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Mi, 30. Juni 2004, 13:22

Software::Kommunikation

Neue Plugin-Schnittstelle für Mozilla, Opera, Safari

Die Mozilla Foundation gab heute bekannt, dass sie gemeinsam mit Apple, Macromedia, Opera und Sun an einem neuen Plugin-Standard für zukünftige Mozilla- und Firefox-Versionen arbeiten wird.

Schon seit geraumer Zeit suchen Pluginhersteller die Möglichkeit, ihre Produkte auf vielen Plattformen unter vielen Browsern anbieten zu können. Dem gegenüber steht der Wunsch, in Plugins möglichst viel Freiraum zur Interaktion mit dem Browser, dem Anwender und dem Webseiteninhalt zu haben, wobei auf der anderen Seite wiederum die Sicherheit gewahrt werden soll. Mit diesen Zielen im Kopf erweiterte die Mozilla Foundation die Netscape Plugin API (NPAPI) um mehrere einheitliche Möglichkeiten, worunter auch die Fähigkeit zur Anwendung in Skripten zählt.

Es ist nun beispielsweise möglich, dass ein Plugin auf Komponenten der Browseroberfläche und den Webseiteninhalt zugreift. Dies gilt zudem auch in umgekehrter Richtung, so werden unter anderem JavaScript-Programme befähigt, Funktionen aus geladenen Plugins aufzurufen und deren Werte zu verarbeiten. Um dennoch einigermaßen die Sicherheit zu gewähren, funktionieren diese Zugriffe nur, wenn das Skript und das Plugin von der selben Seite geladen wurden. Trotz dieser Maßname schaffen die Erweiterungen neue Missbrauchsmöglichkeiten, wodurch es weiterhin die Aufgabe des Anwenders ist, die Sicherheit seines Systems zu überwachen.

Die neue Plugin-API findet sich schon in Mozilla 1.8 Alpha 2. Die Entwickler legten bei der Programmierung allerdings keinen großen Wert auf Multithreading: Sämtliche API-Aufrufe können nur von einem einzigen Thread aus stattfinden, spätere Versionen könnten jedoch auch dieses Manko beheben, indem Aufrufe zwischen den Threads weitergeleitet werden.

Der Präsident der Mozilla Foundation - Mitchell Baker - sieht die Zusammenarbeit der zahlreichen Hersteller als sehr wichtig an: »Ohne die [gemeinsamen] Verbesserungen würde die neugewonnen Interaktivität nur auf einzelnen proprietären Browsern zur Verfügung stehen, was die Entwicklung einer Monokultur fördert. Diese Initiative bringt jedoch Erweiterungen, ohne Benutzer auf bestimmte Plattformen und Browser festzunageln«. Die Mitgliedschaft Apples und Operas im Bund resultiert auch schon bald in der Integration der NPAPI-Neuerungen in den hauseigenen Browsern Safari und Opera, während Macromedia und Sun sich auf die Anpassung der Flash- und Java-Plugins konzentrieren werden.

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Kommentare (Insgesamt: 22 || Alle anzeigen || Kommentieren )
alImjnGo (qyxkus, Fr, 21. August 2009)
Re[3]: Mh, coole Nachricht. (NikN, Do, 1. Juli 2004)
hmmm (jupp, Do, 1. Juli 2004)
Re[4]: Mh, coole Nachricht. (panzi, Mi, 30. Juni 2004)
Re[2]: Mh, coole Nachricht. (sarah, Mi, 30. Juni 2004)
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