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So, 2. Mai 2004, 21:35

Bahn-Server bald mit Linux

Ein Artikel in der »BahnZeit« berichtet von der Entscheidung der Deutsche Bahn, ihre Server künftig mit Linux zu betreiben.

Die »BahnZeit« ist die Mitarbeiterzeitung der Deutschen Bahn AG. Das Magazin schreibt in seiner aktuellen Ausgabe, daß Linux in Kürze auf allen Servern der Bahn laufen soll, um Kosten zu sparen.

Im Juni 2003 hatte die Geschäftsführung von DB Systems eine Studie in Auftrag gegeben, um die Möglichkeit des Einsatzes von Linux als Server- und Client-Plattform innerhalb der Bahn zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden im November vorgestellt und die Einführung von Linux als strategische Server-Plattform beschlossen. Nun ist es soweit, daß die Einführung in die Tat umgesetzt werden kann.

Ein Projektteam, das zeitweise fünfzig Mitarbeiter umfaßte, definierte von November 2003 bis Februar 2004 die Linux-Plattform für die Server, die an die Bedürfnisse der Bahn angepaßt ist.

Ab dem zweiten Quartal 2004 soll mit der Portierung von Verfahren (der Anwendungs-Software) begonnen werden. Im Rahmen einer Portierungsplanung wird vorab die Durchführbarkeit und Rentabilität der Portierung von Verfahren untersucht. Begonnen werden soll mit den Applikationsservern von SAP R/3, Bahn-net-Anwendungen und Lotus Notes. Zum Jahresende wird unter anderem die Portierung von Lotus Notes unter Z/OS auf Linux abgeschlossen sein.

Wenn die bahninterne Kommunikation über einen Linux-Server läuft, sollen allein mit dieser Portierung die Einsparungen im Betrieb größer sein als die Kosten der Voruntersuchung und des Projekts zusammen. Kosten waren also ein entscheidendes Argument für die Bahn. Der Basisbetrieb der Server kostet DB Systems bislang jährlich etwa l00 Millionen Euro und soll nun deutlich sinken. (Dank an Fredy Barth.)

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