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Di, 20. April 2004, 10:00

Software::Distributionen

Neue Applikationen von Linspire

Linspire (ehemals Lindows) stockt seine Produktpalette mit zwei weiteren Anwendungen auf, die am 22. und 23. April in San Diego vorgestellt werden.

Sie sollen der Kritik entgegenwirken, dass es Linux noch an bestimmten Werkzeugen fehle. Linspire versucht nun Lücken im Audio- und Bildbereich zu schließen.

Für den Bildbereich wurde das Angebot um Lphoto erweitert. Lphoto soll das Herunterladen von Fotografien aus hunderten von Digitalkameras erleichtern. Bilder können in verschiedenen Bibliotheken und Kategorien eingeordnet werden, die in einer Thumbnail-Ansicht angezeigt werden, wobei die Größe der Vorschaubilder durch einen Schieberegler variabel ist. Eine englischsprachige Demo zeigt unter anderem Vorgänge wie das Entfernen roter Augen. Desweiteren liefert Lphoto ein Feature zum Zoomen mit Hilfe des Mausrades in Richtung des Zeigers, was laut Robertson schon bald ein Industriestandard werde. Nach eventuellen Verbesserungen an den Bildern können diese mit anderen Personen aus der Anwendung heraus ausgetauscht werden.

Lsongs hingegen wandelt CDs in Stücke im MP3-Format um und ermöglicht die einfache Kommunikation mit MP3-Playern. Auch das Zusammenstellen eigener CDs und die Verwaltung der Musiksammlung sollen mit dem Programm kinderleicht möglich sein. Ganz im Gegensatz dazu brauchte man laut Linspire-Chef Michael Robertson unter Linux früher separate Werkzeuge für jedes einzelne von Lsongs gebotene Feature. Ein erhöhtes Interesse bei den Anwendern erhofft sich der Hersteller durch die Unterstützung weiterer Audioformate wie Ogg Vorbis, WMA, QuickTime und RealAudio.

In gewohnter Übertreibung hält Robertson die Güte von Lsongs und Lphoto für nicht in Worte fassbar, beide Tools sind jedoch freie Software und können schon bald käuflich erworben werden.

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