Also ich fahre gerne Bahn und hatte bisher nur einmal ne Verspätung, und das war Nachts 2:00. Ansonsten war die Bahn immer recht zuverlässig, auch der Schienenersatzverkehr war immer relativ gut geregelt und die Anschlusszüge gut erreichbar. Ist halt nur nicht so ganz billig und nicht so schön wie Fahrrad.
Die Bahn und pünktlich? Das mag deine Erfahrung sein, aber ich habe da schon oft anderes erlebt. Also ich möchte von dem Verein nicht abhängig sein, ich war es eine Zeit, weil ich auf ein Auto verzichtet habe. Aber jetzt bin ich wieder froh, eines zu Verfügung zu haben und würde nicht mehr tauschen wollen. Es gibt doch nichts ätzenderes als zum Beispiel zu spät zu einem Konzert zu kommen, weil der Zug ausgefallen ist und der nachfolgende noch ne halbe Stunde verspätung hatte. Und da haben sich dann alle reingequetscht, die normalerweise auf 3 Züge verteilt gewesen wären...
>> Es gibt doch nichts ätzenderes als zum Beispiel >> zu spät zu einem Konzert zu kommen, weil der Zug ausgefallen ist
> doch, noch ätzender ist, auf dem konzert nicht saufen zu können, > weil man mit dem auto da ist.
Am ätzendsten ist es, wenn man Alk braucht, um an etwas Spass zu haben ;-p Aber gerne, während der eine noch im Zug sitzt, rockt der andere mitunter schon ab...
SCNR, jedem seine Meinung, es muss ja nicht jeder mit Auto oder mit dem Zug fahren, sollte nur ein Beispiel aus eigener Erfahrung sein, bei dem eine Zugverspätung ganz schön den Abend versauen kann, ohne das man so ein Spiessbürger sein muss, der sich über jede Minute Verspätung beschwert.
Nur: Kennst du Fahrgemeinschaften? Da hat dann halt einer die Arschkarte, ok, aber die anderen können trinken (wenn sie wollen). Klappt bei uns bis jetzt jedenfalls besser als mit der Bahn, denn einer hat meistens keinen Bock auf Alkohol. Und ist spätestens ab 3 Personen oft günstiger und flexibler, wenn man nach dem Konzert noch in ne gute Kneipe am anderen Ende der Stadt will.
>stimmt, aber trinke ich bei konzerten nicht, weil ich sonst keinen spass hätte, >sondern weil ich eben immer und überall trinke. >der name ist programm.
ROFL ich habe mir da gerade so ein paar Situationen vorgestellt, in denen das Biertrinken ganz schön bizarr aussehen würde
Jetzt aber im Ernst: Wenn du deinen Alkoholkonsum so konsequent durchziehst, brauchst du früher oder später ärztliche Hilfe.
Das mit der Pünktlichkeit scheint typisch deutsch zu sein. Alle mir bekannten Engländer halten Züge in Deutschland für sehr pünktlich und so schlecht ist das Bahnnetz in England nicht.
hab bissher auch keine grösseren probleme obwohl ich jede woche zweimal bahn fahre wenn was war dann war immer was wofür die bahn nix kann , auto, person auf den gleissen... ausserdem warte ich lieber mal 5 min als mir das ewige gemecker anzuhörn
hab bissher auch keine grösseren probleme obwohl ich jede woche zweimal bahn fahre
hmm... also ich fahre auch wöchentlich mehrmals bahn und ich kann mich eigentlich fast darauf verlassen, dass die bahn pünktlich 10 - 15 minuten zu spät kommt...
