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Thema: Linux aus Afrika

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Anon am Do, 20. November 2003 um 13:48 #
Ich finde es schon seltsam, dass es so wenig Distris aus Afrika gibt. Die Leute dort sind dort nicht duemmer als die in Europa oder Amerika. Woran mag es wohl liegen?
  • Score: 3 Von hmm am Do, 20. November 2003 um 13:52 #
    vielleicht weil sie dort ANDERE sorgen haben, als "installiere ich nun debian xyz, compiliere mir gentoo oder suse, gar redhat"?

    vielleicht weil in afrika es auch noch andere handlungsfelder gibt in denen das wort FREIHEIT wichtig ist? so dass auf dem rechner erstmal das genommen wird was da ist, egal/legal/mir egal auf welchem system...?

    natürlich ist es begrüssenswert ein mehr lokales linux-system dort vorzufinden...

    Score: 3 Von scsimodo am Do, 20. November 2003 um 13:54 #
    "Ich finde es schon seltsam, dass es so wenig Distris aus Afrika gibt. Die Leute dort sind dort nicht duemmer als die in Europa oder Amerika. Woran mag es wohl liegen?"

    Vermutlich daran, dass in Afrika (prozentual gesehen) Computer nicht annähernd soweit verbreitet sind wie in Europa oder Asien. Von bezahlbaren Internet-Zugängen rede ich noch gar nicht, die kosten da auch heute noch ein Heidengeld, weil die gesamte Infrastruktur noch nicht so weit ist.

    Score: 3 Von gerd am Do, 20. November 2003 um 16:18 #
    Aus meiner Erfahrung sieht es in Afrika so aus: Es gibt keinen Markt, alles wird raubkopiert. Es sind veraltete Rechner am Werk, mit schelcht gepflegten Installationen. Linux Literatur gibt es kaum.
    Score: 3 Von Hans am Do, 20. November 2003 um 16:31 #
    Ähm ich denke mal daß Du niemals in Afrika warst.
    Ich zwar auch nicht, aber der größte Teil des Kontinents ist bettelarm.
    Die Leute wollen ihren Lebensunterhalt verdienen anstatt die Zeit am Computer zu verschwenden.
    • Score: 3 Von gerd am Do, 20. November 2003 um 18:26 #
      Nicht ganz, es gibt eine Menge PC Training, aber das heisst Word und Excel... Die haben halt keinen Rechner "zu hause". Und der wichtigste Punkt: Keine konstante Stromversorgung, kannst Dir denken wie viele empfindliche Elektrogeräte man damit zersägt.
    Score: 3 Von Razor am Fr, 21. November 2003 um 12:44 #
    In Afrika hungern noch viel zu viele Menschen, und von der Infrastruktur und Staatsform leben sie 200 Jahre hinterher (ein paar wenige Staaten vielleicht ausgenommen), ich glaube die haben andere Sorgen als Linux-Distros ..
Score: 3 Von Pascal Brück am Do, 20. November 2003 um 13:49 #
> Der Sinn eine weitere Linux-Distribution

ist, wie Du nanntest, eine Distri

> speziell für den Süd-Afrikanischen
> Raum

. Und

> Weiterhin sollte die Distribution in
> vielen lokalen Sprachen verfügbar
> sein.

> auf die Beine zu stellen, sei mal
> dahingestellt. Auch scheint diese
> Distribution wenig revolutionäres zu
> bieten, basiert sie ja größten Teils auf
> Debian/Knoppix.

Die Jungs sind ja nicht doof und fangen "from scratch" an.

;)Pascal

Score: 3 Von Barney-s am Do, 20. November 2003 um 13:49 #
Da sich die Distribution an Debian hält, sollte das meisste sicher den mindest Stand von Woody haben.

Ein "apt-get upgrade" hilft auch dort.

Score: 3 Von schorsch am Do, 20. November 2003 um 14:40 #
Impi wie Imperialistisch?
Sind wir jetzt wieder in der Kolonialzeit?

ok, unter dem treshold..

  • Score: 3 Von comrad am Do, 20. November 2003 um 15:40 #
    Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

    >Impi ist ein Zulu-Begriff für eine Gruppe von Kämpfern.
    (Quelle: http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=10746 )

    comrad

Score: 3 Von Papa Schlumpf am Do, 20. November 2003 um 15:40 #
Grundsätzlich nix dagegen, daß jemand seine eigene regionale Linux-Distri rausbringt. Aber wäre es nicht sinnvoller, die entsprechende Afrikaans-Lokalisierung (bzw. was auch immer dort sonst noch gesprochen wird) voranzutreiben, dem KDE-Projekt (und anderen Projekten natürlich auch) hinzuzufügen und dann nur noch Knoppix+Lokalisierungen zu erstellen?

Man sieht in den Lokalisierungen grundsätzlich eine Menge Sprachen vertreten, aber nur die "Hauptsprachen" EN/DE/FR/ES/IT kann man als halbwegs vollständig ansehen, der Rest ist irgendwie angefangen aber nicht fertig.

  • Score: 3 Von gerd am Do, 20. November 2003 um 16:18 #
    Naja, derzeit arbeitet man ja gar an niederdeutsch.
    Score: 3 Von Felix-Gabriel Gangu am Do, 20. November 2003 um 16:46 #
    Naja, den Jungs aus Südafrika ging es ein wenig auch um Stolz.
    Zumindest beklagen sie sich, dass fast jede Software importiert wird, und wenig im Lande entsteht.

    Zitat Website:

    For too long South Africans have believed that quality products could only be imported, we wish to disprove this misconception in the software arena. Because we are closer to our users in South Africa, we are able to provide software solutions which will better suit them.

    Gruß,
    FGG

    • Score: 3 Von Feynman am Do, 20. November 2003 um 17:32 #
      Ich unterschreibe das auch hier schon für Europa!

      Die Massen werden es hier wohl erst in fünf bis zehn Jahren merken, wenn das noch vorhandene Geld weg ist. Ins Ausland abgeflossen.

      *Noch* besteht die Chance mit Novell einer großen Spieler nach Europa zu holen, aber ich denke mir, diese Chance wird auch vertan.

      Wär' ja auch blöd mit der Tradition zu brechen.

      • Score: 3 Von Michael am Do, 20. November 2003 um 19:06 #
        > wenn das noch vorhandene Geld weg ist. Ins Ausland abgeflossen.

        Na ja,
        nach USA fliesst es jedenfalls unter dem Strich nicht ab, wenn ich mir deren Aussenhandelsdefizit so anschaue...

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