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Di, 27. Januar 2004, 00:36

HP portiert OpenView auf Linux

Im nächsten Jahr soll das komplette OpenView einschließlich der Management-Konsole unter Linux zur Verfügung stehen.

Bereits jetzt lassen sich Linux-Systeme mit OpenView verwalten. Doch die Management-Konsole (OpenView Operations) läuft derzeit nur unter HP/UX, Solaris und Windows. Das soll sich nach Informationen von TechWorld bis nächstes Jahr ändern. Die Portierung von Unix auf Linux wird zwar leichter als die frühere Portierung von Unix auf Windows, doch es gibt dennoch einige Unterschiede zu Unix in den Protokollen und APIs. Doch während die »Portierung« auf Windows eine komplette Neuimplementierung war, wird die Portierung auf Linux gleich dazu genutzt, den Unix-Code etwas zu renovieren. Teile des Codes in der Unix-Version sollen schon zehn Jahre alt sein.

Der Forschungs- und Entwicklungsmanager der Management-Konsole, Willi Klenk, sieht eine große Kundennachfrage nach diesem Produkt für Linux. Er glaubt auch, daß Linux langfristig HP/UX, Solaris und Windows verdrängen wird, zumindest als Plattform für die Management-Konsole. Dies wird allerdings noch einige Jahre dauern.

HP arbeitet auch an Verwaltung ohne spezielle Agent-Software auf den Clients. Ein solcher Agent wird momentan von den meisten verwalteten Systemen benötigt, um Informationen zu sammeln und an den Server zu übermitteln. Doch zum einen wird die Implementation billiger, wenn man auf den Agent verzichten kann, zum anderen stellen moderne Betriebssysteme mehr und mehr dieser Funktionen selbst zur Verfügung. Mögliche Nachteile dieses Vorgehens sind, daß man nicht immer alle gewünschten Daten erhalten kann, und daß es Skalierbarkeits-Probleme geben kann.

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Kommentare (Insgesamt: 26 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: @HP (me, Mi, 28. Januar 2004)
Re[5]: und wo läuft das? (norbert, Mi, 28. Januar 2004)
Re[3]: und was ist das? (Leviathan, Mi, 28. Januar 2004)
Re[2]: @HP (lin, Mi, 28. Januar 2004)
Re: @HP (CE, Di, 27. Januar 2004)
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