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Do, 18. März 2004, 22:08

Gemeinschaft::Konferenzen

Konferenz im Europaparlament zum Thema Software-Patente

Der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) wird am 14. April eine Konferenz im Europaparlament zum Thema »Software-Patente - Gefahr für den IT-Mittelstand« ausrichten.

Der Kampf gegen Softwarepatente ist noch nicht zu Ende. Im vergangenen Herbst hat das Europaparlament in erster Lesung deutliche Einschränkungen in der Richtlinie zur Einführung von Patenten auf Computerimplementierte Erfindungen beschlossen. Nach derzeitigem Stand drohen diese Einschränkungen im Vermittlungsprozess mit der EU-Kommission und dem EU-Rat zurück genommen zu werden.

Gründe gegen Softwarepatente zu sein, gibt es viele. So entstehen nach Meinung der FFII hohe Kosten und unkalkulierbare Risiken für mittelständische IT-Unternehmen, Softwarepatente verstärken die vorhandene Monopolisierungstendenz in der IT-Branche und der volkswirtschaftliche Nutzen ist nicht bewiesen. Von Seiten der Linux-Community wird auch auf Gefahren für die freie Verfügbarkeit und Weiterentwicklung Freier Software hingewiesen.

Am 14. April wird der FFII zum zweiten Mal Ausrichter einer Konferenz im Europaparlament in Brüssel sein, um Abgeordnete und Öffentlichkeit über die Auswirkungen von Softwarepatenten für die europäische IT-Wirtschaft zu informieren. Für diesen Tag wird auch europaweit zu einer Demonstration nach Brüssel aufgerufen. Mit einem Stand und Vorträgen auf der Cebit will der FFII darüber hinaus über die Gefahren dieser Richtlinie informieren.

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