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Fr, 12. Dezember 2003, 00:06

Software::Distributionen

Neue Version des Entwurfs des UserLinux-Konzeptes

Bruce Perens hat aufgrund des großen Feedbacks den kürzlich vorgestellten Entwurf überarbeitet.

Fast vierhundert Emails hat der Open-Source-Proponent Perens nach eigenen Angaben bereits ausgewertet, und er ist noch nicht fertig. Nun legt er einen überarbeiteten Entwurf des Konzeptes vor. In diesem sind die jüngsten Änderungen rot markiert, so daß man sie leicht finden kann. Neben Ergänzungen, die hauptsächlich der Klarstellung dienen, gibt es nun ein ganz neues Kapitel »Business Issues«.

Darin geht es um die Unternehmen, die rund um UserLinux entstehen sollen. Es sollte ein Markenzeichen aufgebaut werden, und die Dienstleistungsunternehmen sollten koordiniert werden. Dies wird Geld kosten, daher sollte es eine Organisation geben, in der diese Firmen Mitglieder sind.

Ein wichtiges Ziel sei es, den Benutzern Gehör zu schenken, meint Perens. Es sollte daher eine Mailingliste geben, an die Anregungen geschrieben werden können.

Perens stellt noch einmal klar, daß UserLinux im Kern 100 Prozent freie Software sein soll. Dienstleister können diesen um unfreie Software ergänzen.

Schon im ersten Entwurf hatte Perens angedeutet, daß die Auswahl von mitgelieferter Software auf ein Programm pro Verwendungszweck begrenzt werden soll. Dies hindert niemand daran, Alternativen zu installieren, aber es legt zunächst einmal einen Standard fest. Dieser soll laut Perens so aussehen: GNOME (da die Entwicklung kommerzieller Applikationen für KDE Lizenzgebühren erfordert), MySQL mit nicht unter GPL stehenden Bibliothenen (so daß kommerzielle Entwicklungen ohne Lizenzen möglich sind), Apache 2, Postfix, Python (kein Perl), CUPS, Mozilla, OpenOffice.org und so weiter. Es wird noch heiße Diskussionen um die Details geben, bis die endgültige Auswahl feststeht.

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