Von Reiner Schischke am Mi, 4. Februar 2004 um 17:59 #
Was würde Linus aussprechen, wenn er jetzt einen Vortrag in Paris halten sollte: "I am a Parisien" oder "Je suis un Parisien". Na ja, ich lebe in Frankreich (Grenoble) und es fällt schon auf, dass im Gegensatz zu Deutschland hier z.B. Apples Mac mit deren MacOS X scheinbar weiter vertreten sind, als in Allemagne. In vielen Büros stehen diese eben rum. Linux sieht man hier auch überall in Form des Pinguins an den EDV-Laden Fassaden hängen. Ob der tatsächliche Linux Anteil in Frankreich grösser, als in Deutschland ist, mag ich nicht zu beurteilen. Zumal etliche Linux-Entwickler scheinbar in Deutschland werkeln.
Beiden Ländern: Liberté, Egalité, Fraternité (passt auch eher zu Linux, als zu Windows) Reiner
Ganz imm Gegenteil, bei uns ist Linux richtig stark, in Frankreich ist die Linuxszene sehr übersichtlich. Aber auch viel politischer. Insofern hast du schon recht.
Ich kenne die Aufrufstatistiken von einigen Webseiten und Statistiken von Usenetgroups und der Linux-Anteil ist nirgends höher als in Deutschland.
Auf der anderen Seite haben die Franzosen Nationalstolz, was gerade bei der Verwaltung ein wichtiger Grund wäre von den Amerikanern wegzugehen.
Man wird sehen wie's läuft, auf jeden Fall wäre Paris ein riesiger Schritt nach vorne für Linux auf dem Desktop.
Ich glaube Microsoft tut sich immer schwerer wirklich noch Geld für größere Installationen zu verlangen. Wenn irgendeine Institution, die damit in die Zeitungen kommen würde, damit droht zu wechseln, dann muß Microsoft schon das Zeug herschenken um überhaupt noch im Rennen zu bleiben
Ich glaube Linus würde sagen: "Ich bin ein Pariser!" In gewisser Weiße hat er recht! Er beschützt die Menschen vor schlimmen M$-Viren und anderen Seuchen
Geht es in erster Linie um Quelloffen oder doch nur um den günstigen Preis? Ich denke es geht nur um den Preis!
Trotz allem Frohsinn wie fleissig OSS bevorzugt wird, sollte man nicht vergessen das hinter den kommerziellen, oft proprietären Produkten, eine Menge Leute stehen die damit auch ihre Brötchen verdienen müssen.
Das Geld das durch OSS eingespart wird, kann die öffentliche Hand dann aber wiederum in sinnvolle Investitionen stecken. Z. B. Infrastruktur, Bildung ... Dann könnten eine Menge Leute damit ihre Brötchen verdienen.
..."sollte man nicht vergessen das hinter den kommerziellen, oft proprietären Produkten, eine Menge Leute stehen die damit auch ihre Brötchen verdienen müssen."
Die heilige Kuh "Arbeitsplatz" darf unter keinen Umständen geschlachtet werden. Konsequenz:Unbedingt alles "freie" was in Konkurrenz zu Geld-Verwertung/Verwurschtung steht sofort abschaffen. Alles muss sich rechnen, käuflich sein.
Von dirk.loesche am Mi, 4. Februar 2004 um 19:09 #
Genau. Das es immer Leute geben wird die auf andere Leute angewiesen sind ist dir aber klar? Nur weil die Software nicht mehr so viel kostet heist das noch lange nicht das ein ganzer Berufszweig verschwindet. Schon alleine die Installation von Rechnern in Behörden und die Wartung sind ja Zeit und Personalaufwendig. Also verstehe ich das Argument jetzt nicht ganz. Der Geldfluss wird nur umgelengt. Von Überall nach Redmond zu Von Überall nach Überall.
Von Reiner Schischke am Mi, 4. Februar 2004 um 19:20 #
Es spricht nichts dagegen, dass man mit OSS auch seine Brötchen und auch Croissants verdient. Ich möchte auch keine Arbeitsplätze abschaffen; ausser vielleicht in der Rüstungsindustrie.
Wieso willst Du bei uns Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie abschaffen ? Weil dann Deutschland sicherer wird ? Weil sich dann jeder Deutsche als Gutmensch fühlen darf (seufz...) ? Weil D dann keinen Krieg mehr führen muß ? Das ist wieder die uralte Diskussion Verantwortungsethik vs. Gesinnungsethik.
