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Mi, 9. Juni 2004, 13:22

Unternehmen

Sun für die dritte Welt

Offensichtlich hat Sun bemerkt, dass sich Produkte am ehesten dort verkaufen, wo die Konkurrenz bisher noch keine Fundamente legen konnte.

So verkauft Sun jetzt Java Enterprise Systeme zu mehr als erschwinglichen Preisen in Entwicklungsländern. Schon früher begünstigte Sun Ländern den Erwerb ihrer Software, in denen die Computerentwicklung noch nicht fortgeschritten ist, um sich so eine feste Position in diesen Regionen zu verschaffen. So geschah es auch pünktlich zur EU-Erweiterung in osteuropäischen Ländern wie Ungarn, schon Jahre zuvor wurden StarOffice-Pakete an afrikanische Schulen und an Taiwan verschenkt.

Das neue Preismodell für das Java Enterprise System rechnet zwar pro Nutzer ab, kostet diesen jedoch nur zwischen 33 US Cent und 1,95 US-Dollar, was vom Entwicklungsgrad des zu begünstigenden Landes abhängt, wobei der Grad der Bedürftigkeit aus UN-Klassifikationen gewonnen wird. Dies ist dennoch vorteilhafter als die Abrechnung pro Arbeitsplatz, da der Einsatz von JES auf mehreren Rechnern durch eine Person erlaubt ist. Dieses Abrechnungsschema und die mit Sicherheit auftretenden illegalen Raubkopien dürften die Verbreitung von Sun-Software zusätzlich steigern. Bis zum Ende des Jahres sollen JES-Versionen für Red Hat, Windows und HP-UX zur Verfügung stehen.

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