Die Entscheidung für Gnome kann man keiner Firma verübeln. Bei Gnome werden halt keine Lizenzkosten für Qt bei gewerblicher Nutzung fällig. Und letzlich ist es egal, schliesslich kann man mit beiden Frameworks gute Programme erstellen.
Die Lizenzkosten sind doch einfach lächerlich für eine Firma wie Novell. Schliesslich werden die Lizenzen nur für die Entwickler benötigt, nicht für die Software selbst.
Ich würde mal sagen, dass man in die Technologie investiert, die man gekauft hat, und mit Ximian ist der Fall eigentlich schon lange klar.
Für den europäischen Markt ist mit Gnome nichts zu machen. Da spielt SuSE die entscheidende Rolle.
Für Firmenarbeitsplätze scheint Gnome trotz bekannter Nachteile in der Grundkonfiguration besser geeignet zu sein (aufgeräumter). Bei KDE wär es auch möglich, Vielleicht ist die aktuelle Situation ein Ergebnis der psychologische Wirkung von Screenshots überladener Desktops.
Das mit dem Klickibunti ist wirklich ein problem. GNOME ist sauber und überblickbar, auch wenn mich die Sturheit der GNOME Leute und die Benutzerunfreundliche Tastaturbedienung nerft, GNOME ist ein guter Desktop.
also auf der CeBIT wurde mir gesagt, dass Gnome nunmal besonders auf dem amerikanischen Markt interessant ist, weshalb sich Novell auch Ximian gekrallt hat. KDE ist mehr für den europäischen Markt interessant. Warum das so unterschiedlich ist weiß ich auch nicht, aber ich denke nicht, dass sich Novell da gezielt entscheiden wird.
... und ein ziemlich schlechter noch dazu, schließlich hat Novell bereits bekanntgegeben, dass sie auf eine Vereinheitlichung von GNOME und KDE setzen, die auf Qt aufsetzt.
so viel ich weiß will novell einen eigenen desktop entwickeln der so wörtlich "das beste aus gnome und kde in einem interface zusammenführt" http://www.golem.de/0403/30487.html
Wenn Novell jetzt noch ein vernünftiges Marketing hinbekommt, dann muss sich Microsoft warm anziehen. Im Netzwerkbereich hatte Novell schon immer ein gutes Ansehen und jetzt noch der Schritt zum Linux-Dienstleister ... Gratulation an das Novell-Management! Wenn jetzt noch die Produktpalette und der Preis stimmt, dann steht dem Wiederaufstieg nix mehr im Weg.
Zum Beispiel eDirectory für irgendetwas unter 5 Euro pro User. Annual Subscription liegt unter 3 Euro pro User. Auch die anderen nicht alzu spezifischen Produkte sind recht günstig geworden. Novell entwickelt sich von einer Apotheke in einen Discounter (bei gleicher oder besserer Qualität, wobei an den neuen Produkten noch gefeilt werden muss, gemeint ist Ximianintegration und Mono, von dessen Zweck ich nicht überzeugt bin.).
Naja vielleicht schafft es Novell wieder bei uns Fuss zu fassen. Unsere Admins trauern Netware heut noch nach. Zu Netwarezeiten und CC-Mail konnten sie in aller Ruhe ihre MP3-Collections erstellen. Nach dem Umstieg auf W2k-Server und Exchange / Outlook war es vorbei, seither müssen sie ihr Geld hart verdienen. Speziell bei Exchange kommt in letzter Zeit massiv Freude auf. Zum xten-mal Hardware aufrüsten bzw. weitere Mailserver installieren, da der Virus- und Spamscan massiv Resourcen braucht.
Wenn man Geld für Exchange hat, dann auch für "Samsung Contact" mit allen Exchange-Feature (läuft sogar in einer Exchangeorganisation). Stabil, performant und unter Linux oder fast beliebigem Unix verfügbar. Das wäre doch eine Option.
Also der GW-Client von n-ix, der javabasierend aufs Webmail zugreift um an seine Mails zu kommen. Genauso wie es das Plugin für Evolution macht.
