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So, 21. Dezember 2003, 21:27

Gemeinschaft

FSFE ruft zum Jahreswechsel zu Spenden auf

Im Ausblick auf das kommende Jahr ruft die Free Software Foundation Europa (FSFE) zu Spenden für die Sicherung und Ausweitung ihrer Arbeit auf.

Die Ziele des gemeinnützigen Vereins im Bereich Freier Software gehen weit über Technik hinaus und erfordern deshalb eine solide finanzielle Basis.

Die Free Software Foundation Europe betreibt ein Büro in Essen. Dort wird das Tages-Geschäft (Buchungen, Anfragen beantworten, Versand von Materialien) abgewickelt. Dies ist notwendig, schon als Basis für die wichtige Tätigkeit von Georg Greve, der in Vollzeit für den Verein auf europäischer Ebene arbeitet und Aufklärungsarbeit für Freie Software betreibt.

Die FSFE steht jeder Person als Anlaufpunkt und Orientierungshilfe für Fragen bezüglich Freier Software zur Verfügung. Sie steht in Kontakt zu vielen Organisationen und Gremien auf Bundes- Europa- und UN-Ebene und leistet grundlegende Informationsarbeit zu den vielschichtigen und komplexen Aspekten und Perspektiven Freier Software. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Europa, wie kürzlich auf dem World Summit on the Information Society (WSIS) der UN. Sie arbeitet eng mit auf diesem Gebiet tätigen Juristen an renommierten Universitäten und in namhaften Kanzleien zusammen. Die bislang recht begrenzten Mittel sind ein limitierender Faktor dabei, den enormen Informationsbedarf, welcher aus vielen verschiedenen Richtungen an die FSFE heran getragen wird, auch adäquat abdecken zu können.

Für die Finanzierung der laufenden und zukünftigen Arbeit ist die FSFE auf Spenden angewiesen. Konkreter besteht ein Mehrbedarf für das Büro in Essen, Informationsmaterial und die anfallenden Reise- und Organisationskosten, beispielsweise für Vorträge oder Freiwillige auf Messeständen. Mit Stefano Maffulli, dem FSFE-Koordinator in Italien, besteht die aktuelle Chance, einen weiteren Verfechter Freier Software mit einer Teil- oder Vollzeitstelle zu gewinnen. Gerade in der europäischen Politik macht nur die Beteiligung mehrerer Länder einen einflußreichen Auftritt möglich.

Die FSFE ist in Deutschland als gemeinnütziger Verein anerkannt und freut sich über jede Spende, mit welcher sich Entwickler, Anwender und Förderer am Fortbestand wichtiger Aufklärungsarbeit beteiligen. Wenn ein bestimmter monatlicher Spendenbetrag erreicht wird, erfolgt auf Wunsch die Nennung auf der Webseite der FSFE:

  • Unterstützer der FSFE : EUR 10 pro Monat (bzw. EUR 120 pro Jahr)
  • Träger der FSFE : EUR 50 pro Monat (bzw. EUR 600 pro Jahr)
  • Substantieller Träger der FSFE: EUR 100 pro Monat (bzw. EUR 1200 pro Jahr)
  • Mäzen der FSFE : EUR 500 pro Monat (bzw. EUR 6000 pro Jahr)

Die FSFE bestärkt Unternehmen, ihr Geschäftsmodell auf Freier Software aufzubauen oder es daran anzupassen und fördert sie in ihrer Entwicklung zu Freier Software. Um es Unternehmen leichter zu machen, auf Basis Freier Software erfolgreich zu sein, ist die FSFE zudem bestrebt, den Markt für Freie Software zu erweitern. Die Aufklärungsarbeit der FSFE ist hier eine wichtige vorwettbewerbliche Informationsarbeit die allen Unternehmen die Wege ebnet, die ihre Leistungen im Bereich der Freien Software begründen. Sie hilft ebenso, andere Initiativen auf dem Gebiet Freier Software zu koordinieren und vernetzen.

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