ich pendel jeden tag zwischen Fulda und frankfurt mit dem ice ...jedesmal 100 km, wochentäglich. pünktlichkeit ? naja, ja schon, äh, man ist sehr bemüht....besseres kann ich leider nicht sagen. platzangebot ? zwischen di und do ausreichend, doch ums Wochenende (also fr und mo), Feiertage, Ostern, Weihnachten, Sommerferien, Messen in Frankfurt kommen für die Bahn komplett jedesmal und völlig überraschend. Bestenfalls kann man sagen, sie sind bemüht ihre resourcen optimal zu nutzen. Versteh mich nicht falsch, ich mag die bahn, auto ist keine alternative. doch mir fiele einiges ein, wo die bahn sich verbessern könnte. aber wer nur kostensenkt, preissysteme einführt um sie abzuschaffen, für diese glanzleistung dem Bahnchef Mehdorn den Vertrag verlängert, gehört 2 Jahre mit einem 2ter Klasse Ticket zur täglichen Nutzung bestraft. Gruss Frank
Nur 5 Minuten? Das geht noch. Seit September habe ich bis vor ein paar Wochen jedesmal, wenn ich Mittags von Essen nach Bochum wollte, gesehen, dass der NRW Express 30-40 Minuten Verspaetung hatte. Seit ein paar Wochen ist er seltsamerweise puenktlich.
Und wenn ich am Wochenende mit einem stuendlich fahrenden Zug 7 Minuten Zeit habe um in einen anderen stuendlich fahrenden Zug umzusteigen, nervt es mich halt, wenn er jedesmal 10-15 Minuten Verspaetung hat. S-Bahnen sind meistens recht puenktlich. ICE auch (wobei ich nicht haeufig ICE fahre). Bei REs sind 10-20 Minuten nicht selten, bei kuerzen Fahrten faellt das schon deutlich ins Gewicht.
Sind nur eine persoenlichen Erfahrungen, ich fahre ja nicht 24h am Tag, sondern meistens nur zu bestimmten Zeiten. Letzten Sommer bin ich zuletzt zwei laengere Strecken (jeweils etwa 3h) im Auto mit gefahren, erste Fahrt 5h Stau, zweite Fahrt 1,5h Stau. Da haette ich schon gerne im Zug gesessen (besonders weil mir da bewusst geworden ist, wie eng so ein Kleinbus ist). Was mich an Die Bahn/ÖPNV allgemein eher stoert: Kameraueberwachung ueberall. Aber ich muss jetzt Schluss machen. N8
tja, der eine Zug hat vielleicht auch nur 10-15 min Verspätung.
Nur schafft die Bahn es jedesmal, dass auch alle Anschlusszüge unterschiedlich Verspätung haben, dass niemand Bescheid weiß, welcher von den drei wartenden Anschlusszügen nach dem Zwangsaufenthalt als erster weiterfährt (ist wirklich schon passiert, ich saß im zweiten) und unser toller Tarifverbund (VVS) legt kundenfreundlich die stündlich fahrenden Anschlussbusse auf 3 min nach Zugankunft. Bei regelmäßig 3-5min Verspätung ist dank Übergang der Bus immer leer, denn der fährt pünktlich.
Noch ein wirklich schönes Beispiel: morgens im Berufsverkehr, eine S-Bahn Haltestelle vor dem Banken/Versicherungsviertel, 2 S-Bahn Haltestellen vor der Uni: "Dieser Zug endet hier, wegen einer Bombendrohung". Ende. kein Hinweis auf Ersatzverkehr, Linienbusse, die die Richtung fahren. Nichts.
-> Bahn ist OK, man muss sich halt auf ein Zug beschränken. Aber keinen Anschluss erwarten.
Von Reiner Schischke am Mo, 3. Mai 2004 um 09:40 #
Mit der Eisenbahn fing ja auch diese Uhrenhörigkeit im 19. Jahrhundert an. Und seit dem haben sich die Zeitdiebe anscheinend durch gesetzt (-> Momo). Wenn die DB jetzt aber auf Linu setzt, wird sie wahrscheinlich auch die NTP Server/Clients mitverwenden. Ich empfehle die Server der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig in /etc/ntp.conf einzutragen. # NTP-Server server ntp1.ptb.de server ntp2.ptb.de Und wir stellen uns alle mit unseren Notebooks mit WLAN Anschluss an die Bahnsteige und schauen, ob die Server der DB die Zeit-Drift in den Griff bekommt.
