketlose Installation auch nicht. Will man die Abhängigkeit ignorieren (habe ich der vollständigkeit halber auch getestet) hat anschliessend sein Paketmanagement endgültig zerstört und darf komplett neu installieren. Wie gesagt, die Duden Leute sind nicht unfreundlich und ich habe noch nicht aufgegeben. Wens interessiert: Fortschritte (oder auch nicht) berichte ich unter http://blogs.tarent.de/elmar/?p=9 . Fazit bislang: hätte der Duden nur sein Wörterbuch nebst von mir aus der Suche closed gelassen, aber die Integration quelloffen gemacht, hätte sicher schon längst jemand das Problem gefixt, zu allerseitigem Vorteil...
Ich habe mir vor kurzem das Duden-Oxford-Großwörterbuch Englisch für Linux heruntergeladen, das geht auch unter Linux mit der officebib. Hier ein Hinweis, der vielleicht dem einen oder anderen viel Zeit beim herumfrickeln sparen kann:
Nach dem Update des debian-Paketes libfontconfig1 von 2.3.2-7 auf 2.4.1-2 wurde die Lautschrift nicht mehr richtig wiedergeben. Am einfachsten installiert man sich eine stabile Version der libfontconfig.so.1 unter /opt/officebib/libs und ändert das aufrufende skript etwas ab: /usr/bin/officebib: ------------------------ #!/bin/bash
Ich habe mir dafür aus dem debian-Paket libfontconfig1_2.3.1-2_i386.deb die libfontconfig.so.1.0.4 genommen, jetzt läufts bei mir wieder.
Also ich bin mit der officebib ziemlich zufrieden - dass man Linux ab und zu selbst Hand anlegen muss, kennt man ja. Außerdem habe ich auf amazon haufenweise Kommentare von verzweifelten Windows-Usern gelesen, die mit dem besagten Wörterbuch Probleme hatten, d.h. genauer mit der PC-Bibliothek Software für Windows, die einen ziemlich nervigen Kopierschutz haben muss. Die officebib ist kompatibel zur PC-Bibliothek (laut duden.de) und hat mich bisher nicht mit einem Kopierschutz o.ä. genervt, schneidet also doch ganz gut im Vergleich ab. Übrigens: wenn man die Linux-Version runterlädt, kann man die Wörterbuch-Daten auch einfach unter Windows installieren (und vermutlich auch umgekehrt, habe ich aber nicht getestet).
Prima Tip. Hat bei mir auch nach Umstellung auf Suse 10.2 geklappt. Allerdings musste ich noch einen softlink legen: ln -s libfontconfig.so.1.0.4 libfontconfig.so.1. Damit gings dann auch mit der Lautschrift.
Weiss jemand etwas dazu?
Habs nämlich auch schon versucht.
Sebastian.
http://groups.google.de/groups?q=+duden+openoffice&hl=de&lr=&ie
=UTF-8&scoring=d&selm=bn34ap%24hdh%241%40news.lth.se&rnum=1
Hauptsache koffice und andere k-progs wie SIM haben dann den Duden drin.
MfG
pippi
Dieses Bündel nennt sich dann: Duden Büro Plus Professional.
Al
Die Infos auf der Homepage (http://www.office-bibliothek.de/titel/index.html) ändern sich alle paar Tage geringfügig. Der aktuelle Stand sollte auf der Homepage daher eigentlich zu finden sein. Ursprünglich wurde übrigens auch dort der Brockhaus als Einzelprodukt angekündigt.
Für mich ist vor allem wichtig, dass sich auch die Windows-Titel der PC-Bibliothek einbinden lassen. Dies steht jetzt z.B. erst neu unter den im Artikel erwähnten Screenshots. Ältere Titel der PC-Bibliothek lassen sich oft nämlich stark verbilligt erwerben. Vor ein paar Wochen habe ich mir erst den Brockhaus 2000 für 8 Euro gekauft.
Julius
Man kann auch direkt mit Firstgate bezahlen und es dann sofort aus dem Internet downloaden - allerdings nicht alle Titel (siehe Diskussion oben).
Ich habe mir das Fremdwörterbuch downlgeloaded und kann nur sagen, das unter SuSE 8.2 keinelei Probleme mit den Fonts auftauchen. Ab einer gewissen Font-Größe (leicht zu sehen in den Suchergebnissen) weden diese sogar per AA dargestellt.
Hallo Marcus und Co,
bei mir (mit Debian 3) wird im Frendwörterbuch die Lautschrift nicht angezeigt (obwohl die Fonts im System eingebunden sind). Damit ist es für mich nur noch eingeschränkt brauchbar. Ist das bei dir anders (z.B. beim Eintrag 'Download')?
Außerdem funktioniert (noch) nicht:
- Einbindung vom "Brockhaus in Text und Bild 2000" (Probleme mit Kopierschutz)
- Einbindung von Benutzerwörterbüchern
- Änderung von Einstellungen als einfacher Benutzer
Ich hoffe das ganze wird schnell behoben, sonst werde ich das Produkt umtauschen. Ich hoffe aber trotzdem, dass das Produkt Erfolg haben wird.