Damit sich einige das besser vorstellen können: ist ungefähr so, wie wenn sich auf einmal Mutt/Kmail/Thunderbird mit z.b. curl oder perl die Mails von GMX über http(!), also http://www.gmx.de, holt und die Mails aus dem HTML Code rausfiltert.
Ist doch mehr ne Bastellösung als vernünftig programmiert, der totale Overhead/-kill an übertragenen Daten. Weil Novell zu faul ist, ihr eigenens natives GW-Protokoll für Linux zu entwickeln... *mit.dem.Kopf.schüttel*
Ein Gespräch auf der CeBit 2003 bei Novell/n-ix Stand wegen dem javabasierten GW-Client. Aktuell kann man noch eine Beta von GW6.5 für Linux ziehen und sollte dort auch vermerkt sein.
Und bei dem Evolution Plugin hab ich erstmal READMEs und Sourcen durchgelesen, bevor nach einer Kompilierorgie totale Enttäuschung eingetreten wäre.
Im Firmennetz mit 100Mbit mags ja nicht so sehr auffallen. Mich stört aber schon das Gepfusche/Workaround/Improvisierung am Anfang der "Hochzeit" NovellLinux
Wenn deren ihrer ClosedSource-Kram auch so hingefrickelt wurde, dann wundern mich einige Sachen nicht mehr so sehr.
Anbei einen Tipp (falls das Projekt jemals fertig wird, gab schon etliche Verschiebungen): www.redbacksystems.com
Bis jetzt klingt der GW-Client recht gut... nur das ich noch nirgends lesen konnte, wie dieser GW-Client auf den GW-Server zugreift (nativ oder auch per http://webmail)
Von Ronny Buchmann am Mi, 24. März 2004 um 09:00 #
"konsequent auf Open-Source-Kurs"?
Konsequent wäre, die Quellen *aller* Novell Produkte offenzulegen.
Die Freigabe von Yast und iFolder ist natürlich zu begrüßen, kann aber auch als Notbremse bei Suse verstanden werden (es gibt ja durchaus Kunden, die auf Open-Source Wert legen).
von Novell irgendwo zum üben holen? Mein Instinkt sagt mir, daß ich mit Novell umgehen muß um gscheid im arbeitsleben voranzukommen. Gibt es eine Möglichkeit da etwas zu bekommen?
Nach dem ersten SuSE Schock (keine Deutsche Distri mehr) kommen doch einige gute Nachrichten.
Dir sollte Dein Verstand sagen, dass die Kombination von kommerzieller Software mit OS nicht ganz einfach ist und Du zuerst den Unterbau im Griff haben solltest.
Von Novell kann man Demoversionen beziehen. Ich würde jedoch für etwas um die 70$ die ganze Suite für eine Person zum Üben besorgen. Das ist sogar privat finanziell noch tragbar (andere geben ein Vielfaches für Spiele aus - käme mir nie in den Sinn).
Jo, das stimmt. Novell hat sich tatsächlich für GNOME entschieden. Das sieht man auch auf Novell.com. Dort sind unten links auf der Seite sechs kleine Symbole in kleinen Kreisen drin:
Novell, Linux, SuSE, Ximian, Mono und Gnome.
KDE hingegen fehlt.
Bleibt abzuwarten, ob sich Novell.de neutraler verhält. Jedenfalls gibt es dort erst garnicht diese Symbole.
Nach einer aktuellen Meldung von Heise.de wird der Desktop von SuSE KDE bleiben und weitere Entwicklungen mit Qt betrieben werden. KDE ist demnach ganz und gar nicht außen vor sondern wird eher als Desktop Environment gefestigt.
mfg nex
Ich würde mal sagen, dass man in die Technologie investiert, die man gekauft hat, und mit Ximian ist der Fall eigentlich schon lange klar.
Für den europäischen Markt ist mit Gnome nichts zu machen. Da spielt SuSE die entscheidende Rolle.
