Ich habe nach 7 Tagen die Migration von NT Server auf SUSE Samba aufgegeben(9.1/3.0.4). - SWAT läuft nicht standalone, nur eingebettet unter Webmin, - Computeraccounts werden nicht migriert durch das Dollarzeichen am Ende des Namens, - die Performance ist nicht wesentlich besser.
Wollte alles mit LDAP aufsetzen. Ging unter SUSE leider auch vollkommen schief. Habe nicht die Zeit die Fehler in SUSE, im Paketmanagement, in der LDAP-Konfiguration, oder bei mir zu suchen. Das muss wesentlich einfacher vonstatten gehen.
Soviel Zeit kann ich einfach nicht investieren. Das muss schneller und vorallem freundlicher für den Admin ablaufen.
Zumindest werden die Desktops jetzt teilweise umgestellt. Ein kleines Ziel ist für mich also schon erreicht.
Und erzählt mir nix von Dokumentation: Ich habe diverse Samba-Bücher, LDAP-Literatur etc. gekauft um dieses "einfache" Ziel umzusetzen. Leider sind diese Bücher unbrauchbar wenn Sie nicht auf die Eigenheiten jeder einzelnen Distri eingehen.
> Und erzählt mir nix von Dokumentation: Ich habe diverse Samba-Bücher, LDAP-Literatur etc. gekauft um dieses "einfache" Ziel umzusetzen.
Der falsche Weg. Die beste Dokumentation findet sich immer noch unter /usr/share/doc bzw. in den info- und man-Seiten. Bücher habe die unangenehme, und nicht ganz ungefährliche, Eigenschaft, zur Drucklegung meist schon veraltet zu sein. Das trifft genauso auf die Handbücher von SuSE zu. Die Softwareentwicklung geht schlichtweg zu schnell vonstatten. Und was LDAP betrifft, ist das kein Pappenstiel, ich habe nur für die Verwaltung von Kontakten und Useraccounts fast eine Woche gebraucht, bis ich es kapiert habe. Im Endeffekt hat die Einrichtung zwar nur eine halbe Stunde gedauert, aber bis man dahin kommt, dauert es halt. Trotzdem möchte ich die Arbeit nicht missen, man lernt einfach auf diese Art und Weise sein System sehr gut kennen, was sich besonders dann, wenn mal nicht alles wie gewollt klappt, bestens auszahlt.
Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Gelernt habe ich ne Menge. Doch ab und zu hängt irgendwas und man ist 2 Stunden am suchen und "problemlösen"! Mit einer Sache die manchmal nur 1 Minute dauern müsste. Leider haben einige mein Posting völlig missverstanden. Wenn ich Linux grundsätzlich gut finde muss man mir auch an gegebener Stelle Kritik erlauben. Ich habe Linux/Samba/LDAP nicht grundsätzlich schlecht dargestellt. Ich warne nur davor eine Migration als trivial zu bezeichnen. Das ist es nicht!
SuSE9.x ist IMHO für Privatanwender und nicht für Firmennetzwerke am Start.
[x] du möchtest dich mit dem SUSE LINUX Standard Server 8 befassen http://www.suse.de/de/business/products/server/standard/index.html (wenn es denn SuSE sein muß)
Eine Migation von NT auf obigen SuSE Standard Server lief hier mehr als einmal reibungslos.
Ja richtig, nur dann fällt der mit dem Chef durchgesprochene Kostenvorteil ggü. Windows Server wieder weg. Und dann muss ich mir die Frage gefallen lassen warum nicht Windows genommen wird.
Aber auch dieses Posting muß ich kommentieren. Wenn Du schon von Kosten sprichst, dann weißt Du ja, daß es nicht nur um die Anschaffungskosten geht. Was ist mit Verfügbarkeit, Wartbarkeit, ..und die anderen Folgekosten? Wie ich gesehen habe, ich der Wartungsaufwand und somit die zu bezahlende Arbeitszeit bei Windows-Systemen in der Regel einiges höher als bei äquivalenten Windows-Systemen. Das sollte man nicht außer acht lassen. Man muß ja nur mal schaun, wieviel Zeit die Anfangsabsicherung (bzw. die Arbeitszeit) eines Windows-Systems kostet, damit es "sicher" ist. Aber das ist eigentlich in diesem Fall ein unwesentlicher Punkt. Fakt ist (meiner Meinung nach), daß die sich sammelnden Kosten bei Linux-Systemen niedriger sind.
