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Di, 2. Dezember 2003, 23:35

Unternehmen

Wind River tritt OSDL bei

Wind River, ein Spezialist für eingebettete Systeme, schließt sich den Open Source Development Labs (OSDL) an.

Die Firma Wind River ist im Open-Source-Umfeld nicht ganz unbekannt. Sie hatte bisher aber in erster Linie FreeBSD unterstützt mit der Begründung, die BSD-Lizenz sei unternehmensfreundlicher, besonders für den Bereich der eingebetteten Systeme.

Im März 2001 hatte Wind River die Firma BSDI, den Hersteller eines kommerziellen BSD UNIX, gekauft und zwölf dort angestellte FreeBSD-Entwickler mit übernommen. Ziel war es, FreeBSD verstärkt im eingebetteten Bereich zu verwenden. Die schlechte Wirtschaftslage, so die Darstellung der Firma, führte im Oktober 2001 zur Beendung dieser Zusammenarbeit und der Entlassung der FreeBSD-Entwickler. Unterstützung für FreeBSD wollte Wind River aber weiterhin leisten.

Daher kommt die Ankündigung, den OSDL beizutreten, etwas überraschend. Wind River will speziell bei der Entwicklung und dem Einsatz von Carrier Grade Linux mithelfen, einer auf extrem hohe Zuverlässigkeit getrimmten Linux-Version für den Einsatz in Telekommunikationssystemen und Netzwerken. In diesem Sektor bietet Wind River sein eigenes kommerzielles Betriebssystem VxWorks an. Doch die Akzeptanz von Linux scheint den Marktanteil von VxWorks zum Schrumpfen zu bringen.

Neben der Arbeit an Carrier Grade Linux arbeiten die OSDL auch an anderen Bereichen des Kernels, besonders auch an Features für große Unternehmenssserver. Linus Torvalds, Andrew Morton und andere werden von den OSDL bezahlt, um ausschließlich am Kernel zu arbeiten. Die OSDL werden von den zahlreichen Mitgliedsfirmen finanziert. (Dank an Reiner Schischke.)

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