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Mo, 8. März 2004, 13:18

Progeny Componentized Linux Platform

Ian Murdock , Gründer der Distribution Debian, will mit seinem neuen Produkt »Progeny Componentized Linux Platform« Unternehmen und Herstellern eine neue Distribution anbieten.

Die »Progeny Componentized Linux Platform« stellt einen Kern einer Distribution dar und kann, ähnlich der Morphix-Distribution, um weitere Module erweitert werden. Die einzelnen Komponenten können je nach Bedarf von einer RPM oder Deb-basierten Distributionen zusammengestellt werden und ergeben laut Angaben von Progeny ein optimal angepasstes Linux. Dank der Architektur von APT soll es zudem in der Zukunft möglich sein, Komponenten von Drittanbietern auf eine einfache Art und Weise in die Distribution einzubinden. Der vollständig modularisierte Kernel kann zudem je nach Bedarf nur Funktionen enthalten, die auch gebraucht werden, ohne dass er neu compiliert werden muss.

Progeny Componentized Linux Platform ist vollständig LSB 1.3 (Linux Standard Base) konform. Für eine optimale Unterstützung der installierten Hardware greift die Distribution auf Progenys Discover 2.0 Hardware-Detection Framework. Ferner nutzt das Paket Anaconda und erweiterte Sicherheitsfunktionen wie SSL, SSH und Kerberos.

Progeny hatte schon vor einiger Zeit die eigene Distribution eingestellt. Seitdem kümmert sich die Firma unter anderem darum, Erweiterungen für das Debian-Projekt zu entwickeln. Unter anderem portierte das Unternehmen Anaconda auf Debian und ersetzt so alle RPM-Aufrufe durch APT-Aufrufe. (Danke an Marko Manz für Hinweis.)

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