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Fr, 11. Juni 2004, 12:34

Auch Linux unterstützt NX-Technik

Die NX-Technik, die das Ausnutzen bestimmter Sicherheitslücken erschweren soll, hält nicht nur Einzug in Windows, auch Linux-Nutzer können sich auf die neue Technologie verlassen.

Wie in den Linux-Kernel-Archiven zu lesen ist, gibt es die NX-Unterstützung bereits als Prototyp vom Linux-Distributor Red Hat. Die Software wurde von Ingo Molnar, einem Red Hat-Mitarbeiter, ausgearbeitet.

NX oder No Execution ist eine Hardware-Lösung, die bei neuen Prozessoren von Intel, AMD Transmeta und Via integriert werden soll. NX macht die Ausnutzung von Sicherheitslücken, die auf dem Ablegen von ausführbarem Code in bestimmten Speicherbereichen beruhen, schwieriger, benötigt dafür aber das Zusammenspiel mit dem Betriebssystem. Bei Windows wird diese NX-Unterstützung, die als Viren- bzw. Wurmschutz vermarktet wird, mit der Auslieferung des Service Packs 2 aktiviert. SP2 wiederum soll irgendwann im dritten Quartal verfügbar sein.

In der Linux-Welt sieht es sogar so aus, als würde die NX-Unterstützung unter Linux bei künftigen Versionen des Betriebssystems voreingestellt werden. Wie es in US-Zeitungen heißt, habe sich Linus Torvalds berichten lassen, wie viele Programme bei eingeschaltetem NX-Schutz unter Linux nicht mehr lauffähig wären. Da es sich dabei um eine geringe Zahl gehandelt habe, sei die Empfehlung ausgesprochen worden, NX in Linux defaultmäßig einzuschalten.

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