Tja, das mit der Puenktlichkeit ist so eine Sache. Da gab es auch vor ein paar Wochen in der FAZ Sonntagszeitungen einen langen und guten Artikel ueber das Schienennetz und dessen Planung. Ist schon hoch komplex, dass ganze. Im aktuellen 'Bahn-Magazin' (Dieses Ding, was im Zug immer aushaengt..), war ein Bericht ueber eine Mitarbeiterin, die Verspaetungen analysiert hat. Das ganze hat wieder eine Schwachstelle aufgedeckt. Die Frau meinte, ein Zug der Morgens zu spaet losfaehrt, wird die Verspaetung den Tag wahrscheinlich nicht mehr einholen. Davon sind dann wieder andere Zuege betroffen..Langsammer Zug vor dem ICE => Verspaetung ... Ist eine Kettenreaktion, oder auch ein gewisser Teufelskreis. Da sollte man vielleicht an der Netzsituation arbeiten. Beispielsweise wird die Sbahnstrecke hier kurzzeitig immer mal wieder eingleisig. Und das an einer Stelle, wo sich zwei Sbahnen treffen. Die eine muss also immer auf eine moeglicherweise verspaetete warten. So sind dann im Endeffekt 2 Sbahnen zu spaet. Ich denke ich solchen Punkten koennte viel getan werden. Bei uns am Bahnhof wurden jetzt erst wieder alte, aber foellig funktionstuechtige Schilder durch die neuen, mit einem neuen Design ausgetauscht. Wenn interessiert denn das. Das machten die hier gerade an jedem Bahnhof, die ganz blauen Schilder muessen ja ueberall hin, damit fuer den Kunden alles gleich aussieht..Cooperate Identity bla bla...Wenn man solches Geld lieber in ein besseres Schinennetz stecken wuerde... Naja und dann koennte die Bahn wirklich mal mehr Geld in den Service stecken. Das ist ja wirklich grauenhaft, noch schlimmer als die Verspaetungen. Aber das ist wohl auch so ein Problem von halbstaatlichen Unternehmen..Wenn es da mal richtig Konkurenz geben wuerde...Von der Serviceseite her sehe ich da immer diverse Parallelen, zwischen der deu. Telekom und der Bahn.
> Wird dann der Service besser und es gibt nicht mehr so viele Verspätungen?
Natürlich! Laut dem genannten Propagandablatt auf jeden Fall. Schlagworte wie "noch mehr Service", "noch mehr Kundenorientierung", usw. sind typisch für diese "Hurra-Zeitung". Neulich hieß es zum Bleistift, daß in den Reisezentren wieder Personal abgebaut werden soll. Trotzdem soll der Kundenservice durch eine verbesserte Software deutlich gesteigert werden...
> Sorry ich konnte einfach nicht anders!
Ich hätte wetten können, daß so ein Kommentar kommt!
z/OS ist das Betriebssysteme der IBM Mainframes. Sieht so aus als konsolidieren sie auf einen, oder mehrere Mainframes, lassen dort in LPARs (logischen Rechern) Linux, und eben auch z/OS laufen. Klassische Konsolidierung, nix neues. Gruss Frank
Doch eines ist neu, es wird auf ein plattformübergreifendes Betriebssystem umgestellt, das ermöglicht später auch andere Systeme von anderen Herstellern zu Nutzen. Z.B. ist denkbar dass später auf "Dell-Linux-Itanium" (or what ever) umgestellt wird und das dann in Rekordzeit.
Solange aber eine "Dell-Linux-Itanium" Plattform noch nicht mal annähernd die Funktionalität eines z-Series bietet hat das Konzept mit den logischen Rechnern darüber hinaus den Vorteil, dass spezielle Cluster- oder Hochverfügbarkeits-Komponenten (usw.) der Z-Serie für Linux transparent zur Verfügung stehen. Linux wird sozusagen als Anwendung im z/OS gestartet und muss daher nicht die darunter liegende z-Series Hardware verwalten, dazu gibt es ja z/OS.
Fujitsu, HP oder Sun (so wie andere Hersteller) haben aber vielleicht aber schon bald was passendes im Angebot.
Ich benutze nun schon eine Weile Linux, finde es auch super, das es immer mehr eingesetzt wird. Meine Frage ist aber: Was passiert, wenn immer mehr an allen Ecken und Enden gespart wird. Ich meine, es ist gut, das Linux immer mit dem Argument eingesetzt wird, aber es gibt doch auch andere Argumente. Und immer nur das Argument "sparen", das bringt uns ja auf lange Sicht nicht wirklich weiter.
