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Fr, 16. April 2004, 00:58

Fünf fundamentale Probleme von Open Source

Eine Autorin beschreibt auf FirstMonday fünf Probleme, die ihrer Ansicht nach viele Open-Source-Projekte haben und deren Akzeptanz ernsthaft behindern.

Michelle Levesque hat nach eigenen Angaben einige Erfahrung mit Open-Source-Projekten. Ihr Artikel beruht auf Erfahrungen, die sie bei der Anpassung eines nicht näher genannten Projektes an akademische Bedürfnisse machte. Während die Autorin jedoch diese Erfahrungen auf viele Open-Source-Projekte zu verallgemeinern versucht, scheint es sich eher um ein Projekt zu handeln, das entweder im frühen Entwicklungsstadium oder ziemlich untypisch ist.

Die fünf Probleme, die die Benutzer angeblich lieber zu proprietärer Software greifen lassen, sind:

  • Design der Benutzerschnittstelle oder Benutzbarkeit: Das konkrete Projekt verfügte über eine wenig intuitive GUI, die zum einen nicht alle Funktionen des Programmes abdeckte und zum anderen es schwierig machte, selbst einfache Aufgaben auszuführen. Verallgemeinernd behauptet die Autorin, daß Mac OS X intuitiver als KDE oder GNOME sei.
  • Die Dokumentation des Projektes bezog sich auf eine veraltete Version und war ungenügend. Dies wird wiederum verallgemeinert auf alle Open-Source-Projekte.
  • Open-Source-Projekte seien Feature-zentrisch anstatt auf Stabilität Wert zu legen, behauptet die Autorin aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Projekt.
  • Die Entwickler der Software sehen angeblich die Probleme nicht, die die Benutzer mit der Software haben.
  • »Religiöse Blindheit« der Entwickler verhindert, daß sie von proprietärer Software lernen.

Reaktionen auf den Artikel sind uns noch keine bekannt.

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