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Thema: Neuer Debian-Gesellschaftsvertrag verzögert Veröffentlichung von »Sarge«

33 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Jörg am Di, 27. April 2004 um 17:19 #
Ist diese denn nicht unter der GFDL? Die glibc selber steht ja auch unter der lgpl.
Oder habe ich ein Brett vorm Kopf?
  • Score: 3 Von tht am Di, 27. April 2004 um 17:50 #
    Ist diese denn nicht unter der GFDL?

    Schon, aber die GFDL ist für Debian nicht "free". Warum genau, weiß ich leider auch nicht.

    • Score: 3 Von Jochen Schmitt am Di, 27. April 2004 um 18:17 #
      Das Problem mit der GNU FDL liegt darin, dass diese dem Autor u. a. die Möglichkeit gibt, für Abschnitte eines Dokumentes Änderungen zu verbieden.

      mfg: Jochen Schmitt

      • Score: 3 Von Jörg W Mittag am Di, 27. April 2004 um 21:38 #
        Nein. Die allermeisten Autoren machen von Front Cover Texts, Back Cover Texts und Invariant Sections überhaupt keinen Gebrauch. Auf Drängen des Debian-Projektes hat die FSF die FDL 1.1 veröffentlicht und eine Zeitlang hatte man geglaubt, dass die FDL 1.1 ohne Front und Back Covers und ohne Invariant Sections den DFSG genügen würde. Bei näherer Betrachtung stellte sich das aber leider als Trugschluss heraus: die FDL ist - egal ob Version 1.0 oder 1.1 und egal ob mit oder ohne Front Covers, Back Covers oder Invariant Sections - ganz generell inkompatibel mit den DFSG, also keine Free Software im Debianschen Sinne. Und damit ist sie (da beide Dokumente ursprünglich vom selben Autor stammten) auch ganz generell inkompatibel mit der OSD, also keine Open-Source-Lizenz und damit automatisch inkompatibel mit allen Open-Source-Lizenzen. Tatsächlich ist die FDL auch unabhängig davon inkompatibel mit der GPL. Und nicht nur das, sie ist sogar inkompatibel mit der Free Software Definition der FSF, also auch keine Free Software im Sinne der FSF und damit inkompatibel zu allen Free-Software-Lizenzen.

        Ganz abgesehen davon ist sie auch noch kompliziert und schwer zu verstehen.

        jwm

        • Score: 3 Von pincky am Di, 27. April 2004 um 21:52 #
          bei allem stellt sich aber noch die Frage in wie weit man eine Dokumenten Lizenz an einer Free-[b]Software[/b]-Definition messen sollte?
          Auch verstehe ich nicht ganz wie man überhaupt überlegen kann ob eine Lizenz für Dokumente mit einer Software Lizenz kompatibel ist oder nicht?

          Aber das ist ein Thema wo sich schon viele den Kopf zerbrochen haben und sicher zu komplex um in den Komentaren einer News-Meldung zu diskutieren.

          Score: 3 Von Barross am Do, 29. April 2004 um 01:48 #
          Sag doch einfach, daß die Lizenz überhaupt nichts kann *schmunzel.
          Wenigstens hat sich mal jemand damit auseinandergesetzt.
Score: 3 Von Chris am Di, 27. April 2004 um 17:37 #
Hiya,

ich denke das die Entscheidung als ganzes schon OK ist, ABER:

* Die Verzögerung kann viele doch dazu bewegen auf ein anderes OS umzusteigen. Natürlich kann man Sarge (bzw allgemein Backporting, testing, unstable) benutzen um ein immer noch "stabiles" OS zu bekommen. Es kommt für einen "offenen" Produktivserver aber nicht in betracht da die SECURITY updates nur für stable garantiert sind.

* Gerade nachdem RedHat (nun Fedora) seinen kostenlosen security support aufgegeben bzw SEHR verkürzt hat denke ich Debian hätte sich viele RH Server Anwender/Admins nun schnappen können (die ... siehe nächsten Punk)

* Viele Debianer und andere haben/warten sensüchtig auf dieses release. Natürlich kann man sich für den Desk (s.o.) was zusammenbauen. Grössere updates oder MIGRATIONS (auch von anderen OS's) sind aber derzeit nicht möglich, da stable "für dies" veraltet ist und bei einem kompleten Project man gerne etwas aktuelleres benutzen möchte und nicht mit woody starten.

