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Fr, 19. März 2004, 17:01

Software::Distributionen::Fedora

Red Hat Fedora wechselt zu X.org

Wie der Test-Liste der Fedora-Distribution zu entnehmen ist, wird Fedora in Zukunft mit dem X-Server X.org vertrieben werden, welcher den alten X-Server XFree86 vollständig ersetzen wird.

Demnach zieht das Fedora-Projekt die Konsequenzen aus dem Streit um die neue Lizenz des XFree86-Projektes, welche von vielen als schwierig in Kombination mit der GNU GPL (GNU General Public License) gesehen wird. Bis jetzt sind die nötigen Pakete aber erst in den Entwicklungszweig eingeflossen und ersetzen auch dort noch nicht den alten Server. Erst nach einem ausgiebigen Test soll nach Aussagen von Mike A. Harris das Paket vollständig in die Distribution einfließen. Harris stellte allerdings klar, dass das Final Release von Fedora Core 2 keinen Code mehr von XFree86 enthalten wird.

Es bleibt abzuwarten, in wie weit sich die anderen Distributionen zu einem vergleichbaren Schritt entscheiden und wie sich diese X-Server-Politik auf Grafiktreiber und andere Kompatibilitäten ausweiten wird. Zur Zeit verzichten viele der Paket-Anbieter nur auf die neueste Version von XFree86, die über eine geänderte Lizenz verfügt. Es kann allerdings angenommen werden, dass auch SUSE in Zukunft nach einer Alternative, wie bereits berichtet, Ausschau halten wird.

Wie der immer noch sehr liberalen neuen Lizenz des XFree86-Projektes entnommen werden kann, können alle Programme unter der Lizenz ohne Veröffentlichung des Quellcodes verändert, vertrieben und beworben werden. Neu hinzugekommen ist allerdings eine Klausel, die besagt, dass jede Distribution und jedes Produkt, das XFree86 enthält, einen Verweis auf XFree86 entweder in der Dokumentation oder in der Applikation selbst anbringen muss. Das ist problematisch, wie nun die Distibutoren zeigen, und wird von vielen als schwierig in Kombination mit der GPL gesehen.

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