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Di, 30. März 2004, 20:48

Software::Distributionen::Mandriva

Mandrakesoft wieder in ruhigeren Gewässern

Das zuständige Verwaltungsgericht hat den Plan von Mandrakesoft zum Verlassen des Gläubigerschutzes angenommen.

Der Plan wurde in der von Mandrakesoft und dem bestellten Verwalter vorgeschlagenen Form bestätigt. Er sieht die Rückzahlung der bestehenden Verpflichtungen über einen Zeitraum von neun Jahren vor, ohne eine Sanierung als Vorbedingung zu verlangen. Diese positive Wende wurde hauptsächlich durch die Verbesserung der Geschäftsergebnisse möglich. Erst kürzlich konnte Mandrakesoft die ersten positiven Quartalszahlen seit 1999 verzeichnen. Hiermit kehrt Mandrakesoft nach einer 14-monatigen Überwachungsperiode wieder zu normalen Arbeitsbedingungen zurück.

Mandrakesoft begab sich im Januar 2003 unter die Kontrolle des französischen Gläubigerschutzes. Während dieses Überwachungszeitraums erholte sich das Unternehmen durch eine strikte Konzentration des Kerngeschäftes auf Linux, strenge Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten und die Einführung von sehr einträglichen Produkten. Daraus ergab sich für die Geschäftsperiode Oktober bis Dezember 2003 mit einem Ertrag von 1,4 Millionen EUR das erste positive Quartalsergebnis seit 1999.

Verbunden mit der Beendigung der Gläubigerschutzphase wurde der Handel mit Mandrakesoft-Aktien sowohl am Pariser Euronext Marché Libre (ISIN Code MLMAN) als auch am New Yorker US OTC Market (Aktiensymbol MDKFF) wieder aufgenommen.

Mandrakesoft wird im Mai 2004 die neue Version des Betriebssystems »Mandrakelinux 10.0 Official« herausbringen. In den nächsten Monaten werden mehrere neue Produkte für den Business- und Endverbrauchermarkt folgen. Das Unternehmen konnte erst kürzlich mehrere neue Verträge mit Kunden aus dem behördlichen sowie wirtschaftlichen Bereich abschließen.

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