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Mi, 3. Dezember 2003, 14:33

Rathaus-SPD: Münchner Entscheidung bricht Eis für Linux

Die Münchner Grundsatzentscheidung für Linux bricht nach Meinung der Münchner Rathaus-SPD das Eis für das Open-Source-Betriebssystem.

Die Entscheidung hat nach Angaben von Stadträtin Christine Strobl, Vizechefin der Rathaus-SPD, und Stadtrat Christian Amlong gesteigertes Interesse an Linux gezeigt. Die beiden Mitglieder der IT-Kommission der Landeshauptstadt hielten jetzt bei Seminaren in Düsseldorf und München Vorträge zur Münchner Linux-Entscheidung und diskutierten im Anschluss mit den rund 130 Teilnehmern. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen beschäftigen sich eingehend mit der Entwicklung in der Landeshauptstadt und erwägen die Migration auf Linux.

Stadträtin Christine Strobl: »Ich war überrascht, wie intensiv sich viele Unternehmen mit unserem Beschluss beschäftigen. Dabei ist die Münchner Entscheidung für zahlreiche Firmen Anlass, bei der Fortschreibung ihrer IT-Strategie erstmals das Thema Linux auf die Tagesordnung zu setzen.« Die Äußerungen folgten dem Tenor: Wenn die größte Kommune Deutschlands mit 16.000 Clients umsteigt, dann können wir das auch. Stadtrat Christian Amlong ist fest davon überzeugt, dass Entscheidung für Linux richtig war. »Viele anfangs aufgeworfene Probleme sind bereits gelöst, die Erarbeitung des Feinkonzepts für die Migration läuft gut. Und langfristig ist München sowieso auf einem sicheren Weg - im wahrsten Sinne des Wortes, denn Linux garantiert die hochgesteckten Ziele unserer Security Policy.«

Im Frühjahr hatte sich München entschieden, Linux als das System ihrer Wahl einzusetzen. »Die Stadt München soll sich für Open-Source-Produkte entscheiden, in Zukunft nicht mehr von einem einzigen Hersteller abhängig sein und künftig auch selbst entscheiden können, wann sie in welchem Umfang auf ein neues Betriebs- bzw. Office-System umsteigt«, begründete der Oberbürgermeister der Stadt München, Christian Ude, die Wahl des freien Systems. Beobachter gehen davon aus, dass München durch seine »Millionen-Einsparungen« (Braunschweiger Zeitung) tatsächlich eine Lawine auslösen könnte, wenn auch vielleicht erst einmal nur eine kleine.

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