Wenn du die gleiche Schraube um 1 EUR oder um 2 EUR kaufen kannst welche kaufst du? Es geht beim Wirtschaften um die billigst moegliche Erledigung des Notwendigen. Politisch an dem ganzen ist nur die Diskussion darueber was notwendig ist (welche Sozialleistungen sind fuer wen notwendig?). Es hilft uns allen wenn gut gewirtschaftet wird, weil dann koennen wir uns leisten mehr an Sozialleistungen als notwendig zu definieren.
Ich meine damit ja auch das: Es wird immer die billigste Variante gewaehlt, d.h. teure Produkte werden weniger gekauft, Mitarbeiter muessten dort entlassen werden, etc. Einfach, das alles immer weiter zum billigsten geht und damit das ganze ausser Kontrolle geraet, da keiner mehr investieren will.
Es hat weitere Vorteile: Es ist Plattformübergreifend verfügbar - Man bindet sich nicht an eine bestimmte Plattform bzw. einen bestimmten Hersteller. Der Umstieg auf eine andere Plattform ist besonders einfach und schnell möglich. Verschiedene Plattformen können problemlos gemischt und trotzdem von den gleichen Tools und dem gleichen Personal verwaltet werden. (Das war zum Teil auch mal ein Argument für Windows NT Server, wer die Workstations kennt, kann auch die Server administrieren)
Es Skaliert super, vom HandHeld über PC, Cluster bis zum Großrechner (z-Serie).
Es ist als virtuelles OS verfügbar und kann so von den Funktionen eines Wirts-OS profitieren ohne dass eigene Treiber benötigt werden.
Es ist im Source-Code verfügbar und kann von jedem für die eigenen Bedürfnisse erweitert werden. Neue Treiber, neue Plattformen, neue Prozessoren - alles kein Problem.
Ein einfaches Lizenzmodell, man muß nicht erst mit einem Hersteller/Lizenzgeber verhandeln (z.B. ob man es überhaupt einsetzen darf), sondern kann gleich loslegen.
Es gibt kaum Viren.
Es hat aber auch Nachteile: Es gibt zwar guten Support aber man kann sich nicht an einen Hersteller wenden.
Man kann keine Allianz mit dem Hersteller bilden, keine Exklusivrechte usw.
Man muß unter Umständen (GPL) Erweiterungen veröffentlichen.
Schlechtes und uneinheitlichs Marketing, mit MS nicht mal ansatzweise zu vergleichen.
Schlechteren Hardware Support, jede noch so billige Mistkarte hat Windows Treiber.
Die Pros und Kontras sind nicht vollständig, aber im Serverbereich verbreitet sich Linux sehr schnell, was generell für das System und dessen Laufruhe spricht.
Ich hab ne zeitlang den Support für Bahn-Mitarbeiter gemacht und kann aus erster Hand berichten, dass die bisher verwendeten Windows NT Server absolut grottig waren. Täglich kam es zu ganzen Domänenausfällen an den lokalen Standorten. Pro Standort gab es teils dutzende Server, die als Applikations-Server dienten, da die lokalen Rechner eigentlich nur noch dazu dienten, das Betriebssystem zu booten und ein paar Bahn-spezialanwendungen zu starten. Fast alles wurde übers Netz administriert, installiert und auch gestartet. Für das Bahn-Konzept hätte es im Prinzip auch gereicht ein paar Thin-Clients hinzustellen, denn mehr wurde wirklich nicht von ihnen verlangt. Dementsprechend hoch war der Netzwerkverkehr und die Windows NT Server sehr stark ausgelastet. Aufgrund der starken Abhängigkeit vom Netzwerk, war natürlich immer die Hölle los, wenn mal wieder eine komplette Domäne weg war ... Trotz der regelmässigen Ausfälle, hat sich die Situation eigentlich nicht gebessert, in der Zeit in der ich dort war (war aber nicht lang). Allerdings hatte ich auch nicht genügend Einblick, um nun genau die Ursache für die vielen Ausfälle zu kennen.
