Von Daniel Naber am Mo, 19. Januar 2004 um 00:33 #
OpenThesaurus (http://thesaurus.kdenews.org/) läuft schon seit einigen Monaten Zeit nicht mehr unter dem Label "alpha-Version". Leider fehlt mir der Vergleich mit dem StarOffice-Thesaurus, aber mit inzwischen fast 30.000 Wörtern können wir eigentlich nicht so schlecht dastehen.
Ich habe den Eindruck, dass die Eingabe in die webSoftware nicht so dolle ist. Vieles darin muss systematisiert werden. Es wäre sinnvoll, diese Software zu verbessern, etwa indem die Angeben, die man zu einem wortpaar machen kann erweitert werden. Leider besteht der Thesaurus derzeit aus viel Wortmüll.
Von Daniel Naber am Mo, 19. Januar 2004 um 14:53 #
"Nicht so dolle" ist leider kein besonders hilfreicher Kommentar. Was die Angaben angeht: man kann bereits "umgangssprachlich" etc. setzen, das Themengebiet und neuerdings Ober- und Unterbegriffe. Trotzdem gibt es gerade mal 3 oder 4 User, die sich wirklich aktiv beteiligen (ich bin der Admin und sehe das in meiner Statistik). Der Rest labert nur was von "Wortmüll" -- herrje, man kann sich anmelden und selber Korrekturen eingeben, warum macht Ihr es denn nicht?
Da Sun jetzt auch für OpenOffice.org kommerziellen Support anbietet, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, Staroffice zu benutzen (es sei denn, man ist auf die Features explizit angewiesen). Dann gibt's auch keine Probleme mit den Lizenzen.
Stimmt, das war bisher das einzige wirkliche Manko von OOo, das die Verwendung in größeren Firmen oder gar Behörden unmöglich machte. Das wäre damit vom Tisch.
P.S. Gibt es eigentlich OOo Boxen zu kaufen, richtig komplett mit Handbuch? Ich würde so eine gern jemandem zum Geburtstag schenken.
hm... also was mir echt sorgen macht, ist die Rechtschreibprüfung. Die OOorg Rechtschreibprüfung ist leider nach heutigem Massstab unzureichend. Darum habe ich StarOffice im Einsatz. Nur, auch dessen RP ist (noch) nicht auf dem gleichen Level wie die von M$ Word (subjektives empfinden). Läuft in dieser Hinsicht etwas, bzw. wird daran gearbeitet? Ansonsten ist OOorg ein geniales Projekt...
Von Manfred Tremmel am Mo, 19. Januar 2004 um 12:43 #
In der aktuellen c't gibts nen Vergleich von Rechtschreibkorrekturen. OOo schied nicht schlechter als SO ab, wobei beide nicht besonders positiv davonkamen. Interessant wäre eine integration der Duden-Rechtschreibprüfung, die es ja mittlerweile auch für IA32-Linux gibt.
PS: Für mich ist SO kein Thema, PPC-Version gibts kein, wärend ich mir OOo für mein PowerBook compilieren kann.
Er hat doch nicht gesagt, dass er MacOS verwendet! PPC hieß für mich einfach, dass er ein Linux auf einem PPC-Rechner einsetzt. Auch hier braucht man natürlich X11, aber das sollte unter Linux ja nicht gerade ein Ausschlusskriterium für graphische Anwendungen sein!
Von Manfred Tremmel am Di, 20. Januar 2004 um 12:24 #
Ich fahr auf meinem PowerBook primär Linux (selbst compiliert, stark modernisierte SuSE 8.2), MacOS wird höchstens mal fürs testen einer WebSite hochgefahren, oder wenn ich nen neuen Kernel in BootX reinhänge. OOo hab ich unter Linux compiliert
Von Kevin Krammer am Mo, 19. Januar 2004 um 20:46 #
Interessant wäre eine integration der Duden-Rechtschreibprüfung
Wenn ich mich recht erinnere, stand in einem der Artikel hier auf pro-linux, in dem es um Duden für Linux ging, dass deren Entwickler an so etwas arbeiten und in diesem Frühjahr mit einem Release rechnen.
