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Mi, 3. Dezember 2003, 14:30

NTFS-Zugriff unter Linux

Auf der Seite des Projektes Captive findet sich ab sofort ein Paket, mit dessen Hilfe es unter Linux möglich ist, vollen Lese- und Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen zu erhalten.

Das unter dem Namen »Captive« vorgestellte Projekt ermöglicht nicht nur wie das Linux-NTFS-Modul den lesenden Zugriff auf eine Windows NTFS-Partition, sondern bietet auch die Möglichkeit an, die Partition zu beschreiben. Im Gegensatz zu der existierenden, nativen Lösung bedient sich die Applikation eines bereits vorhandenen Windows-Treibers (ntfs.sys) und wahlweise einer Implementierung der Systemkomponente ntoskrnl.exe aus ReactOS oder einer eigenen Entwicklung.

Die neue Lösung überrascht, bietet doch auch der Kernel entsprechende Treiber für NTFS an. Bei einer genauen Betrachtung stellt sich allerdings die Problematik des Schreibens einer solchen Partition dar. Die Kernel-Entwickler reden von der »möglichen« Funktionalität, auch schreibend auf NTFS-Partitionen zugreifen zu können, obgleich diese als »gefährlich« beschrieben wird. Gefährlich aus gutem Grund. Microsoft sieht sich immer noch nicht dazu berufen, technische Dokumentation über NTFS zu veröffentlichen. Dies brachte bereits einige Unternehmen auf den Plan, unter anderem auch die Paragon Software Group., die bereits seit geraumer Zeit einen im Quellcode verfügbaren NTFS-Treiber für Linux anbietet.

Die neue Lösung kann ab sofort vom Server des Projektes in Form eines RPM-, DEB- oder tar.gz-Paketes bezogen werden.

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