Ohne einen anerkannten Wehrbeitrag, wird D von keinem internationalen Partner ernstgenommen werden. Und nein, auch nicht von Frankreich.
Wir könnten natürlich alle in die Südsee ziehen...
Es behauptet ja auch keiner, dass man mit Software kein Geld verdienen darf. Nur sollte zumindest das Betriebssystem frei sein, weil man ja einen Computer auch nutzen will. Ein OpenSource OS hat für die Volkswirtschaft ganz wesentliche Vorteile, die im Verhältnis zu den paar Arbeitsplätzen bei MS überwältigend sind. Das wären:
1. Die Hersteller können Einblick in den Quellcode nehmen. Das hört sich trivial an, wenn man aber bedenkt, dass in Zukunft alle elektronischen Geräte stärker miteinander vernetzt werden, dann ist das nicht mehr trivial. Man braucht dann eine gemeinsame Plattform, auf der man arbeiten kann, und die unabhängig von den Launen eines Monopolinhabers ist. Positive wirtschaftliche Entwicklungen setzten Verlässlichkeit voraus. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, das ihre Formate auch wirklich IHRE Formate sind. Das ist bei einem Monopol eben nicht gegeben (sonst guck euch mal an, wie scheisse es ist alte Word Dokumente mit neuen Word Versionen zu öffnen).
2. OS und Gnu etc. sind sozial. Und mit sozial verbinde ich nicht eine linke Traumtänzer-Haltung, nach der alle für alles kostenlos sein muss. a) Das Wesen der Entwicklungshilfe, die zur Zeit gegeben wird, ist folgendes: Den Entwicklungsländern werden überwiegend Kredite für Verbrauchsgüter gegeben. Damit werden Absatzmärkte für die heimische Industrie gehalten und erweitert. Wenn man nach Afrika fliegt wird einem das ganz schnell klar. In der Wartung teure und oftmals total unangebrachte Instrumente werden gerne durch die Entwicklungshilfe bezahlt. In Ghana einen CT zu haben mag auf den ersten Blick sinnvoll ercheinen, leider hat Ghana nicht mal regelmäßig Strom. Denen fliegen dann die Sicherungen raus und dafür müssen sie dann teure Spezialisten aus Deutschland einfliegen, weil sie selbst wegen der Verträge da ncht ran dürfen. Ein durch Entwicklugnshilfe entstandenes Stahlwerk oder E-Werk habe ich auch noch nicht gesehen. Mit OS können sie zumindest eigene Technologien entwickeln.
b) Wenn man sich anguckt wie viele arme Leute es in Deutschland gibt, hat sich das Thema Lizenzpflicht für ein Betriebssystem auch schnell erledigt. Wie sollen den Kinder aus armen Familien Zugang zu EDV bekommen, wenn sie sich nicht mal das Betriebssystem leisten können?
3. Wenn man gute Software programmiert, sind die Leute auch bereit dafür zu bezahlen. Nur muss die Software eben einen MEHRWERT gegenüber der freien Software haben. Das ist eben nicht immer der Fall.
4. Von der Sicherheitsfrage will ich gar nicht erst anfangen. Wie sollen sich europäische Regierungen vor US Spionage schützen, wenn sie ein Betriebssystem verwenden in das sie nicht reingucken können? Dann könnte ich auch eine Brieftaube lossschicken ohne zu wissen wo die hin fliegt.
5. Die Qualitätsüberprüfungen sind ein weiteres Argument. Wenn nur MS wieder weiss wo die Fehler liegen, die das eigene Programm hat....
4. Von der Sicherheitsfrage will ich gar nicht erst anfangen. Wie sollen sich europäische Regierungen vor US Spionage schützen, wenn sie ein Betriebssystem verwenden in das sie nicht reingucken können? Dann könnte ich auch eine Brieftaube lossschicken ohne zu wissen wo die hin fliegt.
Glaubst du wirklich, das wollen sie wirklich, sich schützen?? *lol*
> Geht es in erster Linie um Quelloffen oder doch nur um den günstigen Preis? Ich denke es geht nur um den Preis!
Dann hat sich aber München falsch entschieden!