<P.S. Gibt es eigentlich OOo Boxen zu kaufen, .... Brenne einfach eine CD, lade drauf auch paar Vorlagen aus dem Netz, und kaufe ein Buch dazu den ich im Artikel Gezeigt habe. Das Buch findest Du überal:
Genau das wollte ich eben nicht tun. Sondern halt eine richtig originale OOo-CD samt Handbuch im Karton. Das hat in diesem Fall rein psychologische Gründe und StarOffice kommt eben nicht in Betracht, weil es nicht frei ist.
suche in den URL die ich angegeben habe oder Google, es gibt auch gepresste CDs, das hab ich damals auch gesehen. Ausserdem gibt es mehrere Büher zu diesem Thema (Google) ich bin fast sicher das bei den Büchern auch eine CD dabei ist. erst fragen, von mir keine Garantie
Da hat schon wieder einer einen Test für Pro-Linux geschrieben und auf Windows getestet und hat sich von Suns Äußerungen täuschen lassen, die Versionen seien gleich! Der WordPerfect-Filter ist nämlich immer noch nicht in der Linux-Version von StarOffice enthalten, in der Windows-Version aber schon seit Version 5.2! Ganz nebenbei kommt dabei wieder deutlich zutage, dass die Leute, die schon immer einen Bogen um MS-Office gemacht haben, dafür gehörig bestraft werden. So gibt es heute immer noch keinen einigermaßen brauchbaren WordPerfect-Import-Filter für ein Text-Programm unter Linux, obwohl sich das Format seit vielen Jahren nicht geändert hat. Es sei denn, man benutzt CrossOverOffice und instlliert MS-Word ... Ausgenommen davon ist natürlich die früher sauteure und nicht mehr erhältliche WordPerfect-Version (200?) "für Linux", die unter Wine lief. Und obwohl Corel ja anscheinend soviel für das Wine-Projekt getan hat, läuft heute kein Windows-WordPerfect unter Wine, aber MS-Word ... WordPerfect 8 für Linux (habe ich noch als rpm von SuSE 6.2) bringt man kaum mehr zum laufen (Kompatibilitätsprobleme mit neueren libs) und hatte nie den Umfang der Windows-Version (mein WordPerfect 8 für Windows läuft auch noch auf XP). Stallman hin oder her (http://www.pro-linux.de/news/2002/3868.html), ich habe alle meine Programme unter Windows und Linux auf das doc-Format umgestellt. Seither geht alles kreuz und quer, WordPerfect, OpenOffice, StarOffice, TextMaker ...
Nun mit den 'Kompatibilitätsproblemen' sprichst Du eines der IMHO größten Probleme unter Linux an. Theoretisch müßte ich mehrere Versionen einer Bibliothek nebeneinander installieren und benutzen können. Die Realität sieht jedoch meist ganz anders aus und mit der Abwärtskompatibilität ist es dann auch nicht so weit her...
Moment, das kannst du unter LINUX doch. Dafür gibt es die Umgebungsvariable LD_PRELOAD. Ist diese richtig gesetzt, findet das Programm zuerst die Bibliotheken in der ihm genehmen Version.
Jup theoretisch kann ich das aber oft hängt es an der praktischen Umsetzung. z. B. hier auf meinen Debian System ist es kein Problem via apt gtk1 und 2 nebeneinander zu installieren. Aber wen man zum Bleistift zwei QT Versionen nebeneinander installieren will bekommt man das wegen der Abhängigkeiten nicht so ohne weiteres hin. Und ich denke das das Problem nicht nur bei Debian existent ist.
Bist Du sicher, dass Du den Filter einfach nur nicht mitinstalliert hast? Ich hab' hier StarOffice 6.0 unter Linux - und der WP-Importfilter ist dabei.