Ich hoffe für die ehemaligen Kollegen dass es nun etwas besser wird
>kann mir kaum vorstellen, dass diese Info für die Öffentlichkeit gedacht ist
Was genau ist daran nun geheimnisvoll? Im Prinzip erfährt man aus meinem Post auch nicht mehr, als dass die Windows Server Probleme hatten. Und das kann man sich auch aus der News-Meldung denken, denn sie werden Linux ja nicht aus Spass an der Freude einsetzen
Hi, interessiert mich jetzt mal. Da ich in meiner IT Anfangszeit am Projekt BKU mitgearbeitet habe, wüsste ich doch mal gerne, ob das Zeug immer noch bei der Bahn eingesetzt wird.
Mario
( Sehr interessant fand ich auch, das nach 4 Jahren eine von mir programmtechnisch umgesetzte Webseite bei Kortal-Consors immer noch in Betrieb ist. Das zeigt einem, das man doch schon was geleistet hat ... und ich vielleicht demnächst endlich nicht mehr vom Arbeitsamt bezahlt werde .... )
Von Robin Haunschild am Sa, 8. Mai 2004 um 18:32 #
Wenn die Bahn auf Linux-Server umstellt, können nur noch die Clients und die Mitarbeiter für falsche Preisauskünfte arbeiten, oder man bekommt von Bahnangestellten in Zukunft doch mehr richtige als falsche Preisauskünfte. SCNR
Sorry ich konnte einfach nicht anders!
Grüße
Sturmkind
Das mag deine Erfahrung sein, aber ich habe da
schon oft anderes erlebt. Also ich möchte von dem
Verein nicht abhängig sein, ich war es eine Zeit,
weil ich auf ein Auto verzichtet habe.
Aber jetzt bin ich wieder froh, eines zu Verfügung
zu haben und würde nicht mehr tauschen wollen.
Es gibt doch nichts ätzenderes als zum Beispiel zu
spät zu einem Konzert zu kommen, weil der Zug
ausgefallen ist und der nachfolgende noch ne halbe Stunde
verspätung hatte. Und da haben sich dann alle reingequetscht,
die normalerweise auf 3 Züge verteilt gewesen wären...
Nein, ruhig bleiben und an was anderes denken
THE MAN
doch, noch ätzender ist, auf dem konzert nicht saufen zu können, weil man mit dem auto da ist.
>> zu spät zu einem Konzert zu kommen, weil der Zug ausgefallen ist
> doch, noch ätzender ist, auf dem konzert nicht saufen zu können,
> weil man mit dem auto da ist.
Am ätzendsten ist es, wenn man Alk braucht, um an etwas Spass zu haben ;-p
Aber gerne, während der eine noch im Zug sitzt, rockt der andere mitunter schon ab...
SCNR, jedem seine Meinung, es muss ja nicht jeder mit Auto oder mit dem Zug fahren,
sollte nur ein Beispiel aus eigener Erfahrung sein, bei dem eine Zugverspätung ganz
schön den Abend versauen kann, ohne das man so ein Spiessbürger sein muss, der sich
über jede Minute Verspätung beschwert.
Nur: Kennst du Fahrgemeinschaften? Da hat dann halt einer die Arschkarte,
ok, aber die anderen können trinken (wenn sie wollen). Klappt bei uns bis jetzt
jedenfalls besser als mit der Bahn, denn einer hat meistens keinen Bock auf
Alkohol. Und ist spätestens ab 3 Personen oft günstiger und flexibler, wenn man
nach dem Konzert noch in ne gute Kneipe am anderen Ende der Stadt will.
In diesem Sinne HAND & Cheers
THE MAN
stimmt, aber trinke ich bei konzerten nicht, weil ich sonst keinen spass hätte,
sondern weil ich eben immer und überall trinke.
der name ist programm.
ok, wir sind etwas abgeschweift....
>sondern weil ich eben immer und überall trinke.
>der name ist programm.