In der Studie dzu rechnet sich die Entscheidung für Linux teurer als die für Windows. Kaum hatte Ude das Zauberwort "Linux" in den Mund genommen, fielen auch plötzlich die Lizenzkosten für Windows und "Monkeydancer" Balmer tauchte persönlich in München auf
Die Entscheidung für Linux war letztendlich eine Strategische: Linux kommt langfristig billiger und garantiert größere Herstellerunabhängigkeit.
Alleine die Existenz von Linux sorgt schon für Wettbewerb.
> Ausnahmsweise haben hier mal Politiker bis über die nächste Wahl hinaus gedacht.
Ein ziemlich dummer Schachzug, denn damit kommen die langfristigen Erfolge erst ihren Nachfolgern zugute und sie verhindern damit ihre eigene Wiederwahl. Viel besser ist es, nur kleine Schritte zu machen, deren Verbesserungen sich noch in der eigenen Legislaturperiode auswirken, am besten gegen deren Ende zu. Dann hat man die besten Chancen, bleiben und weitermachen zu können.
Falsch. Wahre Politik zeichnet sich dadurch aus, auch Probleme anzugehen, deren Lösung man selbst (politisch) nicht mehr erlebt. Das Wohl des Staates ist wichtiger als der eigene Posten.
Von Reiner Schischke am Do, 5. Februar 2004 um 13:31 #
Weil die unsere "Eliten" finanzieren. Nach den Untersuchungen [1] des Darmstädter Soziologen Michael Hartmann (Der Mythos der Leistungsgesellschaft) kommen mittlerweile 50% der Studenten an amerikanischen Elite-Universitäten aus dem Ausland, so auch aus Europa. Fast 100% der Doktoranden dort sind nicht in den USA gebürtig. Bei den US-Nobelpreisträgern ist es ebenso. Nur dumm, dass diese dann dort drüben bleiben.
Jaja, das war mit Werner von Braun schon so. Während die Russen sich selbst ins All geschossen haben, haben die Ammis einen NAZI für sich arbeiten lassen und ihn in einem Crash-Kurs zum braven Demokraten gemacht Hätte Hitler damals nicht die V-Raketen entwickeln lassen, wäre der Mond jetzt russisch.
Und es ist ja wohl klar, dass die Amis Ausländer auf ihren Elite-Unis brauchen, müssen die Einheimischen doch in der Rüstungsindustrie arbeiten und überall auf der Welt ihr Land verteidigen. Jaja auch in Bagdad. Denn das gehörte schon lange zu Amerika. Wir wissen es alle nur nicht So long & gezeichnet von Weltschmerz
> hinter den kommerziellen, oft proprietären Produkten, eine Menge Leute > stehen die damit auch ihre Brötchen verdienen müssen.
Das ist kein "Argument" gegen Freie Software, sondern gegen Fortschritt. Als die EDV vor 20 Jahren oder so ihren Einzug in unser aller Leben und viele Abläufe hielt, waren plötzlich auch etliche Arbeitsplätze überflüssig.
Sorry, aber von Erfolgen in München kann man nicht knapp ein Jahr vor der eigentlichen Einführung nicht reden. Bisher wird erst kräftig geplant und evaluiert. Und IT-Projekte der öffentlichen Hand sind nicht von vorneherein von Erfolg gekrönt.
Ja, das dachte ich auch gleich, als ich es las. Höchst warscheinlich wird es wie bei der EU und den Israelies laufen: Wenn Microsoft mir dem Preis ein bisschen runter geht, bleibt wieder alles beim Alten.
Auch wenn es immer wieder erwähnt wird, wage ich diese Aussage doch zu bezweifeln. Das Betriebssystem ist definitiv *nicht* der ausschlaggebende Faktor, sondern das, was an der Tastatur sitzt.
Tatsache ist, dass UNIX viel mehr netzwerktechnische Zugriffsmöglichkeiten bietet als ein Windows. Wenn nun also entsprechende Dienste laufen und das ganze auch noch mit schwachen Passwörtern versehen oder remote exploitable ist, dann...
Würde Paris auf openSource setzen wäre es für MS eine wesentlich bedeutendere Niederlage als München. Im (zentralistischen) Frankreich schaut alles auf Paris -- Verliert MS Paris, bekommt es im Rest Frankreichs auch kein Bein mehr auf den Boden.
Eine Pariser Entscheidung für OpenSource könnte ein Dammbruch sein.
Ist das wirklich so? Ich dachte immer die einzelnen Departments seien wie unsere Bundesländer relativ unabhängig von der Bundesregierung, was ihre Landesbehörden angeht.