Aber die Sache mit WordPerfect ist wirklich schade. Ich habe mal kurz unter SuSE 6.1 damit gearbeitet (war ein tolle Sache) und bin bisher leider auch immer gescheitert, es auf den aktuellen Distributionen in Gang zu bekommen. Das ist wohl auch mit die größte Achillesferse von Linux: "lebende Programme" werden ständig weiterentwickelt und gepflegt, aber "tote", ältere Applikationen lassen sich nach einer bestimmten Zeit nicht mehr oder nur noch mit hohem Aufwand zum Arbeiten überreden, da sich die Systembibliotheken zu oft ändern. In Sachen Abwärtskompatibilität hat Windows wohl eindeutig noch die Nase vorn. Bin mal gespannt, wie das in 5 Jahren aussieht - ob sich dann ein StarOffice 3.1 noch auf der aktuellen Windowsversion installieren lässt und ob StarOffice 7 dann noch unter Linux lauffähig ist...
Was ich übriges auch als wirkliches Manko empfinde: dass es keine Möglichkeit gibt, MSPublisher-Dateien unter Linux zu öffnen - da man sie unter Windows auch nicht in ein für Linux lesbares Format exportieren kann. Für z.B. KWord wäre das wahrscheinlich ein Killerargument geworden.
Stimmt: "Hauptsächlich" ... aber eben nicht nur! Zumindest bei SuSE gibt es ja die libc5 auch noch zur parallelen Installation. Aber dann läuft WP trotzdem noch nicht. Ich habe in den letzten paar Jahren auf etlichen Rechnern auch für Bekannte immer wieder Linux installiert. Manchmal lief WP, wenn z.B. alle (!!!) installierbaren libs bei einer SuSE-Installation installiert waren, manchmal aber auch nicht. Eine Antwort darauf weiß ich nicht. Lösungen habe ich keine gefunden, Support dafür gibt es nicht, und für die Sicherheit ist es auch nicht förderlich, wenn alle libs auf Verdacht installiert sind. Also probiere ich es erst gar nicht mehr ... Bei Mandrake und anderen habe ich WP in den letzten ungefähr drei Jahren nicht mehr zum Laufen gebracht, auch nicht die damalige Download-Version.
In der Version von StarOffice 6.0, die SuSE mal als Zusatz-CD rausgebracht hat, war der WP-Importfilter auf jeden Fall nicht dabei. Wenn man auf der Star-Office-Seite ganz genau recherchiert, stößt man auch heute noch auf eine klitzekleine Anmerkung, dass das WP-Format in der Linux-Version nicht unterstützt wird. Deshalb habe ich mir die 7er Version auch nicht zugelegt!!! Deine Version mit Unterstützung löst bei mir einiges Erstaunen aus!
Ich hab's eben mal ausprobiert... und wir haben beide Recht: In den Menüs von SO 6.0 (Standardversion mit SP1) ist der Eintrag WordPerfect-Import enthalten - allerdings gilt der nur den WP 2000-Dateien. WordPerfect 8 und früher wird nicht importiert. Da bleibt dann wohl nur der Umweg über das Fremdkonvertieren, z.B. mit Abiword oder KWord (lesen bei mir WP 8 problemlos ein).
Von Stefan Lücking am Di, 20. Januar 2004 um 16:04 #
Wenn StarOffice WP-2000-Dateien importieren kann, dann müsste es grundsätzlich auch Dateien früherer Versionen lesen können. Denn seit WordPerfect 6 hat sich das Dateiformat nicht mehr geändert, sondern ist nur noch erweitert worden (und auch das minimal). Ich kann selbst auf einem uralten Rechner mit WordPerfect 6 für DOS noch Dateien lesen, die mit WordPerfect 2000 erstellt wurden. Warum sollte es nicht umgekehrt gehen?
Was ich komisch finde an diesem vergleichenden Screenshot ist.. Unter Debian sieht mein OOo ganz anders aus.. die Icons sind allesamt Icons von Ximian OOo ( sprich hübscher und erkennbarer) usw...
Ist das nur unter Debian so?.. Klär mich mal einer auf )..
