Das wäre zumindest ein guter Hinweis. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass ab und zu eine ältere Version eines bereits vorhandenen Paketes notwendig ist. Da bietet sich natürlich an, eine (oder zwei) sogenannte "Compat"-CD zu bauen, die ausschließlich Pakete enthält, welche diese Versionen harmonisch in das Gesamtsystem einbetten. Ich habe Sarge getestet, und festgestellt, dass mehr oder weniger unbewusst solche Versionen eingespielt werden (aus Abhängigkeitsgründen). Eine klarere Trennung wäre hier angebracht. Gut - ich habe das ganze von DVD gemacht, da musste ich nichts wechseln; Andererseits wäre dann natürlich eine CD "The bleeding edge" angebracht - auch wenn die Debians sicher vermeiden, solche brandneue Geschichten auf den letzten Drücker einzubauen; aber so eine "Eigentlich unstable, aber nimm's wenn du magst" CD wäre sicher auch nicht verkehrt. Lange Saug-Orgien über apt sind nich unbedingt jedermanns Sache. Wenn dann Debian mal auf 20 CD's anwächst, wenn man alles nimmt - na und? Das wäre dann andererseits eine Art Referenz: So ein GNU/Linux Kompendium in der Art
Ebend. Keine Distro hat die Probleme die Debian hat Aber wenn man halt ein Museum mit sich rumschleppen muss darf man sich nicht über Platzprobleme wundern.
Wäre im ersten Augenblick sicher auch keine schlechte Idee, allerdings benötige ich auch auf meinem Desktop-Rechner MySQL. Andere entwickeln Webseiten und brauchen dann Apache, PHP und Perl, - und wieder andere möchten einen Server remote mit X und Gnome bedienen....
Ich finde das es in Ordnung geht wenn Debian sehr viele CD's hat. Wer es kaufen wird (z.B. bei Lehmanns) wird es dann wahrscheinlich auf DVD bekommen, - wer es über's Netz installiert braucht hingegen nur eine Boot-CD.
Viel wichtiger finde ich den Installer. Mich hatte an Debian am Anfang vor allem die Installation abgeschreck. Da ich das nicht hinbekommen hatte bin ich dann zu Gentoo. Ich finde Dselect (?) wirklich schei** und hoffe das der neue besser ist.
Man kann sicherlich mit dselect klar kommen, aber mich hat es auch nur erschreckt. apt-get von der Kommandozeile ist immer noch am schnellsten, synaptic gefällt mir auch sehr gut, vor allem weil man dort schnell übersichtlich alle wichtigen infos zu einem Paket bekommt.
Wie kommst du darauf das fast niemand dselect benutzt? Ist das ausgereifteste tool, rockt halt. Wer nicht damit umgehen kann, soll es lassen. Wer's kann, liebt es.
auf deinem planeten mag das stimmen ) nur auf der erde ist das ein klein wenig anders. und vergiß tasksel nicht für unentschlossene. außerirdische brauchen natürlich nur apt-get das wurde ja in einer langzeitstudie bewiesen ;o)
> fast niemand benutzt dselect, entweder man nimmt die kommandozeilenprogramme apt-get, apt-cache usw. und/oder aptitude (ncurses) oder synaptic (gtk).
... hast "kpackage" vergessen, im Unterschied zu RPM-Linux greift das Programm bei Debian auf die Datenbank der Programmpakete zu.
und wieso müssen die das alles auf cd brennen? so eine ressourcen-verschwendung. auf 2-3 cds passt doch alles drauf, was 90 prozent der user brauchen, speziellere sollen ruhig in den apt-repositories bleiben, die holt man sich dann halt übers kabel. jetzt kommt sicher wieder das argument "aber nicht jeder hat einen schnellen und flachen netzzugang". für ein oder 2 pakete wirds schon reichen.
Jup, ganz Deiner Meinung 2 CDŽs sollten vollkommen reichen. Noch besser fänd ich 1 CD für Debian-Desktop und eine für Debian-Server wenn man auf dem Desktop auch nen Server einrichten will legt man die ServerCD als zweites Medium ein.
Ich habe schon so oft von Freunden gehört die ich überzeugt habe mal Debian anzutesten und sich gleich alle 7 Woody CDŽs gezogen haben und dann total enttäuscht waren, daß sie nur die ersten beiden gebraucht haben.