Tobias
Ich habe das Fremdwörterbuch als root installiert (das rpm) und dann "officebib" als User ausgeführt. Als User musste ich dann entscheiden, ob ich die Daten unter "data" aus dem Installations-Archiv auch kopieren möchte.
User-Settings werden anstandslos gespeichert.
So wie das Ding bisher bei mir läuft muss ich echt ein Lob an die Duden Mannen aussprechen.
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, dass Programm mit dem Geramik-Theme laufen zu lassen? Wenn es GTK1 ist, sollte das doch eigentlich funktionieren, oder?
Trotzdem könnte man -- ähnlich wie Opera -- auch dynamisch gelinkte Varianten für aktuelle Linux-Distributionen anbieten.
Mit der Schriftendarstellung habe ich bei der Version, die bei SuSE 9.0 ("Richtiges und gutes Deutsch") beiliegt, auch große Probleme. Einziger Workaround: Eine Schrift nehmen, die als Pixelschrift vorliegt (bspw. Helvetica oder Fixed), die wird sauber dargestellt, allerdings ohne Anti-Aliasing. Die Menüs sind aber trozdem unsauber sofern man die Qt-Systemschrift mit qtconfig nicht ändern will.
Ich hoffe dass noch an Verbesserungen gearbeitet wird!
Ist bestimmt ein Fake!
Da ich meine SuSE 9.0 noch nicht habe und die SuSE Website etwas verwirrend ist:
welcher der Duden Titel ist denn jetzt bei SuSE mit dabei?
Danke.
Es ist wirklich ein Problem, für Linux Programme zu finden, bei denen nicht die Algorithmen und der Quellcode den wahren Wert darstellen, sondern bei denen es um den Datenbestand geht. Wobei aber genau diese Art Software ohne Probleme als OpenSource freigegeben werden könnte und man trotzdem die Datensätze für gutes Geld verkaufen könnte.
Treibholz
Es _gibt_ einen (noch wachsenden) Markt für Linux-Software. Mit der Abnahme von Software sehen vielleicht auch andere Firmen, dass sie portieren sollten.
Ansonsten gefällt mir diese Entscheidung des Verlages einfach gut. Nachahmer erwünscht... .
Die Debian Pakete, die das Installationskript verwendet enthalten Abhängigkeiten zur o.g. beta. Quellen sind dummerweise nicht verfügbar, eine paketlose Installation auch nicht.
Will man die Abhängigkeit ignorieren (habe ich der vollständigkeit halber auch getestet) hat anschliessend sein Paketmanagement endgültig zerstört und darf komplett neu installieren.
Wie gesagt, die Duden Leute sind nicht unfreundlich und ich habe noch nicht aufgegeben. Wens interessiert: Fortschritte (oder auch nicht) berichte ich unter http://blogs.tarent.de/elmar/?p=9 .
Fazit bislang: hätte der Duden nur sein Wörterbuch nebst von mir aus der Suche closed gelassen, aber die Integration quelloffen gemacht, hätte sicher schon längst jemand das Problem gefixt, zu allerseitigem Vorteil...
Nach dem Update des debian-Paketes libfontconfig1 von 2.3.2-7 auf 2.4.1-2 wurde die Lautschrift nicht mehr richtig wiedergeben. Am einfachsten installiert man sich eine stabile Version der libfontconfig.so.1 unter /opt/officebib/libs und ändert das aufrufende skript etwas ab:
/usr/bin/officebib:
------------------------
#!/bin/bash
xset fp+ /opt/officebib/fonts
xset fp rehash
export LD_LIBRARY_PATH=/opt/officebib/libs:$LD_LIBRARY_PATH
/opt/officebib/officebib.bin
xset fp- /opt/officebib/fonts
--------------------------
Ich habe mir dafür aus dem debian-Paket libfontconfig1_2.3.1-2_i386.deb die libfontconfig.so.1.0.4 genommen, jetzt läufts bei mir wieder.
Also ich bin mit der officebib ziemlich zufrieden - dass man Linux ab und zu selbst Hand anlegen muss, kennt man ja. Außerdem habe ich auf amazon haufenweise Kommentare von verzweifelten Windows-Usern gelesen, die mit dem besagten Wörterbuch Probleme hatten, d.h. genauer mit der PC-Bibliothek Software für Windows, die einen ziemlich nervigen Kopierschutz haben muss. Die officebib ist kompatibel zur PC-Bibliothek (laut duden.de) und hat mich bisher nicht mit einem Kopierschutz o.ä. genervt, schneidet also doch ganz gut im Vergleich ab. Übrigens: wenn man die Linux-Version runterlädt, kann man die Wörterbuch-Daten auch einfach unter Windows installieren (und vermutlich auch umgekehrt, habe ich aber nicht getestet).