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Do, 18. März 2004, 17:00

Software::Entwicklung

Sun weiter zögerlich bei Open Source-Java

Die Verhandlungen zwischen IBM und Sun bezüglich eines Open Source-Java scheinen einem Bericht von CNET zufolge nur zögerlich voranzukommen.

Fest stehe allein bisher, dass die GPL (GNU General Public Licence) nicht der Standard sein könne. Auf einer Veranstaltung in Boston hat sich nun auch wieder Jonathan Schwartz, Software-Chef von Sun, voller Bedenken geäußert, dass die Öffnung des Java-Quellcodes inkompatible Java-Versionen zur Folge haben könne. Bei Java sei die Kompatibilität sehr wichtig. Zueinander inkompatible Versionen, wie zum Beispiel bei manchen Linux-Distributionen, wolle Sun in jedem Fall ausschließen. Bei Java selbst sei ja der Fall eingetreten, nachdem Microsoft Lizenzen erhalten hatte, so Schwartz. Die verschiedenen Implementierungen hätten daraufhin die Technologieentwicklung um Jahre zurückgeworfen. Im Moment werde die plattformunabhängige Funktionalität durch den Java Community Process bestens sichergestellt.

Schwartz zeigte sich dagegen erfreut über das Interesse am Ende 2003 veröffentlichten "Java Enterprise System" (JES). Nach Sun-Angaben wurde JES, das an kleine und mittelständige Unternehmen (bis 100 Mitarbeiter) kostenfrei abgegeben wird, bisher über 130.000-mal ausgeliefert. Zudem, verkündete der Software-Chef, werde das ebenfalls seit Dezember 2003 erhältliche Linux-basierende "Java Desktop System" (JDS) um ein Tool erweitert, mit dem sich Microsoft Office-Macros in das vom Sun-Büropaket Star Office genutzte Starbasic-Format konvertieren lassen.

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