Das ist einfach Ressourcenverschwendung. Wer die Pakete auf nem Rechner braucht der keine schnelle Verbindung hat, soll er sich die Ordner der FTP-Server auf DVD brennen lassen und fertig.
> Ich habe schon so oft von Freunden gehört die ich überzeugt habe mal Debian anzutesten und sich gleich alle 7 Woody CDŽs gezogen haben und dann total enttäuscht waren, daß sie nur die ersten beiden gebraucht haben.
Genau deswegen sind die Pakete doch nach Popularität sortiert, damit man im Normalfall eben nicht alle CD-Images herunterladen muss sondern nur das erste bzw. evtl. noch das zweite. Wer dann trotzdem alle herunterlädt, der wird wohl einen speziellen Grund dafür haben und sollte sich dann aber auch nicht darüber beschweren, dass das Debian-Projekt ihm Arbeit abnehmen wollte und er dieses Angebot nicht angenommen hat.
Und woher soll das jemand wissen der noch nie was mit Debian oder Linux gemacht hat? Wo steht das bitte auf der Debian seite das man therotisch nur die ersten beiden CDŽs braucht?
Möchte nicht wissen wieviele Debian CDŽs runtergeladen und gebrannt wurden und danach nie wieder ein Laufwerk von innen geshen haben?
Das ist einfach Unsinn, wenn dann soll man doch ausdrücklich darauf hinweisen, daß man nicht alle CDŽs braucht. Klar passiert den Leuten das nur einmal aber das ist einmal zuviel!
> Und woher soll das jemand wissen der noch nie was mit Debian oder Linux gemacht hat?
Aus der Dokumentation.
> Wo steht das bitte auf der Debian seite das man therotisch nur die ersten beiden CDŽs braucht?
In der Dokumentation.
> Das ist einfach Unsinn, wenn dann soll man doch ausdrücklich darauf hinweisen, daß man nicht alle CDŽs braucht.
Was ist dir denn an ...
Welche der vielzähligen CD-Images soll ich herunterladen? Benötige ich sie alle?
Nein, sie benötigen nur die CD-Images für die Architektur Ihres Computers. Die Architektur ist der Typ der Hardware, die Ihr Rechner verwendet. Die beliebteste von allen ist die Intel-Architektur, deswegen werden sich die meisten Leute nur die Images für "i386" besorgen wollen.
Desweiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete auf den CDs sind nach Beliebtheit sortiert: CD 1 enthält das Installations-System und die beliebtesten Pakete. CD 2 enthält etwas weniger beliebte Pakete, CD 3 noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich weder CD 3 noch die weiteren benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen. (Und falls Sie später ein Paket benötigen, das sich nicht auf einer der CDs befindet, die Sie heruntergeladen haben, können Sie das Paket immer noch direkt aus dem Internet installieren.)
Schlussendlich gibt es für jede Architektur zwei Versionen der ersten CD, die normale und die non-US Version. Sie benötigen nur eine davon! Lesen Sie weiter unten weitere Details.
Wo ist das Problem? Es wird niemand gezwungen alle CDs zu brennen. Du kannst auch nur die ersten 2-3 nehmen wenns dir sonst zu viel ist. Aus dem Grund versucht man ja die Pakete (samt Abhängigkeiten) nach popularität zu sortieren.
Auch hier kann dir geholfen werden. Es gibt n paar Läden die unterschiedliche Debian Päckchen anbieten. Meistens sind entweder die ersten 3 CDs, alle Binärcds oder komplett incl Quellen im Angebot. Und als DVD (bzw wahlweise 2DVDs wenn die Qullen noch mit dabei sein sollen) gibts das ganze auch. Genauso wies Händler gibt, die noch zusätzliche CDs anbieten (Backports, Debian Extra CD, usw).
Wer ist "die"? Das Debian-Projekt? "Die" brennen gar nichts auf CD, sie bieten lediglich CD- und DVD-Images zum Download an.
> so eine ressourcen-verschwendung.
Wer sich alle CDs herunterlädt und brennt, ist selber schuld.
> auf 2-3 cds passt doch alles drauf, was 90 prozent der user brauchen
Genau. Und wie findet man heraus, was 90 Prozent der User brauchen? Man führt eine Statistik. Und was tut der Popularity Contest? Er führt eine Statistik.
