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Do, 13. November 2003, 22:59

Software::Video

Video on Demand von T-Online nicht für Linux

Das neu eröffnete Video-Portal von T-Online schließt offenbar Anwender von freier Software von der Nutzung aus.

Das Video-Portal bietet »Video on Demand« - das heißt, man wählt aus den angebotenen Videos eines aus und zahlt, sofern man sich zum Ansehen entschließt, den Betrag von beispielsweise 4 EUR mit einer Micropayment-Karte oder Telefonrechnung. Innerhalb von 24 Stunden kann man den Film beliebig oft ansehen. Zu fast jedem Film kann man sich kostenlos den Trailer ansehen. Ein DSL-Anschluß ist natürlich Voraussetzung, um die dabei anfallenden Datenmengen zu bewältigen.

Als unterstütztes Betriebssystem ist allerdings nur Windows angegeben. Unser Leser tux73 erkundigte sich bei T-Online nach dem Status der Unterstützung freier Software und erhielt als Antwort:

»Das Angebot von T-Online Vision ist aktuell für Windows-Betriebssysteme optimiert. Zu dem jetzigen Zeitpunkt kann noch kein Termin kommuniziert werden, zu welchem das Portal in vollem Umfang auch für andere Betriebssysteme zur Verfügung steht. Die Möglichkeit, die Filme herunterzuladen, besteht nicht. Es tut uns leid, dass Sie somit den Dienst von T-Online Vision nicht in vollem Umfang nutzen können.«

Dies ist nur ein Teil der Wahrheit, denn es ist sogar offen, ob man mit Mozilla unter Windows als Browser das Angebot nutzen kann. Unter Linux scheint es nicht möglich zu sein. Die an sich gute Idee ist somit durch mangelhafte technische Umsetzung unnötig eingeschränkt. Es bleibt nur zu hoffen, daß T-Online bald die Umsetzung verbessern und zusätzlich noch ein offenes Streaming-Verfahren einsetzen wird.

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