Für Firmenarbeitsplätze scheint Gnome trotz bekannter Nachteile in der Grundkonfiguration besser geeignet zu sein (aufgeräumter). Bei KDE wär es auch möglich, Vielleicht ist die aktuelle Situation ein Ergebnis der psychologische Wirkung von Screenshots überladener Desktops.
Und hat sicher auch etwas mit Lizenzkosten zu tun...
Gilt das auch für die Linuxversion?
Gruss
Man kann auch andere freie Lizenzen benutzen, da Qt/X11 auch unter QPL verfügbar ist.
also auf der CeBIT wurde mir gesagt, dass Gnome nunmal besonders auf dem amerikanischen Markt interessant ist, weshalb sich Novell auch Ximian gekrallt hat. KDE ist mehr für den europäischen Markt interessant. Warum das so unterschiedlich ist weiß ich auch nicht, aber ich denke nicht, dass sich Novell da gezielt entscheiden wird.
Gruß
Mike
jwm
Wenn jetzt noch die Produktpalette und der Preis stimmt, dann steht dem Wiederaufstieg nix mehr im Weg.
Zum Beispiel eDirectory für irgendetwas unter 5 Euro pro User. Annual Subscription liegt unter 3 Euro pro User. Auch die anderen nicht alzu spezifischen Produkte sind recht günstig geworden. Novell entwickelt sich von einer Apotheke in einen Discounter (bei gleicher oder besserer Qualität, wobei an den neuen Produkten noch gefeilt werden muss, gemeint ist Ximianintegration und Mono, von dessen Zweck ich nicht überzeugt bin.).
Damit sich einige das besser vorstellen können: ist ungefähr so, wie wenn sich auf einmal Mutt/Kmail/Thunderbird mit z.b. curl oder perl die Mails von GMX über http(!), also http://www.gmx.de, holt und die Mails aus dem HTML Code rausfiltert.
Ist doch mehr ne Bastellösung als vernünftig programmiert, der totale Overhead/-kill an übertragenen Daten. Weil Novell zu faul ist, ihr eigenens natives GW-Protokoll für Linux zu entwickeln... *mit.dem.Kopf.schüttel*
Und bei dem Evolution Plugin hab ich erstmal READMEs und Sourcen durchgelesen, bevor nach einer Kompilierorgie totale Enttäuschung eingetreten wäre.
Im Firmennetz mit 100Mbit mags ja nicht so sehr auffallen. Mich stört aber schon das Gepfusche/Workaround/Improvisierung am Anfang der "Hochzeit" NovellLinux
Wenn deren ihrer ClosedSource-Kram auch so hingefrickelt wurde, dann wundern mich einige Sachen nicht mehr so sehr.
Anbei einen Tipp (falls das Projekt jemals fertig wird, gab schon etliche Verschiebungen):
www.redbacksystems.com
Bis jetzt klingt der GW-Client recht gut... nur das ich noch nirgends lesen konnte, wie dieser GW-Client auf den GW-Server zugreift (nativ oder auch per http://webmail)
Konsequent wäre, die Quellen *aller* Novell Produkte offenzulegen.
Die Freigabe von Yast und iFolder ist natürlich zu begrüßen, kann aber auch als Notbremse bei Suse verstanden werden (es gibt ja durchaus Kunden, die auf Open-Source Wert legen).
Und auf Mandrake trifft es glaube ich auch zu.
Nach dem ersten SuSE Schock (keine Deutsche Distri mehr) kommen doch einige gute Nachrichten.
/ajk
Von Novell kann man Demoversionen beziehen. Ich würde jedoch für etwas um die 70$ die ganze Suite für eine Person zum Üben besorgen. Das ist sogar privat finanziell noch tragbar (andere geben ein Vielfaches für Spiele aus - käme mir nie in den Sinn).
Das sieht man auch auf Novell.com.
Dort sind unten links auf der Seite sechs kleine Symbole in kleinen Kreisen drin:
Novell, Linux, SuSE, Ximian, Mono und Gnome.
KDE hingegen fehlt.
Bleibt abzuwarten, ob sich Novell.de neutraler verhält. Jedenfalls gibt es dort erst garnicht diese Symbole.