Ich denke man hätte Sarge eventuell erst releasen sollen (da eh schon verzögert) und dann die strikte Variante durchziehen sollen.

IMHO eine nicht Debian Fördernde Entscheidung obwohl Debian Fan.

c

  • Score: 3 Von Sturmkind am Di, 27. April 2004 um 19:48 #
    Dem kann ich nur im vollen Umfang zustimmen. Ich benutze jetzt schon einige Jahre Debian aber die fehlende Aktualität der stable Version hat mich dann doch irgendwann zu testing und schließlich zu sid getrieben. Für den Desktopeinsatz fasse ich inzwischen sogar Fedora ins Auge da es enfach viel stärker auf dieses Einsatzgebiet fixiert ist und sich mehr an den Desktopuser richtet.

    Grüße
    Sturmkind

    Score: 3 Von Jane am Di, 27. April 2004 um 22:47 #
    Das glaube ich nicht.
    Welches andere OS kaeme denn da in Frage ausser GNU/Linux... 8-)
    Meiner Meinung nach ist die konservative Release-Politik von Debian genau richtig.
    Viele unserer Debian-Server haben eine Uptime von > 2 Jahren, Kernel 2.2 tuts doch auch noch prima. Admin wird dadurch leider eine aussterbende Art. 8-)
    Ich denke wir sollten das differenzierter betrachten.
    Auf einer Workstation geht man ja man gerne ein groesseres Risiko ein.
    Hier ist mittlerweile Gentoo die Distibution meiner Wahl. Hier wird der Grad auf dem man wandert aber auch schon schmaler. Des oefteren sind ja schon grosse Pakete zu kompilieren, was man bei einem Server unter Last nicht unbedingt haben kann.
    Debian ist doch ganz klar auf ein Maximum an Stabilitaet ausgerichtet und das sollte auch so bleiben.
    Dass eine so grosse Community -wie Debian eine ist- ihren Gesellschafsvertrag sehr ernst nimmt und daduch auf der Roadmap einen Gang zurueckschaltet kann man verstehen und ich finde es persoenlich richtig.
Score: 3 Von Sven Geggus am Di, 27. April 2004 um 17:42 #
Nun ist Debian stable ja meist sowieso hoffnungslos veraltet und gerade für den Desktopeinsatz und oder auf zeitgemäßen Rechnern ohne massiven Einsatz von backports faktisch untauglich.

Das Problem ist bekannt und es wird trotzdem nichts ernsthaft dagegen getan :(

Und nun noch diese Verzögerung wegen päpstlicherem Verhalten als der Papst.

Ich fürchte nun muss ich mir endgültig mal FreeBSD ansehen.

Man hoffe auf Einsicht und auf Durchsetzung dieses Unfugs erst nach dem Release von Sarge.


Sven

  • Score: 3 Von Catmangu am Di, 27. April 2004 um 17:47 #
    och komm....
    ich glaube nicht das du auch nur nen finger bisher gerührt hast um bei debian mitzuhelfen...
    wer nicht mitmacht darf halt auch nicht mitreden...
    Score: 3 Von tcc am Di, 27. April 2004 um 19:27 #
    > Das Problem ist bekannt und es wird trotzdem nichts ernsthaft
    > dagegen getan

    Eine Frage der Philosophie, ob man "veraltete" Software als
    Problem ansieht. Fehlende Treiber fuer neue Hardware, *das*
    ist ein Problem :-)

    Wer sich fuer Debian entscheidet, hat doch in den meisten
    Faellen das fuer und wider schon abgewaegt. Ausserdem spricht
    doch eigentlich nichts dagegen, fuer den Desktop ein Debian
    testing einzusetzen.

    > Ich fürchte nun muss ich mir endgültig mal FreeBSD ansehen.

    Wenn man die Zeit hat, sollte man sich FreeBSD ohnehin mal
    ansehen, vielleicht liegt Dir das mehr. Weitere Alternativen
    sind die anderen Linux-Distributionen, sowie NetBSD und OpenBSD.

    Das ist doch das schoene an den freien Betriebssystemen: man muss
    nicht nur zwischen Eintopf und Eintopf XP waehlen :-)

    Score: 3 Von Slacker am Di, 27. April 2004 um 20:15 #
    Ich finde es gut, daß es Debian gibt.
    Aber....
    stabile Releases kommen einfach zu selten....
    Ich wollte letztes Jahr von SuSE weg und hin zu einer etwas "anspruchsvolleren" Distribution.
    Natürlich habe ich mir auch Debian angesehen, aber Woody war für meine Anwendungszwecke viel zu veraltet. sarge wollte ich nicht einsetzen, da es hierfür keine garantierten Security-Fixes gibt.