>> Wer sich alle CDs herunterlädt und brennt, ist selber schuld. > Wie schon oben geschrieben geht`s darum das nicht darauf hingewiesen wird, daß man nicht alle CDŽs braucht. > Daß das für Dich so selbsteverständlich ist interessiert niemanden.
Für mich ist das nur deswegen selbstverständlich, weil ich die Dokumentation gelesen habe:
Welche der vielzähligen CD-Images soll ich herunterladen? Benötige ich sie alle?
Nein, sie benötigen nur die CD-Images für die Architektur Ihres Computers. Die Architektur ist der Typ der Hardware, die Ihr Rechner verwendet. Die beliebteste von allen ist die Intel-Architektur, deswegen werden sich die meisten Leute nur die Images für "i386" besorgen wollen.
Desweiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete auf den CDs sind nach Beliebtheit sortiert: CD 1 enthält das Installations-System und die beliebtesten Pakete. CD 2 enthält etwas weniger beliebte Pakete, CD 3 noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich weder CD 3 noch die weiteren benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen. (Und falls Sie später ein Paket benötigen, das sich nicht auf einer der CDs befindet, die Sie heruntergeladen haben, können Sie das Paket immer noch direkt aus dem Internet installieren.)
Schlussendlich gibt es für jede Architektur zwei Versionen der ersten CD, die normale und die non-US Version. Sie benötigen nur eine davon! Lesen Sie weiter unten weitere Details.
>Für mich ist das nur deswegen selbstverständlich, weil ich die Dokumentation gelesen habe:
Ja schön für Dich, aber ein modernes Betriebssystem zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß es selbsterklärend ist. Bei Debian fängts damit an, daß man in der Dokumentation nachlesen muß welche .iso man benötigt, daß kann man ja wohl nicht Benutzerfreundlich nennen.
Und wenn den Debianern die Benutzerfreundlichkeit wäre dann könnten sie sich auch gleich den neuen Installer sparen, geht ja auch mit dem alten, wenn man die Dokumentation beachtet.
Zum Glück sind aber nicht alle so ignorant wie Du und möchten ihr gutes Betriebssystem auch der Allgemeinheit zugänglich machen.
Was spricht denn dagegen ganz übersichtlich eine DebianSargeInstaller-i386.iso anzubieten?
Und für die die es brauchen, optional DebianSargeArchiv-i386-CD1.iso...
Wenn man ein Produkt verbessern will und für die Allgemeinheit zugänglich machen will, fängt es halt bei so kleinen Dingen wie einem Dateinamen an.
Ist ja schön das die Dokumentation so ausführlich ist aber mit einem selbsterklärendem Konzept könnte man sich so manche Seite sparen.
Und bitte bei welchem anderen Produkt liest man die Dokumentation bevor man das Produkt hat?
Und wenn den Debianern die Benutzerfreundlichkeit nicht wichtig wäre, dann könnten sie sich ja auch gleich den neuen Installer sparen. Geht ja auch mit dem alten, wenn man die Dokumentation beachtet.
>> Für mich ist das nur deswegen selbstverständlich, weil ich die Dokumentation gelesen habe: > Ja schön für Dich, aber ein modernes Betriebssystem zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß es selbsterklärend ist.
Wenn du jetzt bitte erklärst, wie ein Betriebssystem sich selbst erklären soll, noch bevor es überhaupt heruntergeladen wurde ...
> Bei Debian fängts damit an, daß man in der Dokumentation nachlesen muß welche .iso man benötigt,
Das ist falsch. Man muss überhaupt nicht nachlesen, welches CD-Image man benötigt. Man kann genausogut alle herunterladen, eine Netzwerkinstallation von Bootdiskette durchführen, eine Cross-Installation von einem anderen Unix-System durchführen, ein vorinstalliertes System kaufen oder jemanden beauftragen, die Installation durchzuführen.
> Was spricht denn dagegen ganz übersichtlich eine DebianSargeInstaller-i386.iso anzubieten?
Gar nichts spricht dagegen. Schließlich gibt es das ja auch schon eine ganze Weile.
> Und bitte bei welchem anderen Produkt liest man die Dokumentation bevor man das Produkt hat?
Bei jedem. Wie willst du sonst entscheiden, ob ein Produkt deinen Anforderungen entspricht?