ROFL ich habe mir da gerade so ein paar Situationen vorgestellt,
in denen das Biertrinken ganz schön bizarr aussehen würde
Jetzt aber im Ernst: Wenn du deinen Alkoholkonsum so konsequent
durchziehst, brauchst du früher oder später ärztliche Hilfe.
Naja, jetzt bin ich wirklich Off Topic
THE MAN
keine sorge, ich hab das etwas übertrieben dargestellt
Das einzige was mit dem gesparten Geld gemacht wird, ist die Managergehälter zu erhöhen.
NikN
wenn was war dann war immer was wofür die bahn nix kann , auto, person auf den gleissen...
ausserdem warte ich lieber mal 5 min als mir das ewige gemecker anzuhörn
hmm... also ich fahre auch wöchentlich mehrmals bahn und ich kann mich eigentlich fast darauf verlassen, dass die bahn pünktlich 10 - 15 minuten zu spät kommt...
SCNR
Kasimir
Gegenüber Auto und Flugzeug hat die Bahn noch die beste Pünktlichkeit.
ich pendel jeden tag zwischen Fulda und frankfurt mit dem ice ...jedesmal 100 km, wochentäglich.
pünktlichkeit ? naja, ja schon, äh, man ist sehr bemüht....besseres kann ich leider nicht sagen.
platzangebot ? zwischen di und do ausreichend, doch ums Wochenende (also fr und mo), Feiertage, Ostern, Weihnachten, Sommerferien, Messen in Frankfurt kommen für die Bahn komplett jedesmal und völlig überraschend. Bestenfalls kann man sagen, sie sind bemüht ihre resourcen optimal zu nutzen.
Versteh mich nicht falsch, ich mag die bahn, auto ist keine alternative.
doch mir fiele einiges ein, wo die bahn sich verbessern könnte. aber wer nur kostensenkt, preissysteme einführt um sie abzuschaffen, für diese glanzleistung dem Bahnchef Mehdorn den Vertrag verlängert,
gehört 2 Jahre mit einem 2ter Klasse Ticket zur täglichen Nutzung bestraft.
Gruss Frank
ack! bei der bahn wird wegen 5min gemeckert, aber mit dem auto stundenlang im stau stehen ist voll ok.
Und wenn ich am Wochenende mit einem stuendlich fahrenden Zug 7 Minuten Zeit habe um in einen anderen stuendlich fahrenden Zug umzusteigen, nervt es mich halt, wenn er jedesmal 10-15 Minuten Verspaetung hat. S-Bahnen sind meistens recht puenktlich. ICE auch (wobei ich nicht haeufig ICE fahre). Bei REs sind 10-20 Minuten nicht selten, bei kuerzen Fahrten faellt das schon deutlich ins Gewicht.
Sind nur eine persoenlichen Erfahrungen, ich fahre ja nicht 24h am Tag, sondern meistens nur zu bestimmten Zeiten. Letzten Sommer bin ich zuletzt zwei laengere Strecken (jeweils etwa 3h) im Auto mit gefahren, erste Fahrt 5h Stau, zweite Fahrt 1,5h Stau. Da haette ich schon gerne im Zug gesessen (besonders weil mir da bewusst geworden ist, wie eng so ein Kleinbus ist). Was mich an Die Bahn/ÖPNV allgemein eher stoert: Kameraueberwachung ueberall. Aber ich muss jetzt Schluss machen. N8
Nur schafft die Bahn es jedesmal, dass auch alle Anschlusszüge unterschiedlich Verspätung haben, dass niemand Bescheid weiß, welcher von den drei wartenden Anschlusszügen nach dem Zwangsaufenthalt als erster weiterfährt (ist wirklich schon passiert, ich saß im zweiten) und unser toller Tarifverbund (VVS) legt kundenfreundlich die stündlich fahrenden Anschlussbusse auf 3 min nach Zugankunft. Bei regelmäßig 3-5min Verspätung ist dank Übergang der Bus immer leer, denn der fährt pünktlich.
Noch ein wirklich schönes Beispiel: morgens im Berufsverkehr, eine S-Bahn Haltestelle vor dem Banken/Versicherungsviertel, 2 S-Bahn Haltestellen vor der Uni: "Dieser Zug endet hier, wegen einer Bombendrohung". Ende. kein Hinweis auf Ersatzverkehr, Linienbusse, die die Richtung fahren. Nichts.