Es ist unter Ximian-OOo so. Wenn du unter Debian das Ximian-OOo hast (so wie es ausschaut), dann ist das halt so.
Aber hey, hast du Debian drauf weil dort alles viel hübscher aussieht? Wohl kaum. Ich hab das OOo-DE-Binpackage, da sind diese Windows95-mäßigen Standardicons drin. Aber ich kann auch damit arbeiten.
Nein, wenn du unter Debian SID OO über apt-get installierst, dann wird OO mit Ximian-Icons installiert. Das ist schon speziell von den Debian Leuten so angepasst worden.
Warum liefert OpenOffice keine Vorlagen? Bei StarOffice sind ne Menge netter Vorlagen für Briefe, Präsentationen und anderes vorhanden. Solche Vorlagen könnten doch auch von der Community erstellt werden. Vielleicht wären Sie vielleicht noch schöner als die von StarOffice. Wäre sicherlich deutlich nützlicher als irgendein neues Feature, das nur ein paar Prozent der Nutzer brauchen, und wohl auch weniger Zeitaufwand. Vielleicht könnten sich so auch Nichtprogrammierer an OpenOffice.org beteiligen...
Von Anonymous Coward am Mo, 19. Januar 2004 um 13:45 #
Dann schick deine Vorlagen mal ein! Wenn's ums selber anpacken geht, liest man hier immer nur: vielleicht, wäre, hätte, könnte, vielleicht, man, die Community, die Open-Source-Gemeinde...
auf den letzten beiden screenshots des kahakai-wm ist unten links ein sehr interessant aussehendes monitoring tool zu sehen; weiss irgendwer was dahintersteckt? gehoert das zum wm (glaube ich eher nicht) oder ist das eigenstaendig?
Von Thomas Pichler am Mo, 19. Januar 2004 um 16:20 #
Meine Preferenz liegt bei Star Office 7 und beruht auf mehreren Tatsachen. Beim Star Office Paket erhalte ich für wenig Geld ein sehr gutes Handbuch dazu und wenn man nicht nur Standardbriefchen schreibenn will sondern auch ein paar Features nutzen will kommt man fast nicht herum. Bei Star Office 7 gibt es außerdem tolle Exportmöglichkeiten: Direkt in PDFŽs oder Macromedia Flash Formate exportieren zu können sind wirklich nennenswerte Features. Und auch Clip Arts sollte man nicht unterschätzen (gerade für kleine Betriebe). Die Datenbank kenn ich nicht und interessiert mich auch nicht. Vielleicht ist auch sie super. Tja und Sun unterstützt man außerdem. Und da Sun ja bekanntlich OpenOffice unterstützt ist das auch nicht einfach unter den Teppich zu kehren.
Das ist der Grund warum es die beiden Versionen gibt...
> Beim Star Office Paket erhalte ich für wenig Geld ein sehr gutes Handbuch dazu und wenn man nicht nur > Standardbriefchen schreibenn will sondern auch ein paar Features nutzen will kommt man fast nicht herum. Falsch! Wenn man mehr machen will und keine Lust/Zeit hat sich die Infos sonstwie zusammensuchen. Man kann die Infos aber auch woanders her bekommen.
> Direkt in PDFŽs oder Macromedia Flash Formate exportieren zu können[...] ...ist eine der Neuerungen in OpenOffice 1.1, stimmt. Nur weil StarOffice früher erschienen ist und "stabil" genannt wurde bedeutet es nicht dass OpenOffice deshalb das nicht kann. Die stabile Version ist recht neu, aber OpenOffice 1.1 beta konnte das schon länger.
> Und auch Clip Arts sollte man nicht unterschätzen (gerade für kleine Betriebe). ...Und für die, die sich diese nicht anderweitig zusammensuchen wollen. Es git tausende billige ClipArt-CDs in Supermärkten und so. Auch im Internet gibt es immer wieder interessante Archive mit ClipArts. Wer das nicht selbst sucht, der kann es mit StarOffice kaufen, ja.
