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Thema: Linux-Projekt in München kämpft mit Schwierigkeiten

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Frank am Mo, 12. Januar 2004 um 12:43 #
Hey Jungs,
hier geht's um unser Geld: Steuern !
Ist doch egal, wohin sie alle migrieren und umstellen. Die Hauptsache ist doch, die Entscheidung ist fundiert und es werden Kosten reduziert.
Dies scheint in diesem Projekt aber nicht so zu sein. Wenn jetzt SuVell und IBM mit in die Suppe spucken, wo bleibt dann die Neutralität und Unabhängigkeit ?
Und meint jemand, die Manntage von IBM oder SuVell seien preiswerter als die von MS ? Und meint jemand, man könnte dann in einigen Jahren, wenn SuVell nicht mehr genehm ist, mal eben so, ohne große Kosten, auf eine andere Distribution wechseln ?

Ziemlich blauäugige Herangehensweise mit politischem Hintergrund. Wir alle werden die Zeche dafür bezahlen. Schön, dass es LINUX gibt und endlich so etwas wie Wettbewerb entsteht. Aber bitte immer die Sache im Auge behalten.
Und wenn ihr migriert, bitte vorher checken, welche Anwendungen umgestellt werden müssen und was es kostet !

In diesem Sinne,

Frank

  • Score: 3 Von arni am Mo, 12. Januar 2004 um 17:06 #
    Von was redest du? Die Kosten stehen doch fest, gabs nicht umsonst ne umfassende Machbarkeitsstudie darüber. Die ist sogar öffentlich zugänglich (nen PDF). Hab jetzt keinen Link in der Tasche, PL hat aber auch darüber berichtet und auf der Seite von München konnte man das auch einsehen.

    Da wurden auch beide Varianten gegenübergestellt (Windows, Linux/Vmware). Von blauäugig kann überhaupt keine Rede sein! Der OB von München (Ude) hatte sich auch dazu geäussert. Es ist auch eindeutig herübergekommen das selbst wenn die Umstellung im ersten Moment teurer als ein vergleichbares Update auf Windows(XP) sein wird, man langfristig nur gewinnt. Und ich denke gerade in diesem Punkt ("Weitsicht") sind wir uns doch alles ziemlich einig?

    • Score: 3 Von Frank am Di, 13. Januar 2004 um 18:18 #
      Wenn sie jetzt erst feststellen, dass die Unterstützung aus den Fachabteilungen nicht erfolgt, da die Mitarbeiter nicht freigestellt werden und man damit beginnt, IBMer und SuSEn als Berater zu holen, dann kann das Projekt nicht richtig gerechnet worden sein. Ach ja, Lizenzen braucht man ja auch noch, einige Anwendungen laufen noch gar nicht unter Linux, ach, was machen wir denn jetzt ?
      Ob ein OB Ude weiß, wovon er spricht, wenn er über dieses Thema schwadroniert, wage ich zu bezweifeln. Er wird seine Berater haben, die ihm das vorbereiten, was er sagen soll.

      Und wo und wann, bitte schön, gewinnen wir alle ?

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