    Hab mir dann Slackware angesehen. Und seitdem bin ich auch da geblieben.
    Und voll zufrieden :-)
    Slackware ist recht aktuell, sehr sicher und ultra-stabil. Und schnell noch dazu :-)
    Und das obwohl (oder gerade weil?) es im Prinzip eine One-Man-Show von Patrick Volkerding ist.


    Also meiner Meinung nach geht Debian den falschen Weg.
    Einmal im Jahr sollte ein aktuelles stable-Release schon drin sein, und dann auch mit halbwegs aktuellen Paketen.

    Score: 3 Von Jörg W Mittag am Di, 27. April 2004 um 22:20 #
    Obwohl ich das ganze Chaos derzeit etwas entwürdigend finde und mit einigen Punkten auch nicht ganz einverstanden bin, versuche ich das ganze auch mal aus der Sicht des Debian-Projektes zu sehen, und aus dieser Sicht stellt sich (nach meiner Interpretation) das ganze folgendermaßen dar:

    Das Ziel des Debian-Projektes ist es nicht, die aktuellste Linux-Distribution zu haben. Es ist auch nicht das Ziel, eine schnelle, sichere, bunte, moderne, laute, einfache, intuitive oder was auch immer Linux-Distribution zu haben. Genau genommen ist das Ziel nicht mal, überhaupt eine Linux-Distribution zu haben.

    Das oberste Ziel ist, ein freies Betriebssystem zu schaffen. Diese Freiheit wird z.B. durch technische Maßnahmen erreicht, indem dem Benutzer die freie Wahl zwischen derzeit bis zu 12 Hardwareplattformen (für die Linux-Version), bis zu fünf Kerneln (Linux, Hurd, NetBSD, experimentell FreeBSD und ehemals OpenBSD) und bis zu zwei Systembibliotheken (Glibc auf allen Plattformen, auf FreeBSD zusätzlich auch die FreeBSD libc) gibt. Wenn man Erik Andersens µWoody mit µClibc dazurechnet, sind es sogar drei libcs.

    Aber die Freiheit von Debian wird eben vor allen Dingen dadurch erreicht, dass jederzeit sichergestellt ist, dass die Distribution(en) ausschließlich aus freier Software bestehen bzw. ausschließlich mit Hilfe freier Software installiert und benutzt werden können. Und eben bei diesem Punkt hat man jetzt festgestellt, dass das bisher nicht der Fall ist, dass also alle bisherigen Versionen, inklusive dessen, was eigentlich als "sarge" veröffentlicht werden sollte und dessen, was derzeit in "sid" ist, dieses oberste Ziel von Debian verfehlen.

    Aus Sicht des DFSG kann man es auch einfacher sagen: alle bisher veröffentlichten Versionen inkl. woody, sarge und sid haben einen schweren Bug, welcher gefixed werden muss, bevor es eine neue Veröffentlichung geben kann.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich hier lediglich versucht habe, die politische Position von Debian vereinfacht plastisch darzustellen. (Man beachte insbesondere die Worte "versucht", "vereinfacht" und "plastisch darstellen". Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Artikel eine ganze Menge kleinerer und auch größerer Fehler enthält, ich hoffe jedoch einen interessanten Zugangsweg für eine Diskussion aufgezeigt zu haben.)

    Das bedeutet insbesondere auch, dass ich mit wesentlichen Positionen, die ich oben dargestellt habe, nicht unbedingt übereinstimme. Ich möchte auch nicht darauf eingehen, wie der Social Contract hier mit hereinspielt. Und schließlich möchte ich nicht behaupten, dass meine obigen Ausführungen der offiziellen Position von Debian entsprechen - und tatsächlich tun sie das auch nicht, z.B. bin ich der Meinung, dass Debian keine Distribution sondern eine politische Initiative sei, während die Debian-Homepage gleich als allererstes das Gegenteil behauptet.

    Ich denke einfach, es ist leichter, die Position von Debian zu verstehen, wenn man Debian als politisches Projekt begreift, das zufällig auch noch einige Betriebssystemdistributionen produziert, anstatt umgekehrt Debian als Distribution mit politischem Hintergrund zu begreifen.