Na ja, ich lebe in Frankreich (Grenoble) und es fällt schon auf, dass im Gegensatz zu Deutschland hier z.B. Apples Mac mit deren MacOS X scheinbar weiter vertreten sind, als in Allemagne. In vielen Büros stehen diese eben rum. Linux sieht man hier auch überall in Form des Pinguins an den EDV-Laden Fassaden hängen. Ob der tatsächliche Linux Anteil in Frankreich grösser, als in Deutschland ist, mag ich nicht zu beurteilen. Zumal etliche Linux-Entwickler scheinbar in Deutschland werkeln.
Beiden Ländern: Liberté, Egalité, Fraternité (passt auch eher zu Linux, als zu Windows)
Reiner
Vive la SCO!
A+
Reiner
Zwei Möglichkeiten fallen mir spontan ein:
1. Er hatte eine Wagenladung Ironie drin, und die konnte sich sprachlich nicht wirklich durchsetzen.
2. Er ist ein Troll.
husky
Auf der anderen Seite haben die Franzosen Nationalstolz, was gerade bei der Verwaltung ein wichtiger Grund wäre von den Amerikanern wegzugehen.
Man wird sehen wie's läuft, auf jeden Fall wäre Paris ein riesiger Schritt nach vorne für Linux auf dem Desktop.
Ich glaube Microsoft tut sich immer schwerer wirklich noch Geld für größere Installationen zu verlangen. Wenn irgendeine Institution, die damit in die Zeitungen kommen würde, damit droht zu wechseln, dann muß Microsoft schon das Zeug herschenken um überhaupt noch im Rennen zu bleiben
Ich glaube Linus würde sagen:
"Ich bin ein Pariser!"
In gewisser Weiße hat er recht! Er beschützt die Menschen vor schlimmen M$-Viren und anderen Seuchen
Trotz allem Frohsinn wie fleissig OSS bevorzugt wird, sollte man nicht vergessen das hinter den kommerziellen, oft proprietären Produkten, eine Menge Leute stehen die damit auch ihre Brötchen verdienen müssen.
Die heilige Kuh "Arbeitsplatz" darf unter keinen Umständen geschlachtet werden.
Konsequenz:Unbedingt alles "freie" was in Konkurrenz zu Geld-Verwertung/Verwurschtung steht sofort abschaffen. Alles muss sich rechnen, käuflich sein.
Schöner/perfekter LINK
A+
Reiner
Das ist wieder die uralte Diskussion Verantwortungsethik vs. Gesinnungsethik.
Ohne einen anerkannten Wehrbeitrag, wird D von keinem internationalen Partner ernstgenommen werden. Und nein, auch nicht von Frankreich.
Wir könnten natürlich alle in die Südsee ziehen...
1. Die Hersteller können Einblick in den Quellcode nehmen. Das hört sich trivial an, wenn man aber bedenkt, dass in Zukunft alle elektronischen Geräte stärker miteinander vernetzt werden, dann ist das nicht mehr trivial. Man braucht dann eine gemeinsame Plattform, auf der man arbeiten kann, und die unabhängig von den Launen eines Monopolinhabers ist. Positive wirtschaftliche Entwicklungen setzten Verlässlichkeit voraus. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, das ihre Formate auch wirklich IHRE Formate sind. Das ist bei einem Monopol eben nicht gegeben (sonst guck euch mal an, wie scheisse es ist alte Word Dokumente mit neuen Word Versionen zu öffnen).
2. OS und Gnu etc. sind sozial. Und mit sozial verbinde ich nicht eine linke Traumtänzer-Haltung, nach der alle für alles kostenlos sein muss.
a) Das Wesen der Entwicklungshilfe, die zur Zeit gegeben wird, ist folgendes: Den Entwicklungsländern werden überwiegend Kredite für Verbrauchsgüter gegeben. Damit werden Absatzmärkte für die heimische Industrie gehalten und erweitert. Wenn man nach Afrika fliegt wird einem das ganz schnell klar. In der Wartung teure und oftmals total unangebrachte Instrumente werden gerne durch die Entwicklungshilfe bezahlt. In Ghana einen CT zu haben mag auf den ersten Blick sinnvoll ercheinen, leider hat Ghana nicht mal regelmäßig Strom. Denen fliegen dann die Sicherungen raus und dafür müssen sie dann teure Spezialisten aus Deutschland einfliegen, weil sie selbst wegen der Verträge da ncht ran dürfen. Ein durch Entwicklugnshilfe entstandenes Stahlwerk oder E-Werk habe ich auch noch nicht gesehen. Mit OS können sie zumindest eigene Technologien entwickeln.
b) Wenn man sich anguckt wie viele arme Leute es in Deutschland gibt, hat sich das Thema Lizenzpflicht für ein Betriebssystem auch schnell erledigt. Wie sollen den Kinder aus armen Familien Zugang zu EDV bekommen, wenn sie sich nicht mal das Betriebssystem leisten können?