Ich weiß wirklich nicht, was du eigentlich willst. Was kann denn das Debian-Projekt noch mehr machen als auf der Downloadseite für die CD-Images Dokumentation anzubieten, die angibt, welche CD-Images für welchen Zweck gebraucht werden? Du hattest geschrieben, dass dir ein ausdrücklicher Hinweis fehlt. Wenn du "Desweiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete auf den CDs sind nach Beliebtheit sortiert: CD 1 enthält das Installations-System und die beliebtesten Pakete. CD 2 enthält etwas weniger beliebte Pakete, CD 3 noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich weder CD 3 noch die weiteren benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen." nicht ausdrücklich genug findest, dann sende deinen Verbesserungsvorschlag an <URL:mailto:debian-cd@lists.debian.org> und er wird sicher dankbar aufgenommen werden.
>Ja schön für Dich, aber ein modernes Betriebssystem zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß es selbsterklärend ist. > Bei Debian fängts damit an, daß man in der Dokumentation nachlesen muß welche .iso man benötigt, >daß kann man ja wohl nicht Benutzerfreundlich nennen. > >Und wenn den Debianern die Benutzerfreundlichkeit wäre dann könnten sie sich auch gleich den neuen Installer sparen, >geht ja auch mit dem alten, wenn man die Dokumentation beachtet. > >Zum Glück sind aber nicht alle so ignorant wie Du und möchten ihr gutes Betriebssystem auch der Allgemeinheit zugänglich machen.
... zum Glück sind nicht alle so arrogant wie DU, und nehmen an, dass sich die Entwicklung freier Software um sie dreht. Ab dem Zeitpunkt, wo du aktiv was zu Debian beigetragen hast, darfst du dich arrogant aufführen, sofern es dir dann besser geht. Weiters zwingt dich niemand, ein System zu verwenden, das DICH sichtlich überfordert. Auch soviel sollte mal gesagt werden. Wenn DU schon nicht lesen willst, dann nimm SUSI Mandrake oder sonst irgend einen Sch***, zieh hier aber nicht die Qualität eines Produktes in Frage, das DU nicht verstehst.
Warum nimmt man nicht einfach die Ergebnisse des letzten Popularity-Contest (bei slink -> potato gab's keinen, oder?), und schaut welche Pakete hinzugekommen sind. Von den etwa 4000 neuen Paketen wird es wohl nur ein paar geben, die wirklich essentiell sind und auf die erste 1 CD sollten. Und dafür muss man doch nicht den gesamten Prozess nochmal durchlaufen?
BTW: Wer sagt denn, dass 'Sarge' Debian 4.0 werden wird (und nicht 3.1)?
hier wird über CD's nachgedacht. Warum keine DVD's? Das dürfte die Materialmenge auf ca. 2 DVD verringern. Immerhin leben wir in Zeiten wo für billig einem DVD Laufwerke hinterhergeschmissen werden. Die Ausrede ich hab keines lass ich somit nicht gelten.
Aber das bedeutet, dass Debian (der Linux Kernel) mein Modem unterstützt; bei mir ist das nicht der Fall, also muss ich mit Win die ISOs ziehen,brennen und "offline" installieren
Warum sollten sie nicht über CDs nachdenken? Ne komplette DVD braucht auch mit DSL noch relativ lange (vorallem wenn man keine Flatrate hat). Und wenn man sowieso nur die Pakete auf den ersten 2 CDs braucht wärs wohl totaler Blödsinn.
Auserdem gibt es auch DVD Images (über jigdo), die auch von einigen Händlern vetrieben werden.
> Immerhin leben wir in Zeiten wo für billig € einem DVD Laufwerke hinterhergeschmissen werden. Die Ausrede ich hab keines lass ich somit nicht gelten.
Das ist eine ziemlich arrogante Aussage. DVD-Laufwerke kosten ab etwa 23 €. Die Weltbank definiert als "arm" Menschen die mit weniger als 1 $ pro Tag zum Leben auskommen müssen und gibt die Zahl der Armen mit über einer Milliarde an. Mit anderen Worten: ein DVD-Laufwerk entspricht für über eine Milliarde Menschen einem ganzen Monat Essen, Trinken, Wohnen, Heizen, medizinische Versorgung etc.
Aber die Menschen, die mit < 1$ pro Tag auskommen müssen, werden sich keine Gedanken machen, ob Sie Debian nun auf CD oder auf DVD haben wollen. Ich denke, die haben andere Sorgen.