> Und da Sun ja bekanntlich OpenOffice unterstützt ist das auch nicht einfach unter den Teppich zu kehren Exakt. Und das Geschäftsmodell von OOo / SO unterliegt genau dem Prinzip, dass manche Leute leichter Geld ausgeben und Andere leichter Infos/Cliparts selbst zusammensuchen. Also jedem das seine. Aber Faktum ist doch, dass es nichts gibt was man nicht auch ohne Kosten und dafür mit mehr Eigeninitiative bekommen kann. Es ist schön, dass unsere Gesellschaft beides möglich macht.
>... Product Update 1 für StarOffice7. Vermutlich meinst Du das damit, oder?
Wahrscheinlich das. Ich habe mal irgendwo was piepen hören, daß bald OO 1.1.1 kommen soll, bis gestern, da las ich dann (unter OpenOffice.org), daß es bald OO 2.0 geben soll.
Von Michael Lehmeier am Mo, 19. Januar 2004 um 21:08 #
Mich hätte ein Vergleich der Makro-Aufzeichnungs und Scripting Möglichkeiten interessiert.
Unter Openoffice (1.1.0 bei mir) ist die Makro-Aufzeichnung auf so einfache Dinge beschränkt, daß ich sogar bei Textmanipulationen oft zu nedit wechsel. Ist das unter Staroffice besser? Ich bräuchte das wirklich sehr, für mich wäre das ein Umstellungsgrund.
Als ich eine Alternative zur Aufzeichnung suchte, wollte ich mir StarBasic beibringen. Leider scheinen die die API in letzter Zeit geändert zu haben, jedenfalls laufen nicht mal die Mehrzahl der mitgelieferten Makro-Beispiele. Meine Java-Applikation, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe, funktioniert aber noch.
natürlich habe ich MacOS X (X11) gemeint, für diejenigen die das interesiert, die wissen schon längst, das beide Pakete nur unter X11 laufen.
Im Bericht habe ich ein Fehler gemacht, es wird gleich korrigiert. Es gab kein StarOffice 4.8, das war schon so lange her, das ich das vergessen habe. Ich habe mit StarOffice 4.0 angefangen und zwar unter Windows95.
Noch was, ich habe die Programme nur unter Linux (SuSE 8.2, damals) und KDE getestet, obwohl meine Bekannte hat OpenOffice.org unter XP.
An sich ist der Bericht ja okay, aber mir fehlt etwas die Substanz und der Tiefgang. Vielleicht könntet ihr einmal einen intensiveren Test machen, speziell die Rechtschreibprüfung und die Filter betreffend.
Das wäre damit vom Tisch.
P.S. Gibt es eigentlich OOo Boxen zu kaufen, richtig komplett mit Handbuch? Ich würde so eine gern jemandem zum Geburtstag schenken.
Gruss Andi
PS: Für mich ist SO kein Thema, PPC-Version gibts kein, wärend ich mir OOo für mein PowerBook compilieren kann.
Du kannst OOo für Mac compilieren? Läuft aber trotzdem nur unter X11 oder?
Das ist für ein Linux, wie schon gesagt, ganz normal. Und ich weiß aus vertrauenswürdigen kreisen, dass er dieses auch meint.
Wenn ich mich recht erinnere, stand in einem der Artikel hier auf pro-linux, in dem es um Duden für Linux ging, dass deren Entwickler an so etwas arbeiten und in diesem Frühjahr mit einem Release rechnen.
