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Mi, 12. Mai 2004, 00:18

Unternehmen

Linux in vielen Unternehmen immer noch kein Thema?

Eine Studie der Zeitschrift InformationWeek kommt zu dem Schluß, daß nur ein Sechstel aller deutschen Firmen in den nächsten Jahren in Open Source investieren werden.

Die Studie »IT-Budget« wurde von InformationWeek in Zusammenarbeit mit Mummert Consulting erstellt. Demnach haben bis jetzt 14,7 Prozent der befragten Firmen in Open Source investiert, weitere 16,7 Prozent wollen dies in den nächsten Jahren »auf jeden Fall« tun. Ein Drittel allerdings hat angeblich keinerlei Pläne in dieser Richtung.

Die Nutzung von Linux findet der Studie zufolge noch hauptsächlich als Server statt. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen haben bereits Linux-Server im Einsatz, besonders als Webserver.

Mehr als in den Unternehmen scheint Desktop-Linux jedoch in den Behörden gefragt zu sein. Die Behörden können daher als Vorreiter des Desktop-Einsatzes von Linux gesehen werden. Sei es in München, wo derzeit das Feinkonzept der Migration erarbeitet wird, Schwäbisch Hall, wo man bereits die Früchte der erfolgreichen Umstellung erntet, oder bei der Polizei in Niedersachsen, wo das neue System NIVADIS durch anfängliche Performance-Probleme vorübergehend in die Schlagzeilen geriet.

Mummert Consulting betont, in Übereinstimmung mit den meisten anderen Experten, daß bei jeder Umstellung individuell geprüft werden müsse, ob sich der Einsatz von Linux lohne. Eine pauschale Empfehlung sei nicht möglich. (Dank an Reiner Schischke.)

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