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Di, 3. Februar 2004, 10:25

Software::Desktop::KDE

KDE 3.2

Mit über dreißig neuen Applikationen und einer Vielzahl von Verbesserungen kann KDE 3.2 aufwarten.

Eine der unmittelbar fühlbaren Verbesserungen stellt nach Angaben des KDE-Teams die gesteigerte Start-Geschwindigkeit der Applikationen dar. Verbesserungen gibt es auch bei der Barrierefreiheit. Die Desktop-Umgebung liegt in 42 Sprachen vor, zudem sind Übersetzungen in 32 weitere Sprachen teilweise realisiert, von denen einige in naher Zukunft fertiggestellt sein werden.

KDE 3.2 enthält Verbesserungen an der Optik, zu denen unter anderem ein neues Theme namens »Plastik« und Darstellungverbesserungen am Konqueror zählen. Weiterentwicklungen der GUI von KDE-Anwendungen gehören zum Lieferumfang genauso wie ein überarbeiteter »Kicker«, der nun auch Transparenz unterstützt.

KDE bietet ab sofort einen SVG-Player und -Viewer, der eine Einbindung des offenen Standards SVG in den Konqueror und andere Applikationen erlaubt. Eine weitere Neuerung des Konqueror stellt das erstmals in KDE 3.1 vorgestellte »Tabbed Browsing« dar, das nun auch für den integrierten Datei-Manager funktioniert und Platz und Ressourcen sparend mehrere Seiten innerhalb eines Fensters darstellt. Die Erstellung eigener Menüs in dem integrierten Web- und Datei-Browser wurde ebenso verbessert wie die integrierte Rechtschreibprüfung. Ferner haben die Entwickler von Konqueror die Nutzung der Lesezeichen vereinfacht.

Zum ersten Mal in KDE integriert sind die auf dem LinuxTag 2003 in Karlsruhe vorgestellte KDE-PIM-Applikation »Kontact«; KGpg, ein Frontend für gpg und somit eine Alternative zu gpa; Kwallet zum sicheren Speichern von Passwörtern; Kopete, KDE Instant Messaging-Software mit Unterstützung vieler Protokolle wie ICQ und AIM; JuK, eine Applikation zur Verwaltung von Musikstücken und KPDF, ein Pendant des bekannten XPDF für KDE. Neue Spiele (KgoldRunner) und Applikationen für die Lehre runden das Angebot ab. Ebenfalls zum ersten Mal auch die Wireless-Technologie Einzug in KDE. Mittels WiFi ist es möglich, alle relevanten Einstellungen zum Wireless Networking durchzuführen.

Zu KDE gehören die Basis-Bibliotheken, die eigentliche Desktop-Umgebung, eine integrierte Entwicklungsumgebung (KDevelop), die nun in Version 3.0 vorliegt, und eine Vielzahl von größeren und kleineren Applikationen. KDE 3.2 kann ab sofort vom Server des Projektes sowohl im Quellcode als auch bereits compilierte Pakete für diverse Distributionen heruntergeladen werden.

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