Brenne einfach eine CD, lade drauf auch paar Vorlagen aus dem Netz, und kaufe ein Buch dazu den ich im Artikel Gezeigt habe. Das Buch findest Du überal:
http://www.cul.de/ooffice.html
http://www.amazon.de
Pawel
Das hat in diesem Fall rein psychologische Gründe und StarOffice kommt eben nicht in Betracht, weil es nicht frei ist.
suche in den URL die ich angegeben habe oder Google, es gibt auch gepresste CDs, das hab ich damals auch gesehen. Ausserdem gibt es mehrere Büher zu diesem Thema (Google) ich bin fast sicher das bei den Büchern auch eine CD dabei ist. erst fragen, von mir keine Garantie
Pawel
Ganz nebenbei kommt dabei wieder deutlich zutage, dass die Leute, die schon immer einen Bogen um MS-Office gemacht haben, dafür gehörig bestraft werden. So gibt es heute immer noch keinen einigermaßen brauchbaren WordPerfect-Import-Filter für ein Text-Programm unter Linux, obwohl sich das Format seit vielen Jahren nicht geändert hat. Es sei denn, man benutzt CrossOverOffice und instlliert MS-Word ...
Ausgenommen davon ist natürlich die früher sauteure und nicht mehr erhältliche WordPerfect-Version (200?) "für Linux", die unter Wine lief. Und obwohl Corel ja anscheinend soviel für das Wine-Projekt getan hat, läuft heute kein Windows-WordPerfect unter Wine, aber MS-Word ...
WordPerfect 8 für Linux (habe ich noch als rpm von SuSE 6.2) bringt man kaum mehr zum laufen (Kompatibilitätsprobleme mit neueren libs) und hatte nie den Umfang der Windows-Version (mein WordPerfect 8 für Windows läuft auch noch auf XP).
Stallman hin oder her (http://www.pro-linux.de/news/2002/3868.html), ich habe alle meine Programme unter Windows und Linux auf das doc-Format umgestellt. Seither geht alles kreuz und quer, WordPerfect, OpenOffice, StarOffice, TextMaker ...
Alefanz
Grüße
Sturmkind
Dafür gibt es die Umgebungsvariable LD_PRELOAD. Ist diese richtig gesetzt, findet das Programm zuerst die Bibliotheken in der ihm genehmen Version.
Grüße
Sturmkind
Aber die Sache mit WordPerfect ist wirklich schade. Ich habe mal kurz unter SuSE 6.1 damit gearbeitet (war ein tolle Sache) und bin bisher leider auch immer gescheitert, es auf den aktuellen Distributionen in Gang zu bekommen. Das ist wohl auch mit die größte Achillesferse von Linux: "lebende Programme" werden ständig weiterentwickelt und gepflegt, aber "tote", ältere Applikationen lassen sich nach einer bestimmten Zeit nicht mehr oder nur noch mit hohem Aufwand zum Arbeiten überreden, da sich die Systembibliotheken zu oft ändern. In Sachen Abwärtskompatibilität hat Windows wohl eindeutig noch die Nase vorn. Bin mal gespannt, wie das in 5 Jahren aussieht - ob sich dann ein StarOffice 3.1 noch auf der aktuellen Windowsversion installieren lässt und ob StarOffice 7 dann noch unter Linux lauffähig ist...
Was ich übriges auch als wirkliches Manko empfinde: dass es keine Möglichkeit gibt, MSPublisher-Dateien unter Linux zu öffnen - da man sie unter Windows auch nicht in ein für Linux lesbares Format exportieren kann.
Für z.B. KWord wäre das wahrscheinlich ein Killerargument geworden.
Bei Mandrake und anderen habe ich WP in den letzten ungefähr drei Jahren nicht mehr zum Laufen gebracht, auch nicht die damalige Download-Version.
Alefanz
Deine Version mit Unterstützung löst bei mir einiges Erstaunen aus!
Alefanz
Was ich komisch finde an diesem vergleichenden Screenshot ist..
Unter Debian sieht mein OOo ganz anders aus.. die Icons sind allesamt Icons von Ximian OOo ( sprich hübscher und erkennbarer)
usw...
Ist das nur unter Debian so?..
)..
Klär mich mal einer auf
Gruß
Waldgeist
Im original OO sind noch die alten Icons drin.
Wenn du unter Debian das Ximian-OOo hast (so wie es ausschaut), dann ist das halt so.
Aber hey, hast du Debian drauf weil dort alles viel hübscher aussieht? Wohl kaum.
