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Fr, 28. November 2003, 07:19

Malaysia beginnt Förderung von Open Source

Die malaiische Behörde für Risikokapital-Verwaltung will in den nächsten zwei Jahren rund vierzig Firmen fördern, die freie Software entwickeln.

Die Initiative will sich die Behörde in den nächsten zwei Jahren zwischen 70 und 140 Millionen Riggit (15,4 bis 30,8 Millionen Euro) kosten lassen. Vierzig einheimische Firmen, die sich jetzt um die Förderung bewerben können, sollen berücksichtigt werden. Nach Angaben des zuständigen Ministers für Energie, Kommunikation und Multimedia haben sich bereits zwanzig Firmen beworben. Es gebe einen großen Talentpool von 2000 Open-Source-Anhängern in dem Land, 200 würden für die Initiative nur gebraucht.

Ziel ist es, unabhängige Firmen zu schaffen, die ein weites Spektrum von Software für den einheimischen Markt entwickeln, und zwar freie Software. Freie Software wird immer mehr als Alternative zu teurer proprietärer Software angesehen und hat in den letzten beiden Jahren zunehmend mehr Aufmerksamkeit in Malaysia auf sich gezogen.

Der Minister hatte bereits auf der Free and Open Source Software Conference (Fosscon) 2003 in Kuala Lumpur ausgesagt, daß Malaysia bessere Software brauche. Um dies zu erreichen, müsse man verstehen, wie sie funktioniert. Mit proprietärer Software ist diese Information teilweise nicht verfügbar.

Die malaiische Regierung hat bereits mit dem Einsatz, der Erstellung und der Förderung von freier Software begonnen. Es gab erste Pilotprojekte und es wird im Dezember Workshops geben, um nur einige davon zu nennen.

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