Eine feine Sache, finde ich! Immerhin ist Plattdeutsch eine anerkannte (Minderheiten)Sprache, die einen Großteil der norddeutschen Identität bildet.
Sicher werden jetzt einige maulen, dass das Verschwendung von Ressourcen sei. Aber erstens ist das eine gute Werbung für Linux und KDE in der norddeutschen Region (wann wird es wohl ein plattdeutsches Windows geben? Na??) Und zweitens soll man Leuten ihr Hobby lassen. Es gibt sinnloseres und wenn ich dann bald mein KDE auf platt umstellen kann, umso besser! Und natürlich werde ich mich beteiligen, wenn nicht schon am Friesathlon, dann doch an der Übersetzung des einen oder anderen Textes.
Ja niederdeutsch ist eine anerkannte Regionalsprache und mit der Unterstützung von niederdeutsch hat es KDe leichter in die Amtsstuben in Norddeutschland zu kommen (europäische Sprachncharta) und vom politischen Bereich umarmt zu werden. Herr Templin ist schon beim Talk op platt eingeladen. Wenn Radiosender und Fernsehen mit ihren Plattdeutschnischen drüber berichten ergibt sich eine ganz neue Klientel. Ich kenne viele Leute, die viel Geld für niederdeutsche Publikationen und sonstige Werke ausgeben. Und ausserdem höre ich gerne niederdeutsche Musik: Jan cornelius, Helmut Debus. As een Stroom von debus ist immer noch eine meiner Lieblingsplatten.
Von Heiko Evermann am Di, 20. Januar 2004 um 13:35 #
Das ist schön. Uns fehlt nämlich noch immer das eine oder andere in kdelibs.po, um das Minimum zum Einckecken ins KDE-CVS zu schaffen. Derzeit sind es 80%, und 100% sollen es werden. Der aktuelle Stand findet sich in http://www.evermann.de/kde_op_platt/po/
Schreib mir mal, wenn Du mitmachen willst: heiko.evermann@gmx.de
Diese Übersetzung ist für mich so originell wie ein verschrobener Altherrenhumor. Ausserdem meine ich den Schlag Menschen zu kennen, denen bei jener (ihrer) norddt. Kultivierung regelrecht einer abgeht... nach meiner Erfahrung sind das tendentiell schwer ertragbare Zeitgenossen.
Gegen das Hobby hab' ich an sich nichts.. sicherlich ist es kreativer als "Talk op platt" oder den neuesten Heidi Kabel Bühnen-Klamauk beim NDR anzusehen.
Troll. Es ist sehr wohl das gute recht seinen Rechner in der eigenen Sprache bedienen zu können. Dein Spott folgt nur jahrzehntelanger Unterdrückung und Diskriminierung, bis hin zur entworgung in der Heimatecke mitsammt Messingisch von Heidi Kabel. Mein WG Kumpel meinte bei ihnen in Kasachstan sei das mit der Russifizierung auch so gegangen.
Von Elektroschock am Di, 20. Januar 2004 um 21:06 #
Da sprichst du was wichtiges an, Problem ist, dass auch in den Niederlanden platt gesprochen wird. In Paraguay, bei USA-Menoniten, an der Ostsee, in Sleswig, in Westfalen, in Ostfreisland. Da gibt es natürlich viele Dialekte. Grundsätzlich spricht nichts dagegen mehrer Dialekte zu schaffen. Aber es gibt natürlich schriftsprachliche Standards, denk nur an die Hanse, deren Sprache war auch Platt, das Luebsch. Schreibweise differieren. Ich denke wir werden uns erst mal auf RadioBremenplatt einigen. Wenn manches noch hakt, kann es später immer noch nachgebessert werden. Erst der Grobschliff, dann der Feinschliff.
Bye
Thorsten
--
Wat mutt, dat mutt
SCNR
MfG
Henrik
Sicher werden jetzt einige maulen, dass das Verschwendung von Ressourcen sei. Aber erstens ist das eine gute Werbung für Linux und KDE in der norddeutschen Region (wann wird es wohl ein plattdeutsches Windows geben? Na??) Und zweitens soll man Leuten ihr Hobby lassen. Es gibt sinnloseres und wenn ich dann bald mein KDE auf platt umstellen kann, umso besser! Und natürlich werde ich mich beteiligen, wenn nicht schon am Friesathlon, dann doch an der Übersetzung des einen oder anderen Textes.
Ja niederdeutsch ist eine anerkannte Regionalsprache und mit der Unterstützung von niederdeutsch hat es KDe leichter in die Amtsstuben in Norddeutschland zu kommen (europäische Sprachncharta) und vom politischen Bereich umarmt zu werden. Herr Templin ist schon beim Talk op platt eingeladen. Wenn Radiosender und Fernsehen mit ihren Plattdeutschnischen drüber berichten ergibt sich eine ganz neue Klientel. Ich kenne viele Leute, die viel Geld für niederdeutsche Publikationen und sonstige Werke ausgeben. Und ausserdem höre ich gerne niederdeutsche Musik: Jan cornelius, Helmut Debus. As een Stroom von debus ist immer noch eine meiner Lieblingsplatten.
Schreib mir mal, wenn Du mitmachen willst: heiko.evermann@gmx.de
Herzliche Grüße,
Heiko
Diese Übersetzung ist für mich so originell wie ein verschrobener Altherrenhumor. Ausserdem meine ich den Schlag Menschen zu kennen, denen bei jener (ihrer) norddt. Kultivierung regelrecht einer abgeht... nach meiner Erfahrung sind das tendentiell schwer ertragbare Zeitgenossen.
Gegen das Hobby hab' ich an sich nichts.. sicherlich ist es kreativer als "Talk op platt" oder den neuesten Heidi Kabel Bühnen-Klamauk beim NDR anzusehen.
Im Hochdeutschen gibt es einen einheitlichen Sprachstandard, der ungeschickterweise "Hochdeutsch" heißt. Gibt es soetwas auch für das Niederdeutsche?