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Mo, 15. Dezember 2003, 19:53

Software::Spiele

Entzauberung der Open Source Entwickler Mythen

Unter dem Titel »Mythen, die uns Open-Source-Entwickler erzählen« will ein auf oreillynet.com veröffentlichter Artikel den Irrglauben zerstreuen.

Keine Lügen, vielmehr Mythen oder falsche Ideen sind es, die der Autor des Artikel aufzuklären versucht. Viele Entwickler glauben an diese Mythen und verlieren den Kontakt zum Anwender. Diesen Irrglauben will chromatic auf Seiten von onlamp.com klären und richtig stellen.

So glauben nach Meinung des Autors immer noch viele Entwickler, dass die Veröffentlichung des Quellcodes viele neue Entwickler heranziehen wird, die ein Projekt weitertreiben werden. Dieser Irrglaube, so der Autor, ist weit verbreitet. In Wirklichkeit muss ein Programmierer schon froh sein, wenn seine Arbeit von anderen genutzt wird. Projekte wachsen langsam und werden anfänglich nur von einem Entwickler oder einer kleinen Gruppe vorangetrieben. Zu glauben, dass eine Veröffentlichung des Codes Entwickler locken wird, ist ein Irrglaube.

Ein weiterer Irrglaube stellt die Meinung dar, dass Feature Freeze zu stabilerem Code führen wird. Eine Entwicklung für eine bestimmte Zeit anzuhalten, um Fehler zu suchen, ist eine feine Sache, es stellt allerdings einen Teil eines jeden Projektes dar. Die beste Möglichkeit, Bugs zu vermeiden ist nicht, diese zu suchen, sondern Bugs bereits beim Schreiben zu vermeiden. Des weiteren stellt der Autor fest, dass die Maxime, eine Applikation »from Scratch« zu schreiben, ebenso ein Mythos sei. Ein und die selbe Lösung von Anfang an anzupacken, verschwendet Unmengen an Zeit und ist wenig hilfreich. Es ist deshalb um so wichtiger, Code zu schreiben, der auch von anderen überblickt und gepflegt werden kann.

Ein beliebter Mythos ist laut chromatic die Aussage »Jetzt werde ich es richtig machen«. Wenn ein Entwickler nicht diszipliniert genug war, um Seine Arbeit zu dokumentieren, sauberen Code zu schreiben oder wenn er langsamen Code geschrieben hat, warum sollte es diesmal klappen, fragt sich der Autor.

Zu weiteren Mythen zählt der Autor des Artikels Aussagen wie: »Warnings sind OK«, »End-User lieben es, CVS-Entwicklungen zu verfolgen«, »Die beste Möglichkeit, ein Projekt kennen zu lernen, ist, seine Fehler zu korrigieren und seinen Code zu lesen« oder dass die Installation und Konfiguration einen kleineren Stellenwert hat als die Quellen.

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