    Und eines muss man auch bedenken: eben gerade diese Freiheit, die Debian mit den neuen DFSG zu verteidigen sucht, ermöglicht es jedem, einfach sarge herzunehmen und selber zu veröffentlichen, wenn er meint, man solle damit nicht noch länger warten.

    jwm, der lediglich versucht, einen alternativen Zugang zur Problematik zu vermitteln und garantiert keinen Endlosthread lostreten will.

    • Score: 3 Von Jörg W Mittag am Di, 27. April 2004 um 22:32 #
      > Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Artikel eine ganze Menge kleinerer und auch größerer Fehler enthält

      Und prompt habe ich schon welche gefunden.

      > Ich möchte auch nicht darauf eingehen, wie der Social Contract hier mit hereinspielt.

      Muss heißen:

      "Ich möchte auch nicht darauf eingehen, wie die im Social Contract eingegangene Verpflichtung gegenüber den Benutzern hier mit hereinspielt."

      > [...] diese Freiheit, die Debian mit den neuen DFSG zu verteidigen sucht [...]

      Muss heißen:

      "[...] diese Freiheit, die Debian mit dem neuen SC zu verteidigen sucht [...]"

      jwm

      Score: 3 Von hmm am Mi, 28. April 2004 um 17:09 #
      sehr gute einschätzung und zusammenfassung!
    Score: 3 Von Jane am Di, 27. April 2004 um 23:14 #
    Du kannst doch auch unstable oder testing nehmen.
    Sie sind im Vergleich zu SuSI/Novell oder Foodora doch aeusserst stabil.
    Deine Idee Dir FreeBSD anzusehen finde ich prima. Das ist wirklich klasse Software. Das meiste ist zwar auch GNU, aber der Geschmack ist irgentwie anders. Mehr Unix. Ich glaube aber nicht, dass Du fuer einen Desktopeinsatz damit so gluecklich wirst. Treiberlisch sind die nicht so weit wie Linux. Oft moechte man auch ein wenig OpenGL krachen lassen, oder mit dem neuesten Java Schnick schnacken. Probiers einfach aus, vielleicht ist es Deins. (Bitte jetzt nicht schreiben, dass es die Nvidia-Treiber fuer FreeBSD wirklich tun...8-)
    Ich finde jedoch Deine Kritik gegen eine grosse Entwicklergemeinde, die aus freien Stuecken Software pflegt und entwickelt nicht gerecht. Diese Menschen nutzen eine selbstgeschaffene Freiheit sich so zu entscheiden, wie sie es jetzt getan haben, und diese Freiheit schliesst u.U. genau das aus was man als paebstlich bezeichenen kann.
    Debian wird somit hoffentlich nicht in PapaMobilix umbenannt. 8-)
    Score: 3 Von Michael Flaig am Di, 27. April 2004 um 23:59 #
    Hallo,

    klar ist die meiste software in woody nichtmehr auf den aktuellsten stand, aber sicherheitstechnisch ist sie es. Ob man nun das ein oder andere feature von der neuen version braucht muss man selbst abwägen und ggf. eben selbst einen backport machen oder einen backport laden von einer inoffiziellen seite.

    Ich persönlich verwende debian stable ohne ausnahme auf servern, da ich auf die neuen features gerne verzichte, wenn ich den vorteil der zurückportierten security patches habe.
    Für den Systemadministrator bedeutet ein update wegen eines bugs auf einen neue version einer software unter umständen änderungen in der konfiguration, schlimmstenfall wegfall eines benötigten features, oder inkomptibilität zu eigenentwicklungen (scripts, etc). Dies würde ausfall oder großen aufwand bedeuten, bis hin zum testen des updates auf einem exakt gleichen system (mal im ernst, weg hat das schon?) und darauffolgend, wenn alles läuft oder angepasst ist, erst die produktivschaltung.
    bei debian verzichte ich auf langes testen / migrieren (es sei denn ein neues stable wird released) und bin damit seit slink gut gefahren. die updates haben immer gepasst.

    auf dem desktop fahre ich sid. und fahre gut damit. oder auch nicht schlechter als bei anderen state-of-the-art distris :-)

    Was die Änderung der Policy angeht
    da gebe ich dir recht: das hätte man auch nach sarge noch tun können.

