Im Jahr 1999 soll es rund 170 Linux-Firmen in Korea gegeben haben, heute dagegen nur noch ein Dutzend
Gesunde Konsolidierung, nicht nur in Korea sondern Weltweit. Der Linux-Markt ist IMHO sowieso überbewertet. Nicht alle haben genug Know How und zudem haben auch noch viele ähnliche Konzepte.
Am Ende werden diese Länder durch Linux Wettbewerbsvoreteile haben und günstiger produzieren und hier fallen Arbeitsplätzte weg. Keiner wird hier mal daran denken, dass an den hohen Kosten hier auch Windows schuld ist.
Damit hast Du sicher recht. Allerdings sollte man das auch nicht überschätzen: Es gibt sicher einflußreichere Faktoren für die Abwanderung von Arbeitsplätzen als das Betriebssystem und die damit verbundenen Kosten.
Ich glaube, der größere Vorteil eines solchen Schrittes ist die Abkopplung eines Teils der Wertschöpfungskette vom Globaliserungsdruck. Serviceleistungen lassen sich nun mal schlecht transportieren, und sind damit weniger anfällig gegenüber den weltweiten Kostenunterschiede.
Leider haben sich unsere Politiker mal wieder narren lassen, denn es bestehen Unterschiede zwischen einem Betriebssystem (inkl. einer dazugehörigen Entwicklungsplattform) und den darauf aufbauenden Anwendungen. Den Marktteilnehmern ist das Betriebssystem im Grunde egal, solange auf ihm die meisten Anwendungen laufen. Darum wird es immer ein markbeherrschendes, monopolähnliches Betriebssystem geben.
Wenngleich also das Prinzip sinnvoll ist, daß eine Behörde die für sich günstigste Alternative zulegen sollte, kann diese Entscheidungsfreiheit nicht für das Betriebssystem gelten. Es wird Zeit, daß darauf stärker hingewiesen wird.
Naja, nicht nur die Dokumentenformate. Auch die Anwendungen müssen überall laufen, sonst müssen sie mehrfach entwickelt werden oder stellen zumindest einen Mehraufwand dar. Binärkompatibilität oder der Java-Ansatz sind da gefragt.
Ich habe da mal eine kurze Überlegung. Kann es sein das Länder (ich meine jetzt nicht unbedingt Korea) die technologisch noch nicht so weit sind, bzw. bei denen der Einsatz von Computern noch nicht so weit verbreitet ist, es wesentlich einfacher haben auf Linux umzusteigen als Länder in denen schon seit längeren (soweit man in der Computerbranche von länger sprechen kann) mit Computern arbeiten und bei denen daraus resultierend auch alte verkrustete Strukturen bestehen?
Genau. Das wird diesen Ländern noch einen viel grösseren Wettbewerbsvorteil sichern. UND. Korea ist ja nicht alleine. Auch wenn diese Länder Probleme haben und sich nicht riechen können. Im asiatischen Raum wird an der Zukunft gebastelt. Von China über Taiwan, Japan, Korea etc, wobei Japan die stärksten Krusten haben wird. Mal schaun ob die so wie in der Vergangenheit flexibel genug sind. Aber in den nächsten 5-10 Jahren wird da 'unten' eine ganze Menge passieren was uns hier 'oben' richtig Kopfschmerzen bereiten wird!
Welches Korea ist damit gemeint? Das ist gar nicht so unbedeutend, denn das Nordkorea ist als kommunistisches und mit den USA im Streit liegendes Land nicht mit Südkorea zu vergleichen. China hat als Verbünderter von Nordkorea bereits den Schritt und eine grosse Tendenz gen Linux vorgemacht.
Von catconfuser am Mi, 25. Februar 2004 um 12:52 #
In der Meldung war von "rund eintausend IT-Projekte(n)" die Rede, nicht 1.000 PCs. Sorry, aber die Nordkoreaner kümmern sich (entgegen allem Propagandagetöse) weniger um E-Commerce und die dafür geeignete Plattform, als darum, genug Lebensmittel ins Land zu bekommen. Trotzdem werden vermutich weiterhin Tausende Menschen verhungern.
Der zizierte Distrikt Seogu liegt auf jeden Fall in Südkorea ( \http://www.seogu.busan.kr/eng/main.htm ) - im übrigen findet man in Südkorea die Bezeichnung "Süd"korea äußerst selten, da ist in der Regel nur von Korea die Rede.
Gesunde Konsolidierung, nicht nur in Korea sondern Weltweit. Der Linux-Markt ist IMHO sowieso überbewertet. Nicht alle haben genug Know How und zudem haben auch noch viele ähnliche Konzepte.
Keiner wird hier mal daran denken, dass an den hohen Kosten hier auch Windows schuld ist.
Ich glaube, der größere Vorteil eines solchen Schrittes ist die Abkopplung eines Teils der Wertschöpfungskette vom Globaliserungsdruck. Serviceleistungen lassen sich nun mal schlecht transportieren, und sind damit weniger anfällig gegenüber den weltweiten Kostenunterschiede.
Leider haben sich unsere Politiker mal wieder narren lassen, denn es bestehen Unterschiede zwischen einem Betriebssystem (inkl. einer dazugehörigen Entwicklungsplattform) und den darauf aufbauenden Anwendungen. Den Marktteilnehmern ist das Betriebssystem im Grunde egal, solange auf ihm die meisten Anwendungen laufen. Darum wird es immer ein markbeherrschendes, monopolähnliches Betriebssystem geben.
Wenngleich also das Prinzip sinnvoll ist, daß eine Behörde die für sich günstigste Alternative zulegen sollte, kann diese Entscheidungsfreiheit nicht für das Betriebssystem gelten. Es wird Zeit, daß darauf stärker hingewiesen wird.
Nicht unbedingt. Wenn die Dokumentenformate die selben sind ist es völlig Wurst welches Betriebssystem installiert ist.
Kasimir
Grüße
Sturmkind
Aber in den nächsten 5-10 Jahren wird da 'unten' eine ganze Menge passieren was uns hier 'oben' richtig Kopfschmerzen bereiten wird!
Gruss
UK
China hat als Verbünderter von Nordkorea bereits den Schritt und eine grosse Tendenz gen Linux vorgemacht.
gauss
Der zizierte Distrikt Seogu liegt auf jeden Fall in Südkorea ( \http://www.seogu.busan.kr/eng/main.htm ) - im übrigen findet man in Südkorea die Bezeichnung "Süd"korea äußerst selten, da ist in der Regel nur von Korea die Rede.