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Mi, 23. Juni 2004, 00:12

Software::Kommunikation

Skype für Linux

Die erste offizielle Beta-Version von Skype für Linux, einer kostenlosen Software für Internet-Telefonie, ist erschienen.

Mit Skype ist es möglich, übers Internet Telefongespräche in hoher Qualität zu führen. Hinter Skype stehen die beiden KaZaA-Entwickler Niklas Zennström und Janus Friis. Die bereits erhältliche Windows-Version wurde nach Angaben der Autoren schon über vierzehn Millionen Mal heruntergeladen.

Telefongespräche mit anderen Benutzern, die Skype einsetzen, sind kostenlos. Die Gespräche sind durchgehend verschlüsselt. Die Applikation soll mit jeder NAT- und Firewall-Konfiguration funktionieren, was letztlich nur durch das dahinterstehende Peer-to-Peer-Konzept funktionieren kann, und ohne Probeme zu installieren sein. Damit soll sie der gesamten Konkurrenz weit überlegen sein.

Die Linux-Version, für die ein FAQ vorliegt, soll die gleichen Features haben wie die Windows-Version, allerdings sind noch nicht alle implementiert. Die Linux-Version kann noch keine Konferenzschaltung verwalten und noch nicht von Skype aus herkömmliche Telefone anrufen. Auch sind noch keine anderen Sprachen außer Englisch verfügbar.

Die Hardware-Voraussetzungen sind ein x86-Prozessor mit mindestens 400 MHz, 128 MB RAM, Soundkarte und Mikrofon. Die Internet-Verbindung sollte mindestens 33,6 Kbps leisten. Optimale Tonqualität gibt es aber nur bei einem Breitband-Internetzugang.

Skype benötigt die Qt-Bibliothek in Version 3.2 oder 3.1. Diese Voraussetzung ist unter anderem bei SuSE 9, Fedora Core 2, Mandrake 9, Java Desktop System Release 2, SuSE 8 und Fedora Core 1 gegeben. Für Problemfälle gibt es auch eine statisch gelinkte Version. Die Quellen des kostenlosen Programms sind nicht verfügbar, die Autoren versichern jedoch, daß es frei von Adware und Spyware ist. (Dank an Aron Håkanson.)

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