Ein netter kleiner Arschtritt gegenüber der BSA und Microsoft. Und das von einer Weltbank-Tochter. Seltsame Dinge gehen da vor. Und dann wird auch noch Brasilien unter Lula von einer Weltbank-Abteilung gelobt. Nicht minder seltsam...
Na, wie auch immer: Interessant ist, dass Tadschikistan, wie bspw. eben jüngst auch Israel (wg. der Schreibrichtung), und das in der Studie ebenfalls erwähnte Projekt in Laos sich vor allem wg. der Sprache für OSS entschieden hat (endlich mal nicht nur Kosten).
Überhaupt dreht es sich in dem Text um viel - aber erstaunlicherweise am wenigsten um Kostenersparniss. Sicherheit, Wahlmöglichkeiten, unterstützte Standards lokales IT-Wissen, alles Themen, die mir in den jüngsten Berichten über den (jetzt herbeigeredeten oder tatsächlich vorhandenen - keine Ahnung) Erfolg von Linux fehlten. Insofern tut der Bericht wirklich gut. Dass ich sowas mal über einen WB-Bericht sagen würde, hätte ich mir nach meiner Beteiligung an den Protesten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Berlin (für die jüngeren unter uns: das war 1988) auch nie träumen lassen...
Warum wird bei der Verwendung von Linux immer nur über Kostenersparniss geredet.Linux hat andere,bessere Vorteile einer ist die Lokalisierung.Ich habe einmal mit einem Finnen gesprochen in der Firma gab es ein Lagerprogramm in Finnisch alles andere war englisch.Und man kann Linux anpassen, die Schnittstellen sind offen und Programme verändern.
Klar! GNU/Linux, bzw. im allgemeinen freie Software, hat weitaus mehr Vorteile, als nur die wegfallenden Lizenzkosten. Aber wenn man so manche Veröffentlichung der letzten Zeit anschaut, oder sich die Begründungen für den Einsatz, bzw. die Prüfung von GNU/Linux durchliest, fällt auf, dass diese anderen Argumente vielfach zu kurz kommen. Mir stösst das so langsam sauer auf - eben gerade weil freie Software und hier jetzt GNU/Linux im Speziellen, so viel mehr zu bieten hat, als nur den Kostenvorteil.
Von Andre FFII am Sa, 13. Dezember 2003 um 18:53 #
Brasilien hat auf der Veranstaltung eine ziemlich geniale Rechnung aufgemacht. Warum viel Geld für kommerzielle Lizenzen aus dem Ausland zahlen, Menschen als Raubkopierer verfolgen, wenn man mit dem Geld, investiert in Freie Software Projekte, Arbeit im eigenen Lande schaffen kann? So wurde das von Brasilien auf dem Gipfel auch offiziell vertreten.
Na, wie auch immer: Interessant ist, dass Tadschikistan, wie bspw. eben jüngst auch Israel (wg. der Schreibrichtung), und das in der Studie ebenfalls erwähnte Projekt in Laos sich vor allem wg. der Sprache für OSS entschieden hat (endlich mal nicht nur Kosten).
Überhaupt dreht es sich in dem Text um viel - aber erstaunlicherweise am wenigsten um Kostenersparniss. Sicherheit, Wahlmöglichkeiten, unterstützte Standards lokales IT-Wissen, alles Themen, die mir in den jüngsten Berichten über den (jetzt herbeigeredeten oder tatsächlich vorhandenen - keine Ahnung) Erfolg von Linux fehlten. Insofern tut der Bericht wirklich gut. Dass ich sowas mal über einen WB-Bericht sagen würde, hätte ich mir nach meiner Beteiligung an den Protesten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Berlin (für die jüngeren unter uns: das war 1988) auch nie träumen lassen...
und genau aus diesem Grund unterstütze ich bei uns in der Firma den Einsatz von Linux ansonsten würde ich lieber alles durch prop. Apple ersetzen
Gruss
Andi