Ich hab das OOo-DE-Binpackage, da sind diese Windows95-mäßigen Standardicons drin. Aber ich kann auch damit arbeiten.
cu, Bernd
gehoert das zum wm (glaube ich eher nicht) oder ist das eigenstaendig?
viele gruesse,
wolfgang
> Beim Star Office Paket erhalte ich für wenig Geld ein sehr gutes Handbuch dazu und wenn man nicht nur
> Standardbriefchen schreibenn will sondern auch ein paar Features nutzen will kommt man fast nicht herum.
Falsch! Wenn man mehr machen will und keine Lust/Zeit hat sich die Infos sonstwie zusammensuchen. Man kann die Infos aber auch woanders her bekommen.
> Direkt in PDFŽs oder Macromedia Flash Formate exportieren zu können[...]
...ist eine der Neuerungen in OpenOffice 1.1, stimmt. Nur weil StarOffice früher erschienen ist und "stabil" genannt wurde bedeutet es nicht dass OpenOffice deshalb das nicht kann. Die stabile Version ist recht neu, aber OpenOffice 1.1 beta konnte das schon länger.
> Und auch Clip Arts sollte man nicht unterschätzen (gerade für kleine Betriebe).
...Und für die, die sich diese nicht anderweitig zusammensuchen wollen. Es git tausende billige ClipArt-CDs in Supermärkten und so. Auch im Internet gibt es immer wieder interessante Archive mit ClipArts. Wer das nicht selbst sucht, der kann es mit StarOffice kaufen, ja.
> Und da Sun ja bekanntlich OpenOffice unterstützt ist das auch nicht einfach unter den Teppich zu kehren
Exakt. Und das Geschäftsmodell von OOo / SO unterliegt genau dem Prinzip, dass manche Leute leichter Geld ausgeben und Andere leichter Infos/Cliparts selbst zusammensuchen. Also jedem das seine. Aber Faktum ist doch, dass es nichts gibt was man nicht auch ohne Kosten und dafür mit mehr Eigeninitiative bekommen kann. Es ist schön, dass unsere Gesellschaft beides möglich macht.
Weiß einer von Euch genaueres zu OpenOffice 1.1.1?
Das Update für StarOffice7 gibt es übrigens unter:
http://sunsolve.sun.com/pub-cgi/show.pl? target=patches/xprod-StarOffice&nav=pub-patches
(Leerzeichen entfernen)
Wahrscheinlich das.
Ich habe mal irgendwo was piepen hören, daß bald OO 1.1.1 kommen soll, bis
gestern, da las ich dann (unter OpenOffice.org), daß es bald OO 2.0 geben soll.
Unter Openoffice (1.1.0 bei mir) ist die Makro-Aufzeichnung auf so einfache Dinge beschränkt, daß ich sogar bei Textmanipulationen oft zu nedit wechsel.
Ist das unter Staroffice besser?
Ich bräuchte das wirklich sehr, für mich wäre das ein Umstellungsgrund.
Als ich eine Alternative zur Aufzeichnung suchte, wollte ich mir StarBasic beibringen.
Leider scheinen die die API in letzter Zeit geändert zu haben, jedenfalls laufen nicht mal die Mehrzahl der mitgelieferten Makro-Beispiele.
Meine Java-Applikation, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe, funktioniert aber noch.
Ist auch Staroffice da besser?
natürlich habe ich MacOS X (X11) gemeint, für diejenigen die das interesiert, die wissen schon längst, das beide Pakete nur unter X11 laufen.
Im Bericht habe ich ein Fehler gemacht, es wird gleich korrigiert. Es gab kein StarOffice 4.8, das war schon so lange her, das ich das vergessen habe. Ich habe mit StarOffice 4.0 angefangen und zwar unter Windows95.
Noch was, ich habe die Programme nur unter Linux (SuSE 8.2, damals) und KDE getestet, obwohl meine Bekannte hat OpenOffice.org unter XP.
MfG
Pawel