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Thema: Allein in Nordamerika über 1,1 Millionen Open-Source-Entwickler

5 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von NikN am Sa, 14. Februar 2004 um 23:14 #
Ja, eine Marktwirtschaft ist es auch, aber kein Kapitalismus. User kann man nicht wie Sklaven handeln, daher kann man sie nicht als Kapital ansehen. Kapital müsste diese Funktion haben. Es gibt weder marxschen Mehrwert, noch gessellschen Mangel an Wertverlust. Würdest du eigentlich auch behaupten, ein Autor ist kapitalistisch, wenn viele seine Bücher rezessieren, daher er also auch viel eher erfährt, was er besser schreiben könnte? Diese Definition wäre so gut wie die Vereinbarung a = a.

Das mit der Macht sehe ich nicht so. Diese Macht entspricht nur der, die man einem Schuster gibt, wenn man sich an ihn wendet. Nicht der, dass man gezwungen wird, sich an genau diesen einen Schuster zu wenden. Diese Form der Autorität sehe ich als die Berechtigte an, da sie niemanden in seiner Freiheit beraubt.

Als Markt sehe ich aber einfach einen Ort an, an dem Dinge angeboten werden. Jeder kann, wenn er will, Dinge anbieten. In diesem Fall der User Feedback, die Entwickler ihre Programme. Der User gibt soviel, wie er will, der Entwickler nimmt soviel, wie er will. Keiner kann einen anderen zu etwas zwingen, daher Herrschaftslosigkeit. Jeder nimmt und gibt soviel er will, daher Marktwirtschaftlichkeit. Die Entwicklung läuft in Gruppen et cetera ab, weswegen es auch noch kommunistisch ist.
Ich wäre daher immer noch für einen marktwirtschaflichen Anarchokommunismus.

*grins* Toller Begriff...
NikN

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