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Di, 11. Mai 2004, 01:04

Hardware

VBG stellt 2400 Rechner auf Linux um

Wie die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) bekannt gab, hat sie 2400 Einzelplatzrechner auf Linux und OpenOffice.org umgestellt.

Bereits seit Januar 2004 arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hauptverwaltung in Hamburg sowie in zehn bundesweiten Bezirksverwaltungen und vier Schulungszentren an Workstations mit SUSE Linux und OpenOffice 1.1. Die Bürokommunikation wurde auf OpenExchange umgestellt, gab die BVG bekannt. Grund: Kostensenkung gegenüber dem vorherigen Betriebssystem und der extrem schnelle Return of Investment von 18 Monaten. Daher hatte der Vorstand die Umstellung von Microsoft-Betriebssystemen auf Linux beschlossen. »Dieses ist eines der IT-Projekte, die sich aus sich selbst heraus rechnen, weil wir sofort Lizenz- und Wartungsgebühren in Höhe von über 500.000 Euro pro Jahr sparen«, so Prof. Dr. Ernst Haider, Vorsitzender der Geschäftsführung der VBG. »Da wir Wert darauf legen, fortschrittlich und effizient zu arbeiten, war die Umstellung auf Linux für uns ein evolutionärer Schritt.«

Vor der Umstellung wurden dann die knapp 2000 Mitarbeiter in einer eintägigen Schulung vorbereitet. Außerdem haben die Mitarbeiter permanenten Zugriff auf ein Computer-basiertes Training, das nach und nach alle Programme mit den speziellen Funktionen behandelt. Am 2. Januar 2004 wurden dann nicht nur 2400 Workstations auf Linux umgestellt. Zeitgleich wurden die zehn dezentralen Archive mit insgesamt zwölf Millionen Dokumenten in ein zentrales Dokumentenmanagement-System überführt.

Als nächstes Projekt steht in der VBG nun die Umstellung des Großrechners auf einen Unix-Server an.

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