"So, mein Posting ist wieder da" Na toll, und wo ist meine Antwort mit den Buchtipps hin? Naja egal.
Also mit meinen Servern habe ich recht wenig Arbeit. Gut, bei der Erstinstallation und Konfiguration ist das bei mir ein 2-Wochen-Projekt. Dann läufts aber relativ sicher und gut. Dienste, die automatisiert werden können werden eben automatisiert. Und Benutzer- und Gruppenkonfiguration mache ich von meinem Arbeitsplatz aus. Ich gehe nur zum Bandwechseln zum Server. Und da spielt das installierte OS eben keine Rolle mehr.
Der Wartungsaufwand, von dem du sprichst, zeigt sich im Allgemeinen bei mir nur an den Clients(an- ausschalten, treten der User an die Gehäuse damit neue Hardware beschafft wird, wildes ausschalten während des Betriebs trotz mehrfacher Schulung und Hinweisen auf den Rechnern das System "herunterzufahren" etc.).
Die Server laufen meist stabil. Und falls was in die Grütze geht: Ich hab einen Ersatzrechner mit gespiegelter Platte daneben stehen. Und der wird nur angeschlossen wenn der Hauptserver wirklich keinen Ton mehr von sich gibt. Der Benutzer an sich hat eine Ausfallzeit von 10 Minuten.
Der Wartungsaufwand, von dem du sprichst, zeigt sich im Allgemeinen bei mir nur an den Clients(an- ausschalten, treten der User an die Gehäuse damit neue Hardware beschafft wird, wildes ausschalten während des Betriebs trotz mehrfacher Schulung und Hinweisen auf den Rechnern das System "herunterzufahren" etc.).
Meine Güte, das ist doch nicht dein Ernst??! Also in diesem Fall muß ich Dir mein Beileid aussprechen. Dem Diktat der User durch Firmeneigentumbeschädigung ausgesetzt sein zu müssen ist bestimmt nicht lustig. Aber gut, offenbar hast Du deine Sachen dort eh im Griff, mich wundert daher dein scheinbar unkoordiniertes Vorgehen bei der NT-Samba-Migration. Ansich sollte sowas ja kein "großes" Problem darstellen. Mir fällt grad ein, daß Thin-Clients für dich und deine ungehobelten User eine gute Lösung wären. Da gibts nicht viel zu mißhandeln, ist ja hauptsächlich Serverorientiert. Nur dann muß die Serverseite _wirklich_ passen! Wenn ich fragen darf. Wie spiegelst Du deine Server und wie stellst Du die Konsistenz und Richtigkeit der Daten auf dem Spiegel sicher?
So langsam ist es mir zu blöde hier zu antworten. Wird eh wieder gelöscht.
Thema spiegeln: Unter NT war es eingebaut ->Festplattenmanager, rechte Maustaste usw. Sicherheit Nr. 1 Dazu einmal im Monat komplette Images per Ghost gezogen und diese Festplatte sicher aufbewart(am besten in einem Tresor ). Sicherheit Nr. 2 Tägliche Bandsicherung versteht sich von selbst. 10 Bänder im 14-Tages-Modus. Sicherheit Nr. 3 Dazu noch ein ungenutzter Ersatzserver(absolut identisches Model), der ebenso die Images auf der Festplatte hatte. So "wäre" eine maximale Ausfallzeit zur Domäne von 5 Minuten Boot-Zeit(hoch gegriffen) und, naja, ich sag mal um die restlichen Daten, die seit der letzten Imagekopie dazugekommen sind nochmal vielleicht 30 Minuten fürs überspielen. Sicherheit Nr. 4
Du scheint da eher via "Trial & Error"-Strategie an die Migration herangegangen zu sein. DAS ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Auch die "Bücher" von denen er schreibt, scheint er nicht genau gelesen zu haben oder sich über die Bücher selbst informiert zu haben. Klugerweise hätte er die Titel der Bücher (+ISBN-Nr) hier gepostet und sich Bücherempfehlungen geben lassen. Offenbar doch nur eine halbherzige Angelegenheit, die Umstellungsversuche des Originalposters. Wenn ich mir die Sambadokumentation ansehe, wüßte ich nicht, was da fehlen sollte, außer Erfahrungsberichte und detailierte Vorgangsweise, die in der Programmdokumentation aber, meiner Meinung nach, ohnehin nichts zu suchen hat. Der OP hat zudem den Vorteil für das Lesen der Dokumentation bezahlt zu werden und gleichzeitig durch die intime Samba-Kenntnis seinen eigenen "Wert" zu steigern. Insofern kann ich sein Posting wirklich nicht nachvollziehen.
