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Mi, 2. Juni 2004, 13:15

Gesellschaft::Politik/Recht

Mozilla und Opera schlagen gemeinsamen W3C-Standard vor

Die Mozilla Foundation und Opera Software haben gemeinsam einen Vorschlag an das W3C eingereicht, der der Entwicklung von Microsofts XAML zuvorkommen soll.

Der Entwurf ist betitelt mit "Web Forms 2.0" und soll vor allem die bestehenden Mechanismen zur Bereitstellung von Webformularen in HTML und XHTML verändern. Web Forms 2.0 umfasst zusätzlich neue Attribute, DOM-Änderungen, und bietet außerdem Events, um korrekte und voneinander abhängige Eingaben besser zu prüfen. Der Entwurf soll außerdem dazu dienen, bisher schon häufig angewendete Praktiken zu dokumentieren und zu standardisieren.

Der gemeinsame Vorschlag resultiert aus der Meinung beider Parteien, dass Internetanwendungen wichtige Faktoren seien, die mit bisherigen Mitteln nur unzureichend bereitgestellt werden können. Dadurch suchen vereinzelte Hersteller eigene Lösungen, was zu einer Vielzahl proprietärer Standards führe. Das prominenteste Beispiel hierfür sei Microsofts XAML, welches zu bisherigen Standards völlig inkompatibel ist.

Da ein ernstzunehmender Standard von mehreren Browsern eingesetzt werden muss, ist nicht zu helfen, indem ein einzelnes Unternehmen einen solchen verabschiedet. Aus diesem Grunde wurde Web Forms 2.0 zwischen der Mozilla Foundation und Opera gemeinsam ausgearbeitet. Damit stünde ein Standard zur Verfügung, der abwärtskompatibel ist und somit zu verhindern versucht, dass Microsofts XAML sich zu einem inkompatiblen Standard etabliert.

Ian Hickson von Opera Software hofft darauf, dass ein neuer W3C-Standard Vorzüge gegenüber Microsofts Technologie genießen könnte, wenn dieser ohne Plugins in den Internet Explorer von Microsoft einfließt und sowohl von Mozilla als auch von Opera implementiert wird.

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