    cu,

    mfl

Score: 3 Von tombdem am Di, 27. April 2004 um 21:33 #
also für mich wird Debian immer mehr zur Krankheit ... viele kranke Leute die sich zu den einzig wahren Kreuzrittern von Linux/GNU erklärt haben und alles verfluchen was Links und Rechts von Debian liegt.
Sorry, aber ich kenne bis jetzt nur arrogante Debian-User und das ist für mich ein grund, erst recht nicht auf Debian umzuschwenken.
Debian kommt mir echt vor wie eine Sekte ...
  • Score: 3 Von ex-deb-user am Di, 27. April 2004 um 21:44 #
    Hi,
    dem kann ich voll und ganz zustimmen. Man sieht es ganz deutlich wenn man sich im irc in debian-channels bewegt. Leider.
    • Score: 3 Von L1 am Di, 27. April 2004 um 22:27 #
      von ein paar leuten im irc chat auf die ganze masse schliessen? schau mal in die malinglisten, debianforum.de, ... die mplayer jungs sind (naja, nun leider waren) auch arrogante saecke, aber who cares, sie haben ein tolles produkt geschaffen. ich such mir meine distri auf jeden fall nach anderen punkten aus...
      Score: 3 Von BdB am Mi, 28. April 2004 um 20:25 #
      Ich benutze Debian >10 Jahre und werde mir das nicht von diesem wahrlich inakzeptablen Gebaren einiger User, die die Stufe der Selbstkarrikatur mindestens überschritten haben, verleiden lassen.

      Glücklicherweise "sind" DIE nicht Debian!

      Man sollte IRC-Clients mit Warnschildern vor gewissen Channels einführen ;-)

    Score: 3 Von Sven am Di, 27. April 2004 um 22:23 #
    Und Nicht-Debian User kommen mir vor wie kranke Kommunisten. Wer hat jetzt gewonnen?
    Score: 3 Von tcc am Di, 27. April 2004 um 23:23 #
    > also für mich wird Debian immer mehr zur Krankheit

    Die Distro ist wohl nicht fuer Dich geeignet.

    > viele kranke Leute die sich zu den einzig wahren Kreuzrittern von
    > Linux/GNU erklärt haben

    Wie kommst Du drauf? Belege ueber solche Aussagen von Projekt-
    mitgliedern? Wahrscheinlich nicht.

    Verletzen diese "kranken Leute" Dein "gesundes Volksempfinden"?

    > und alles verfluchen was Links und Rechts von Debian liegt.

    Belege? URLs? Irgendwas das nicht in die Heise-Foren zeigt?

    > Sorry, aber ich kenne bis jetzt nur arrogante Debian-User

    Mit Deiner Art Dich auszudruecken wirst Du sicher nicht nur
    bei Debian-Usern auf Ablehnung stossen.

    Score: 3 Von Jane am Di, 27. April 2004 um 23:35 #
    Wer hat Dir denn gesagt, dass Du zu Debian umschwenken sollst? Das tut doch garnicht Not.
    Deine Kritik ist mir ein wenig zu simple und pauschal.
    Es gibt 100.000de Debian-User, die sind doch in der Mehrheit nicht alle krank und/oder arrogant oder gar Kreuzritter.
    Jeder hat vielleicht das Bestreben 'seins' als besonders toll darzustellen und ein gepflegter FlameWar gehoert dann dazu... 8-)
    'Sekte' ist fuer mein Empfinden ein Begriff, der fuer eine freie und offene Entwicklergemeinde ueberhaupt nicht passt. Wir sind halt keine gates-kastrierten JaSager/ReBooter. Wer das nicht aushaelt schnappt sich bitte ein paar Euro und holt sich die BlueScreenOfDeath-Spyware.
    Das schoene an GNU/Linux FreeBSD etc. ist doch, dass wenn dir das mit der XY-Distribution nicht passt, nimmste halt eine andere, oder?
    Hier kann jeder gluecklich werden und 'gegen die anderen' Flamen.
    Score: 3 Von larsokrat am Fr, 30. April 2004 um 17:41 #
    Das ist nun extremer Schwachsinn.
    Natürlich gibt es bei Debian viele Hardliner, die sich für Kreuzritter halten.
    Aber es gibt ebenso viele Pragmatiker. Was glaubst Du wohl woher die kontroversen Diskussionen auf den Mailinglisten kommen? Weil sich alle einig sind?

    larsokrat

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