Von Johannes Hüsing am Mi, 17. März 2004 um 10:53 #
Was will man denn erreichen für die Zuordnung der Pakete auf CDs? Dass die Anwenderin nicht so häufig CDs wechseln muss, wenn sie installiert.
Dafür ist viel wichtiger, dass Pakete, die voneinander abhängen, auf derselben CD sind.
Selten installiere ich ein Dutzend Pakete auf einmal, es sei denn, sie hängen voneinander ab. Entweder ich mache apt-get dist-upgrade und nehme mir für den Rest des Tages eh nichts mehr vor und lebe damit, ab und zu mal die CD wechseln zu müssen, oder ich installiere das Paket, was ich glaube, für die Arbeit gerade brauchen zu müssen.
Popularitätsindizes brauche ich dann, wenn der Abhängigkeitsbaum zu Konflikten führt und ich priorisieren muss, was gerne zusammen installiert wird (wie heißt der Status nochmal, "required"?). Dazu muss ich aber auch wissen, welche Pakete auf einer Standardinstallation sowieso schon sind, sodass ich sie nicht nachinstallieen muss und es eigentlich egal ist, wo sie liegen.
> Was will man denn erreichen für die Zuordnung der Pakete auf CDs?
Dass die am meisten genutzten Pakete auf CD 1, die am wenigsten genutzten auf CD 13 liegen.
> Dass die Anwenderin nicht so häufig CDs wechseln muss, wenn sie installiert.
Nein. Man will erreichen, dass jemand, der ein "typisches" System installieren will, mit einer CD (maximal zwei CDs) auskommt und nicht alle 13 CDs herunterladen muss.
Version eines bereits vorhandenen Paketes notwendig ist. Da bietet sich natürlich an, eine
(oder zwei) sogenannte "Compat"-CD zu bauen, die ausschließlich Pakete enthält, welche diese
Versionen harmonisch in das Gesamtsystem einbetten.
Ich habe Sarge getestet, und festgestellt, dass mehr oder weniger unbewusst solche Versionen
eingespielt werden (aus Abhängigkeitsgründen). Eine klarere Trennung wäre hier angebracht.
Gut - ich habe das ganze von DVD gemacht, da musste ich nichts wechseln;
Andererseits wäre dann natürlich eine CD "The bleeding edge" angebracht - auch wenn die
Debians sicher vermeiden, solche brandneue Geschichten auf den letzten Drücker einzubauen; aber
so eine "Eigentlich unstable, aber nimm's wenn du magst" CD wäre sicher auch nicht verkehrt.
Lange Saug-Orgien über apt sind nich unbedingt jedermanns Sache.
Wenn dann Debian mal auf 20 CD's anwächst, wenn man alles nimmt - na und?
Das wäre dann andererseits eine Art Referenz: So ein GNU/Linux Kompendium in der Art
...nicht dass Debian das nicht schon wäre
*SCNR*
Ich finde das es in Ordnung geht wenn Debian sehr viele CD's hat. Wer es kaufen wird (z.B. bei Lehmanns) wird es dann wahrscheinlich auf DVD bekommen, - wer es über's Netz installiert braucht hingegen nur eine Boot-CD.
Viel wichtiger finde ich den Installer. Mich hatte an Debian am Anfang vor allem die Installation abgeschreck. Da ich das nicht hinbekommen hatte bin ich dann zu Gentoo. Ich finde Dselect (?) wirklich schei** und hoffe das der neue besser ist.
MfG Fiasco
Ich bin kein Fan von dselect, verwende lieber apt-get, apt-cache und apt-file, aber das ist ja das tolle an debian -> jedem das seine
... hast "kpackage" vergessen, im Unterschied zu RPM-Linux greift das Programm bei Debian auf die Datenbank der Programmpakete zu.
bye brum
vielleicht machst du das so, da du dselect nicht magst? aber ich finde dselect gar nicht schlecht (besser als aptitude). es lebe die vielfalt
Ich habe schon so oft von Freunden gehört die ich überzeugt habe mal Debian anzutesten und sich gleich alle 7 Woody CDŽs gezogen haben und dann total enttäuscht waren, daß sie nur die ersten beiden gebraucht haben.
Das ist einfach Ressourcenverschwendung.
Wer die Pakete auf nem Rechner braucht der keine schnelle Verbindung hat, soll er sich die Ordner der FTP-Server auf DVD brennen lassen und fertig.