-> Bahn ist OK, man muss sich halt auf ein Zug beschränken. Aber keinen Anschluss erwarten.
Wenn die DB jetzt aber auf Linu setzt, wird sie wahrscheinlich auch die NTP Server/Clients mitverwenden. Ich empfehle die Server der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig in /etc/ntp.conf einzutragen.
# NTP-Server
server ntp1.ptb.de
server ntp2.ptb.de
Und wir stellen uns alle mit unseren Notebooks mit WLAN Anschluss an die Bahnsteige und schauen, ob die Server der DB die Zeit-Drift in den Griff bekommt.
A+
Reiner
Da sollte man vielleicht an der Netzsituation arbeiten. Beispielsweise wird die Sbahnstrecke hier kurzzeitig immer mal wieder eingleisig. Und das an einer Stelle, wo sich zwei Sbahnen treffen. Die eine muss also immer auf eine moeglicherweise verspaetete warten. So sind dann im Endeffekt 2 Sbahnen zu spaet. Ich denke ich solchen Punkten koennte viel getan werden. Bei uns am Bahnhof wurden jetzt erst wieder alte, aber foellig funktionstuechtige Schilder durch die neuen, mit einem neuen Design ausgetauscht. Wenn interessiert denn das. Das machten die hier gerade an jedem Bahnhof, die ganz blauen Schilder muessen ja ueberall hin, damit fuer den Kunden alles gleich aussieht..Cooperate Identity bla bla...Wenn man solches Geld lieber in ein besseres Schinennetz stecken wuerde...
Naja und dann koennte die Bahn wirklich mal mehr Geld in den Service stecken. Das ist ja wirklich grauenhaft, noch schlimmer als die Verspaetungen. Aber das ist wohl auch so ein Problem von halbstaatlichen Unternehmen..Wenn es da mal richtig Konkurenz geben wuerde...Von der Serviceseite her sehe ich da immer diverse Parallelen, zwischen der deu. Telekom und der Bahn.
Natürlich! Laut dem genannten Propagandablatt auf jeden Fall. Schlagworte wie "noch mehr Service", "noch mehr Kundenorientierung", usw. sind typisch für diese "Hurra-Zeitung".
Neulich hieß es zum Bleistift, daß in den Reisezentren wieder Personal abgebaut werden soll. Trotzdem soll der Kundenservice durch eine verbesserte Software deutlich gesteigert werden...
> Sorry ich konnte einfach nicht anders!
Ich hätte wetten können, daß so ein Kommentar kommt!
Gruß, Fredy
Sowas wie wine oder nen hardwareemulator?
oder soll lotus notes jetz doch nativ portiert werden?
Sieht so aus als konsolidieren sie auf einen, oder mehrere Mainframes, lassen dort in LPARs (logischen Rechern) Linux, und eben auch z/OS laufen.
Klassische Konsolidierung, nix neues.
Gruss Frank
Solange aber eine "Dell-Linux-Itanium" Plattform noch nicht mal annähernd die Funktionalität eines z-Series bietet hat das Konzept mit den logischen Rechnern darüber hinaus den Vorteil, dass spezielle Cluster- oder Hochverfügbarkeits-Komponenten (usw.) der Z-Serie für Linux transparent zur Verfügung stehen. Linux wird sozusagen als Anwendung im z/OS gestartet und muss daher nicht die darunter liegende z-Series Hardware verwalten, dazu gibt es ja z/OS.
Fujitsu, HP oder Sun (so wie andere Hersteller) haben aber vielleicht aber schon bald was passendes im Angebot.
Meine Frage ist aber: Was passiert, wenn immer mehr an allen Ecken und Enden gespart wird.
Ich meine, es ist gut, das Linux immer mit dem Argument eingesetzt wird, aber es gibt doch auch andere Argumente.
Und immer nur das Argument "sparen", das bringt uns ja auf lange Sicht nicht wirklich weiter.
Vielleicht eine kleine Anregung zur Diskussion?