Einer, der "nur" den Druckteil der Sambadokumentation auf Englisch gelesen hat (ohne Bezahlung) Ronny
- SWAT läuft nicht standalone, nur eingebettet unter Webmin,
- Computeraccounts werden nicht migriert durch das Dollarzeichen am Ende des Namens,
- die Performance ist nicht wesentlich besser.
Wollte alles mit LDAP aufsetzen. Ging unter SUSE leider auch vollkommen schief.
Habe nicht die Zeit die Fehler in SUSE, im Paketmanagement, in der LDAP-Konfiguration, oder bei mir zu suchen. Das muss wesentlich einfacher vonstatten gehen.
Soviel Zeit kann ich einfach nicht investieren. Das muss schneller und vorallem freundlicher für den Admin ablaufen.
Zumindest werden die Desktops jetzt teilweise umgestellt. Ein kleines Ziel ist für mich also schon erreicht.
Und erzählt mir nix von Dokumentation: Ich habe diverse Samba-Bücher, LDAP-Literatur etc. gekauft um dieses "einfache" Ziel umzusetzen. Leider sind diese Bücher unbrauchbar wenn Sie nicht auf die Eigenheiten jeder einzelnen Distri eingehen.
Der falsche Weg. Die beste Dokumentation findet sich immer noch unter /usr/share/doc bzw. in den info- und man-Seiten. Bücher habe die unangenehme, und nicht ganz ungefährliche, Eigenschaft, zur Drucklegung meist schon veraltet zu sein. Das trifft genauso auf die Handbücher von SuSE zu. Die Softwareentwicklung geht schlichtweg zu schnell vonstatten.
Und was LDAP betrifft, ist das kein Pappenstiel, ich habe nur für die Verwaltung von Kontakten und Useraccounts fast eine Woche gebraucht, bis ich es kapiert habe. Im Endeffekt hat die Einrichtung zwar nur eine halbe Stunde gedauert, aber bis man dahin kommt, dauert es halt. Trotzdem möchte ich die Arbeit nicht missen, man lernt einfach auf diese Art und Weise sein System sehr gut kennen, was sich besonders dann, wenn mal nicht alles wie gewollt klappt, bestens auszahlt.
Ich warne nur davor eine Migration als trivial zu bezeichnen. Das ist es nicht!
[x] du möchtest dich mit dem SUSE LINUX Standard Server 8 befassen
http://www.suse.de/de/business/products/server/standard/index.html
(wenn es denn SuSE sein muß)
Eine Migation von NT auf obigen SuSE Standard Server lief hier mehr als einmal reibungslos.
So, mein Posting ist wieder da
Aber auch dieses Posting muß ich kommentieren.
Wenn Du schon von Kosten sprichst, dann weißt Du ja, daß es nicht nur um die Anschaffungskosten geht.
Was ist mit Verfügbarkeit, Wartbarkeit, ..und die anderen Folgekosten?
Wie ich gesehen habe, ich der Wartungsaufwand und somit die zu bezahlende Arbeitszeit bei Windows-Systemen in der Regel einiges höher als bei äquivalenten Windows-Systemen. Das sollte man nicht außer acht lassen. Man muß ja nur mal schaun, wieviel Zeit die Anfangsabsicherung (bzw. die Arbeitszeit) eines Windows-Systems kostet, damit es "sicher" ist. Aber das ist eigentlich in diesem Fall ein unwesentlicher Punkt.
Fakt ist (meiner Meinung nach), daß die sich sammelnden Kosten bei Linux-Systemen niedriger sind.
Ronny
Naja egal.