Genau deswegen sind die Pakete doch nach Popularität sortiert, damit man im Normalfall eben nicht alle CD-Images herunterladen muss sondern nur das erste bzw. evtl. noch das zweite. Wer dann trotzdem alle herunterlädt, der wird wohl einen speziellen Grund dafür haben und sollte sich dann aber auch nicht darüber beschweren, dass das Debian-Projekt ihm Arbeit abnehmen wollte und er dieses Angebot nicht angenommen hat.
jwm
Wo steht das bitte auf der Debian seite das man therotisch nur die ersten beiden CDŽs braucht?
Möchte nicht wissen wieviele Debian CDŽs runtergeladen und gebrannt wurden und danach nie wieder ein Laufwerk von innen geshen haben?
Das ist einfach Unsinn, wenn dann soll man doch ausdrücklich darauf hinweisen, daß man nicht alle CDŽs braucht.
Klar passiert den Leuten das nur einmal aber das ist einmal zuviel!
Aus der Dokumentation.
> Wo steht das bitte auf der Debian seite das man therotisch nur die ersten beiden CDŽs braucht?
In der Dokumentation.
> Das ist einfach Unsinn, wenn dann soll man doch ausdrücklich darauf hinweisen, daß man nicht alle CDŽs braucht.
Was ist dir denn an ...
Welche der vielzähligen CD-Images soll ich herunterladen? Benötige ich sie alle?
Nein, sie benötigen nur die CD-Images für die Architektur Ihres Computers. Die Architektur ist der Typ der Hardware, die Ihr Rechner verwendet. Die beliebteste von allen ist die Intel-Architektur, deswegen werden sich die meisten Leute nur die Images für "i386" besorgen wollen.
Desweiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete auf den CDs sind nach Beliebtheit sortiert: CD 1 enthält das Installations-System und die beliebtesten Pakete. CD 2 enthält etwas weniger beliebte Pakete, CD 3 noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich weder CD 3 noch die weiteren benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen. (Und falls Sie später ein Paket benötigen, das sich nicht auf einer der CDs befindet, die Sie heruntergeladen haben, können Sie das Paket immer noch direkt aus dem Internet installieren.)
Schlussendlich gibt es für jede Architektur zwei Versionen der ersten CD, die normale und die non-US Version. Sie benötigen nur eine davon! Lesen Sie weiter unten weitere Details.
... nicht ausdrücklich genug?
jwm
Es wird niemand gezwungen alle CDs zu brennen.
Du kannst auch nur die ersten 2-3 nehmen wenns dir sonst zu viel ist. Aus dem Grund versucht man ja die Pakete (samt Abhängigkeiten) nach popularität zu sortieren.
Es gibt n paar Läden die unterschiedliche Debian Päckchen anbieten. Meistens sind entweder die ersten 3 CDs, alle Binärcds oder komplett incl Quellen im Angebot.
Und als DVD (bzw wahlweise 2DVDs wenn die Qullen noch mit dabei sein sollen) gibts das ganze auch.
Genauso wies Händler gibt, die noch zusätzliche CDs anbieten (Backports, Debian Extra CD, usw).
Wer ist "die"? Das Debian-Projekt? "Die" brennen gar nichts auf CD, sie bieten lediglich CD- und DVD-Images zum Download an.
> so eine ressourcen-verschwendung.
Wer sich alle CDs herunterlädt und brennt, ist selber schuld.
> auf 2-3 cds passt doch alles drauf, was 90 prozent der user brauchen
Genau. Und wie findet man heraus, was 90 Prozent der User brauchen? Man führt eine Statistik. Und was tut der Popularity Contest? Er führt eine Statistik.
jwm
Wie schon oben geschrieben geht`s darum das nicht darauf hingewiesen wird, daß man nicht alle CDŽs braucht.
Daß das für Dich so selbsteverständlich ist interessiert niemanden.
> Wie schon oben geschrieben geht`s darum das nicht darauf hingewiesen wird, daß man nicht alle CDŽs braucht.
> Daß das für Dich so selbsteverständlich ist interessiert niemanden.
Für mich ist das nur deswegen selbstverständlich, weil ich die Dokumentation gelesen habe:
Welche der vielzähligen CD-Images soll ich herunterladen? Benötige ich sie alle?