Gruss an alle
Peter
Es geht beim Wirtschaften um die billigst moegliche Erledigung des Notwendigen. Politisch an dem ganzen ist nur die Diskussion darueber was notwendig ist (welche Sozialleistungen sind fuer wen notwendig?).
Es hilft uns allen wenn gut gewirtschaftet wird, weil dann koennen wir uns leisten mehr an Sozialleistungen als notwendig zu definieren.
Es wird immer die billigste Variante gewaehlt, d.h. teure Produkte werden weniger
gekauft, Mitarbeiter muessten dort entlassen werden, etc.
Einfach, das alles immer weiter zum billigsten geht und damit das ganze ausser Kontrolle geraet, da keiner mehr investieren will.
Es ist Plattformübergreifend verfügbar - Man bindet sich nicht an eine bestimmte Plattform bzw. einen bestimmten Hersteller. Der Umstieg auf eine andere Plattform ist besonders einfach und schnell möglich. Verschiedene Plattformen können problemlos gemischt und trotzdem von den gleichen Tools und dem gleichen Personal verwaltet werden. (Das war zum Teil auch mal ein Argument für Windows NT Server, wer die Workstations kennt, kann auch die Server administrieren)
Es Skaliert super, vom HandHeld über PC, Cluster bis zum Großrechner (z-Serie).
Es ist als virtuelles OS verfügbar und kann so von den Funktionen eines Wirts-OS profitieren ohne dass eigene Treiber benötigt werden.
Es ist im Source-Code verfügbar und kann von jedem für die eigenen Bedürfnisse erweitert werden. Neue Treiber, neue Plattformen, neue Prozessoren - alles kein Problem.
Ein einfaches Lizenzmodell, man muß nicht erst mit einem Hersteller/Lizenzgeber verhandeln (z.B. ob man es überhaupt einsetzen darf), sondern kann gleich loslegen.
Es gibt kaum Viren.
Es hat aber auch Nachteile:
Es gibt zwar guten Support aber man kann sich nicht an einen Hersteller wenden.
Man kann keine Allianz mit dem Hersteller bilden, keine Exklusivrechte usw.
Man muß unter Umständen (GPL) Erweiterungen veröffentlichen.
Schlechtes und uneinheitlichs Marketing, mit MS nicht mal ansatzweise zu vergleichen.
Schlechteren Hardware Support, jede noch so billige Mistkarte hat Windows Treiber.
Die Pros und Kontras sind nicht vollständig, aber im Serverbereich verbreitet sich Linux sehr schnell, was generell für das System und dessen Laufruhe spricht.
Trotz der regelmässigen Ausfälle, hat sich die Situation eigentlich nicht gebessert, in der Zeit in der ich dort war (war aber nicht lang). Allerdings hatte ich auch nicht genügend Einblick, um nun genau die Ursache für die vielen Ausfälle zu kennen.
Ich hoffe für die ehemaligen Kollegen dass es nun etwas besser wird
Was genau ist daran nun geheimnisvoll? Im Prinzip erfährt man aus meinem Post auch nicht mehr, als dass die Windows Server Probleme hatten. Und das kann man sich auch aus der News-Meldung denken, denn sie werden Linux ja nicht aus Spass an der Freude einsetzen
interessiert mich jetzt mal. Da ich in meiner IT Anfangszeit am Projekt BKU mitgearbeitet habe, wüsste ich doch mal gerne, ob das Zeug immer noch bei der Bahn eingesetzt wird.
Mario
( Sehr interessant fand ich auch, das nach 4 Jahren eine von mir programmtechnisch umgesetzte Webseite bei Kortal-Consors immer noch in Betrieb ist. Das zeigt einem, das man doch schon was geleistet hat ... und ich vielleicht demnächst endlich nicht mehr vom Arbeitsamt bezahlt werde .... )
Server/Clients : W2k
Ich wüßte nicht, wo. Lohnt sich IMHO auch nicht. Gegen das Ding ist die Bildzeitung 'ne Bibel.
less/more Bahn >& /dev/null
Ich fahr mit dem Auto. Basta.
Linux wird diesen Deppen von der Bahn auch nicht mehr helfen.
SCNR
Viele Grüße
Robin