Also mit meinen Servern habe ich recht wenig Arbeit. Gut, bei der Erstinstallation und Konfiguration ist das bei mir ein 2-Wochen-Projekt. Dann läufts aber relativ sicher und gut. Dienste, die automatisiert werden können werden eben automatisiert. Und Benutzer- und Gruppenkonfiguration mache ich von meinem Arbeitsplatz aus. Ich gehe nur zum Bandwechseln zum Server. Und da spielt das installierte OS eben keine Rolle mehr.
Der Wartungsaufwand, von dem du sprichst, zeigt sich im Allgemeinen bei mir nur an den Clients(an- ausschalten, treten der User an die Gehäuse damit neue Hardware beschafft wird, wildes ausschalten während des Betriebs trotz mehrfacher Schulung und Hinweisen auf den Rechnern das System "herunterzufahren" etc.).
Die Server laufen meist stabil. Und falls was in die Grütze geht: Ich hab einen Ersatzrechner mit gespiegelter Platte daneben stehen. Und der wird nur angeschlossen wenn der Hauptserver wirklich keinen Ton mehr von sich gibt. Der Benutzer an sich hat eine Ausfallzeit von 10 Minuten.
Meine Güte, das ist doch nicht dein Ernst??!
Also in diesem Fall muß ich Dir mein Beileid aussprechen. Dem Diktat der User durch Firmeneigentumbeschädigung ausgesetzt sein zu müssen ist bestimmt nicht lustig.
Aber gut, offenbar hast Du deine Sachen dort eh im Griff, mich wundert daher dein scheinbar unkoordiniertes Vorgehen bei der NT-Samba-Migration.
Ansich sollte sowas ja kein "großes" Problem darstellen.
Mir fällt grad ein, daß Thin-Clients für dich und deine ungehobelten User eine gute Lösung wären. Da gibts nicht viel zu mißhandeln, ist ja hauptsächlich Serverorientiert. Nur dann muß die Serverseite _wirklich_ passen!
Wenn ich fragen darf. Wie spiegelst Du deine Server und wie stellst Du die Konsistenz und Richtigkeit der Daten auf dem Spiegel sicher?
Grüsse
Ronny
Thema spiegeln:
). Sicherheit Nr. 2
Unter NT war es eingebaut ->Festplattenmanager, rechte Maustaste usw. Sicherheit Nr. 1
Dazu einmal im Monat komplette Images per Ghost gezogen und diese Festplatte sicher aufbewart(am besten in einem Tresor
Tägliche Bandsicherung versteht sich von selbst. 10 Bänder im 14-Tages-Modus. Sicherheit Nr. 3
Dazu noch ein ungenutzter Ersatzserver(absolut identisches Model), der ebenso die Images auf der Festplatte hatte. So "wäre" eine maximale Ausfallzeit zur Domäne von 5 Minuten Boot-Zeit(hoch gegriffen) und, naja, ich sag mal um die restlichen Daten, die seit der letzten Imagekopie dazugekommen sind nochmal vielleicht 30 Minuten fürs überspielen.
Sicherheit Nr. 4
herangegangen zu sein. DAS ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg.
Auch die "Bücher" von denen er schreibt, scheint er nicht genau gelesen zu haben oder
sich über die Bücher selbst informiert zu haben.
Klugerweise hätte er die Titel der Bücher (+ISBN-Nr) hier gepostet und sich
Bücherempfehlungen geben lassen.
Offenbar doch nur eine halbherzige Angelegenheit, die Umstellungsversuche des
Originalposters.
Wenn ich mir die Sambadokumentation ansehe, wüßte ich nicht, was da fehlen
sollte, außer Erfahrungsberichte und detailierte Vorgangsweise, die in der
Programmdokumentation aber, meiner Meinung nach, ohnehin nichts zu suchen
hat.
Der OP hat zudem den Vorteil für das Lesen der Dokumentation bezahlt zu
werden und gleichzeitig durch die intime Samba-Kenntnis seinen eigenen "Wert"
zu steigern. Insofern kann ich sein Posting wirklich nicht nachvollziehen.
Einer, der "nur" den Druckteil der Sambadokumentation auf Englisch gelesen hat
(ohne Bezahlung)
Ronny