Nein, sie benötigen nur die CD-Images für die Architektur Ihres Computers. Die Architektur ist der Typ der Hardware, die Ihr Rechner verwendet. Die beliebteste von allen ist die Intel-Architektur, deswegen werden sich die meisten Leute nur die Images für "i386" besorgen wollen.
Desweiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete auf den CDs sind nach Beliebtheit sortiert: CD 1 enthält das Installations-System und die beliebtesten Pakete. CD 2 enthält etwas weniger beliebte Pakete, CD 3 noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich weder CD 3 noch die weiteren benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen. (Und falls Sie später ein Paket benötigen, das sich nicht auf einer der CDs befindet, die Sie heruntergeladen haben, können Sie das Paket immer noch direkt aus dem Internet installieren.)
Schlussendlich gibt es für jede Architektur zwei Versionen der ersten CD, die normale und die non-US Version. Sie benötigen nur eine davon! Lesen Sie weiter unten weitere Details.
jwm
Ja schön für Dich, aber ein modernes Betriebssystem zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß es selbsterklärend ist. Bei Debian fängts damit an, daß man in der Dokumentation nachlesen muß welche .iso man benötigt, daß kann man ja wohl nicht Benutzerfreundlich nennen.
Und wenn den Debianern die Benutzerfreundlichkeit wäre dann könnten sie sich auch gleich den neuen Installer sparen, geht ja auch mit dem alten, wenn man die Dokumentation beachtet.
Zum Glück sind aber nicht alle so ignorant wie Du und möchten ihr gutes Betriebssystem auch der Allgemeinheit zugänglich machen.
Was spricht denn dagegen ganz übersichtlich eine DebianSargeInstaller-i386.iso anzubieten?
Und für die die es brauchen, optional DebianSargeArchiv-i386-CD1.iso...
Wenn man ein Produkt verbessern will und für die Allgemeinheit zugänglich machen will, fängt es halt bei so kleinen Dingen wie einem Dateinamen an.
Ist ja schön das die Dokumentation so ausführlich ist aber mit einem selbsterklärendem Konzept könnte man sich so manche Seite sparen.
Und bitte bei welchem anderen Produkt liest man die Dokumentation bevor man das Produkt hat?
Natürlich:
Und wenn den Debianern die Benutzerfreundlichkeit nicht wichtig wäre, dann könnten sie sich ja auch gleich den neuen Installer sparen. Geht ja auch mit dem alten, wenn man die Dokumentation beachtet.
> Ja schön für Dich, aber ein modernes Betriebssystem zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß es selbsterklärend ist.
Wenn du jetzt bitte erklärst, wie ein Betriebssystem sich selbst erklären soll, noch bevor es überhaupt heruntergeladen wurde ...
> Bei Debian fängts damit an, daß man in der Dokumentation nachlesen muß welche .iso man benötigt,
Das ist falsch. Man muss überhaupt nicht nachlesen, welches CD-Image man benötigt. Man kann genausogut alle herunterladen, eine Netzwerkinstallation von Bootdiskette durchführen, eine Cross-Installation von einem anderen Unix-System durchführen, ein vorinstalliertes System kaufen oder jemanden beauftragen, die Installation durchzuführen.
> Was spricht denn dagegen ganz übersichtlich eine DebianSargeInstaller-i386.iso anzubieten?
Gar nichts spricht dagegen. Schließlich gibt es das ja auch schon eine ganze Weile.
> Und bitte bei welchem anderen Produkt liest man die Dokumentation bevor man das Produkt hat?
Bei jedem. Wie willst du sonst entscheiden, ob ein Produkt deinen Anforderungen entspricht?
Ich weiß wirklich nicht, was du eigentlich willst. Was kann denn das Debian-Projekt noch mehr machen als auf der Downloadseite für die CD-Images Dokumentation anzubieten, die angibt, welche CD-Images für welchen Zweck gebraucht werden? Du hattest geschrieben, dass dir ein ausdrücklicher Hinweis fehlt. Wenn du "Desweiteren ist es in den meisten Fällen nicht notwendig, alle Images für Ihre Architektur herunterzuladen. Die Pakete auf den CDs sind nach Beliebtheit sortiert: CD 1 enthält das Installations-System und die beliebtesten Pakete. CD 2 enthält etwas weniger beliebte Pakete, CD 3 noch weniger beliebte usw. Sie werden wahrscheinlich weder CD 3 noch die weiteren benötigen, außer Sie haben sehr spezielle Anforderungen." nicht ausdrücklich genug findest, dann sende deinen Verbesserungsvorschlag an <URL:mailto:debian-cd@lists.debian.org> und er wird sicher dankbar aufgenommen werden.
jwm
> Bei Debian fängts damit an, daß man in der Dokumentation nachlesen muß welche .iso man benötigt,
>daß kann man ja wohl nicht Benutzerfreundlich nennen.