3. Wenn man gute Software programmiert, sind die Leute auch bereit dafür zu bezahlen. Nur muss die Software eben einen MEHRWERT gegenüber der freien Software haben. Das ist eben nicht immer der Fall.
4. Von der Sicherheitsfrage will ich gar nicht erst anfangen. Wie sollen sich europäische Regierungen vor US Spionage schützen, wenn sie ein Betriebssystem verwenden in das sie nicht reingucken können? Dann könnte ich auch eine Brieftaube lossschicken ohne zu wissen wo die hin fliegt.
5. Die Qualitätsüberprüfungen sind ein weiteres Argument. Wenn nur MS wieder weiss wo die Fehler liegen, die das eigene Programm hat....
So, das war mein Senf.
Markus
Glaubst du wirklich, das wollen sie wirklich, sich schützen?? *lol*
Dann hat sich aber München falsch entschieden!
In der Studie dzu rechnet sich die Entscheidung für Linux teurer als die für Windows.
Kaum hatte Ude das Zauberwort "Linux" in den Mund genommen,
fielen auch plötzlich die Lizenzkosten für Windows
und "Monkeydancer" Balmer tauchte persönlich in München auf
Die Entscheidung für Linux war letztendlich eine Strategische:
Linux kommt langfristig billiger und garantiert größere Herstellerunabhängigkeit.
Alleine die Existenz von Linux sorgt schon für Wettbewerb.
Ausnahmsweise haben hier mal Politiker bis über die nächste Wahl hinaus gedacht.
Bravo! Meinen Respekt.
Gruß
Stefan
Ein ziemlich dummer Schachzug, denn damit kommen die langfristigen Erfolge erst ihren Nachfolgern zugute und sie verhindern damit ihre eigene Wiederwahl. Viel besser ist es, nur kleine Schritte zu machen, deren Verbesserungen sich noch in der eigenen Legislaturperiode auswirken, am besten gegen deren Ende zu. Dann hat man die besten Chancen, bleiben und weitermachen zu können.
LINKS:
[1] http://www.single-generation.de/wissenschaft/michael_hartmann.htm
A+
Reiner
Hätte Hitler damals nicht die V-Raketen entwickeln lassen, wäre der Mond jetzt russisch.
Und es ist ja wohl klar, dass die Amis Ausländer auf ihren Elite-Unis brauchen, müssen die Einheimischen doch in der Rüstungsindustrie arbeiten und überall auf der Welt ihr Land verteidigen. Jaja auch in Bagdad. Denn das gehörte schon lange zu Amerika. Wir wissen es alle nur nicht
So long & gezeichnet von Weltschmerz
> stehen die damit auch ihre Brötchen verdienen müssen.
Das ist kein "Argument" gegen Freie Software, sondern gegen Fortschritt.
Als die EDV vor 20 Jahren oder so ihren Einzug in unser aller Leben und viele Abläufe hielt, waren plötzlich auch etliche Arbeitsplätze überflüssig.
So long,
Aber wie man sieht verursacht der Konkurrenzdruck von OS neben einer Qualitätsverbesserung auch einen Preisrutsch bei properitären Produkten.
Auch wenn es immer wieder erwähnt wird, wage ich diese Aussage doch zu bezweifeln. Das Betriebssystem ist definitiv *nicht* der ausschlaggebende Faktor, sondern das, was an der Tastatur sitzt.
Tatsache ist, dass UNIX viel mehr netzwerktechnische Zugriffsmöglichkeiten bietet als ein Windows. Wenn nun also entsprechende Dienste laufen und das ganze auch noch mit schwachen Passwörtern versehen oder remote exploitable ist, dann...
Der allmächtige root-Account tut das übrige!
Gruß vom PEBKAC
Eine Pariser Entscheidung für OpenSource könnte ein Dammbruch sein.