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Di, 20. Januar 2004, 22:51

Software::Desktop

OSDL gründet Desktop-Linux-Arbeitsgruppe

Die Open Source Development Labs (OSDL) haben eine Arbeitsgruppe gegründet, die die Akzeptanz von Linux als Desktop-System beschleunigen soll.

Der Arbeitsgruppe geht es ausschließlich um den Einsatz im kommerziellen und geschäftlichen Umfeld. Ziel ist es, zunächst ein Forum zu schaffen, in den Modelle des Desktop-Einsatzes studiert werden können. Daraus sollen Empfehlungen entstehen, was verbessert werden sollte, um den breiteren Einsatz von Linux zu fördern. In Zusammenarbeit mit der Open-Source-Gemeinschaft sollen die verschiedenen Modelle des Desktop-Einsatzes identifiziert werden, dann sollen Spezifikationen und Referenz-Implementationen entwickelt werden.

Die Arbeitsgruppe ist noch nicht formiert. An der Definition der Ziele waren Vertreter von freedesktop.org, HP, IBM, Intel, Novell, OSDL, Red Hat und Sun beteiligt. Unterstützung gibt es auch vom Linux User Advisory Council von OSDL, dem IT-Manager von diversen großen Unternehmen angehören.

Die OSDL haben bereits zwei ähnliche Arbeitsgruppen ins Leben gerufen: Die Carrier Grade Linux-Gruppe spezifiziert Anforderungen für extrem zuverlässige Linux-Systeme, die besonders im Telekommunikations-Bereich eingesetzt werden. Die Data Center Linux-Gruppe hingegen identifiziert die Anforderungen an Linux als Server in großen Unternehmen.

In einer anderen Pressemitteilung hat OSDL bekannt gegeben, daß Trolltech den OSDL beigetreten ist. Trolltech ist als Hersteller der Qt-Bibliothek bekannt. Ein weiterer Neuzugang bei den OSDL ist Paula Hunter, die zuvor UnitedLinux vorstand.

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