>
>Und wenn den Debianern die Benutzerfreundlichkeit wäre dann könnten sie sich auch gleich den neuen Installer sparen,
>geht ja auch mit dem alten, wenn man die Dokumentation beachtet.
>
>Zum Glück sind aber nicht alle so ignorant wie Du und möchten ihr gutes Betriebssystem auch der Allgemeinheit zugänglich machen.
... zum Glück sind nicht alle so arrogant wie DU, und nehmen an, dass sich die Entwicklung freier Software um sie dreht.
Ab dem Zeitpunkt, wo du aktiv was zu Debian beigetragen hast, darfst du dich arrogant aufführen, sofern es dir dann besser geht.
Weiters zwingt dich niemand, ein System zu verwenden, das DICH sichtlich überfordert. Auch soviel sollte mal gesagt werden.
Wenn DU schon nicht lesen willst, dann nimm SUSI Mandrake oder sonst irgend einen Sch***, zieh hier aber nicht die Qualität eines Produktes in Frage, das DU nicht verstehst.
BTW: Wer sagt denn, dass 'Sarge' Debian 4.0 werden wird (und nicht 3.1)?
Grüße,
Hosi
>Die Ausrede ich hab keines lass ich somit nicht gelten< Bisschen arrogant, findest du nicht?
installieren.. Somit ist es auch egal, wieviele packete existieren.
Der Rechner der am Internet hängt ist nicht notwendigerweise der, auf dem Debian installiert werden soll.
Ich komme zum Beispiel zu Hause prima ohne Internet klar, da ich es ja auf Arbeit hab.
Gruss
Ne komplette DVD braucht auch mit DSL noch relativ lange (vorallem wenn man keine Flatrate hat).
Und wenn man sowieso nur die Pakete auf den ersten 2 CDs braucht wärs wohl totaler Blödsinn.
Auserdem gibt es auch DVD Images (über jigdo), die auch von einigen Händlern vetrieben werden.
Das ist eine ziemlich arrogante Aussage. DVD-Laufwerke kosten ab etwa 23 €. Die Weltbank definiert als "arm" Menschen die mit weniger als 1 $ pro Tag zum Leben auskommen müssen und gibt die Zahl der Armen mit über einer Milliarde an. Mit anderen Worten: ein DVD-Laufwerk entspricht für über eine Milliarde Menschen einem ganzen Monat Essen, Trinken, Wohnen, Heizen, medizinische Versorgung etc.
jwm
Grüße,
Hosi
der Pakete auf CDs? Dass die Anwenderin nicht so häufig CDs wechseln muss, wenn sie installiert.
Dafür ist viel wichtiger, dass Pakete, die voneinander abhängen, auf derselben CD sind.
Selten installiere ich ein Dutzend Pakete auf einmal, es sei denn, sie hängen voneinander ab. Entweder ich mache apt-get dist-upgrade und nehme mir für den Rest des Tages eh nichts mehr vor und lebe damit, ab und zu mal die CD wechseln zu müssen, oder ich installiere das Paket, was ich glaube, für die Arbeit gerade brauchen zu müssen.
Popularitätsindizes brauche ich dann, wenn der Abhängigkeitsbaum zu Konflikten führt und ich priorisieren muss, was gerne zusammen installiert wird (wie heißt der Status nochmal, "required"?). Dazu muss ich aber auch wissen, welche Pakete auf einer Standardinstallation sowieso schon sind, sodass ich sie nicht nachinstallieen muss und es eigentlich egal ist, wo sie liegen.
Dass die am meisten genutzten Pakete auf CD 1, die am wenigsten genutzten auf CD 13 liegen.
> Dass die Anwenderin nicht so häufig CDs wechseln muss, wenn sie installiert.
Nein. Man will erreichen, dass jemand, der ein "typisches" System installieren will, mit einer CD (maximal zwei CDs) auskommt und nicht alle 13 CDs herunterladen muss.
jwm
Das ist aber viel.
Ich hab hier schon 7 Debian 3.0rc1 liegen!