Hm, in einem Jahr gibts das wahrscheinlich gar nicht mehr, so lieblos wie das gemacht ist. Außerdem ist die Art der Fragestellung schon irgendwie seltsam - man könnte so ziemlich jede Eigenschaft einer Distribution sowohl unter Vor- als auch unter Nachteilen einordnen...
zB
Debian stable + Wenig Updates (wenig Aufwand) - Wenig Updates (alte Software)
SuSE + vorne dabei mit neuen Paketen/Technologien, viele Updates/Änderungen - öfters mal Probleme und Fehler wegen allzu neuer Pakete/Technologien, viele Updates/Änderungen
Von Nico Schottelius am Fr, 9. Juli 2004 um 09:39 #
Nun, den Inhalt geben die User selber an, das einzige was ich mache ist zu versuchen das Wiki ein wenig zu strukturieren. Es geht darum Schwaechen und Staerken in Distributionen aufzuzeigen. Natuerlich koennen manche Leute eine Staerke als Schwaeche interpretieren, jedoch sollte ein muendiger Leser selber entscheiden koennen was es fuer ihn darstellt. Es ist also eine Sammlung von Merkmalen (z.B. kann man zu Debian nicht sagen es ist zu Bunt oder zu SuSE sie sei zu sicher), die die Benutzer selber positiv oder negativ zuordnen.
allerdings ist mir nicht ganz klar, wie man die unterschiedlichen Erfahrungen soweit zu einem stimmigen Bild zusammenfügt, dass es Änfanger und Suchende nicht noch weiter iritiert! Kleines Beispiel aus Gentoo: -------------------------------------------- * Die Qualität der Ebuilds hat im letzten halben Jahr enorm nachgelassen. Es ist ohne weiteres möglich, dass man sich mit stabilen Paketen das gesamte System zerschiesst (z.B. gcc mit UseFlag? "uclibc")
* kann ich nicht bestätigen * kann passieren. Aber wenn, dann meistens eher, wenn man Packete aus dem unstable tree (~x86) installiert. Aber dafür gibts ein gutes forum, in dem man einfach nach der Fehlermeldung (Teile davon) suchen kann: http://forums.gentoo.org, oder http://www.gentooforum.de
o Also ich hatte auch noch keine Probleme, kann ich also nicht bestaetigen ---------------------------------------------
Hmm, als jemand der hier Debian Sid laufen hat und mit dem Gedanken spielt mit Gentoo zu liebäugeln, ist dass etwas verwirrend. Da ich kein Änfänger/Einsteiger bin, frage ich mich welchen "Nährwert" diese Infos für weitaus unbedarftere User haben mögen!
Habe Gentoo seit gut 1 Jahr am laufen und folge strikt nur dem Stable-Zweig. Wenn man nur stable installiert dann bekommt man recht wenig Probleme, die üblichen Probleme wie man sie bei jeder Distri sonst auch hat. Ausserdem ist Gentoo doch schon recht aktuell auch wenn es meist etwas länger dauert bis etwas stable ist. Die meisten Fehler liegen halt doch bei den Usern. Flags mit -O4 usw. und wundern sich dann das diese "Überoptimierung" genau das Gegenteil bringt. Wo viel optimiert werden kann werden halt auch viele Fehler gemacht. Debian mag zwar alt sein aber im Stable Zweig läuft alles so wie es soll. Man kann doch nicht sagen das wenn man unstable installiert und es dann nicht klappt das es dann schrott ist. Stable = stabil Unstable = nicht stabil und eventuell Fehler drin. Vielleicht sollten das die User mal lernen bevor sie sagen es sei mist.
> allerdings ist mir nicht ganz klar, wie man die unterschiedlichen Erfahrungen soweit zu einem stimmigen Bild zusammenfügt,
ack! die erfahrungen und aussagen von anderen sind m.E. völlig wertlos. ich hab früher auch immer aussagen anderer leute gelesen und mir davon dann ein bild einer bestimmten distri gemacht. im nachhinein bin ich mir immer total verarscht vorgekommen, weil das kompletter müll war. man muss seine erfahrungen einfach selber machen. das ganze ist wohl nur ein vorwand, um ins guinnessbuch zu kommen, kategorie "der längste flame-war aller zeiten".
Um eins klar zu stellen: Ich habe den Eintrag verfasst, der oben gequotet wurde. Ich nutzte Gentoo bis vor 2 Monaten, als eben ein komplettes Rebuild meines Systems anstand und ich darauf einfach keinen Bock mehr hatte. Ich habe mir Gentoo in Version 0.99irgendwas installiert (ist ja schon was her) und habe auch das Major-Upgrade von 1.2 auf 1.4 mitgemacht. Ich weiss diese Distribution durchaus zu schätzen, da man damit ein ideales Entwicklungssystem erhält. Aber das was ich geschrieben habe, meine ich auch so: Fast mein ganzes System basierte auf stable-Ebuilds, meine package.keywords umfasste gerade mal Valgrind. Ich hatte sehr konservative Gccflags ( O2, kein fomit-frame-pointer usw.) und Useflags. Allerdings kam irgendwann ein gcc-upgrade mit dazugehörigem glibc-upgrade (beides x86, nicht ~x86), dass mir mein System vollkommen kaputt geschossen hat. Selbst ein Downgrade war nicht mehr möglich. Und das fand ich ***** und habe meine Konsequenzen daraus gezogen -> Fedora.
meiner meinung genau so sinnvoll wie soche threads in foren. man muss sich nur mal die diversen vorteile/nachteile ansehen. bei suse - eine bei vielen leuten unbeliebte distribution - stehen viel mehr nachteile dort als z.b. bei gentoo, wobei aber viele auch bei gentoo zutreffen würden (unfertige zb. Features - oder ist man gezwungen diese bei gentoo nicht verwenden? nicht verwenden _kann_ man sie bei beiden). außerdem stehen auch unsachliche dinge dabei die mit den vor und nachteilen für den user nichts zu tun haben.
Wird sie schon nach einer Woche wieder gelöscht? Schon mal was von "Look&Feel" gehört? Kann man diese Seite überhaupt ernstnehmen? Ich zitiere : "Zur Zeit wird es einfach nur zum Zwecke des Missbrauchs durch eof Leute benutzt."
"You cannot connect to wiki.schotteluis.org because SSL version 2 is disabled" ["disabled" bezieht sich auf meinen Klienten]
Wer erzwingt und verwendet heutzutage noch SSL2 auf seinen Servern und warum? Ein Grossteil der Sicherheitsprobleme in OpenSSL traten nur im SSL2 Teil auf und es wurde (wird) empfohlen diesen zu deaktivieren.
Also mir fiel sofort nVidia ins Auge. Eigentlich finde ich dass diese Firma sich mit ihren Treibern doch eher vorbildlich verhält. Die alten Sachen, TNT1 und TNT2, liegen ja nun wirlich schon eine Weile zurück. Zu dieser Zeit sah es in Punkto Treiber für Linux noch überall ziemlich düster aus. Die Firma deshalb an den Pranger zustellen, ist wohl verfehlt. Wenn alle anderen sich so mit Updates verhalten würden, dann gäbe es kaum noch Gründe die gegen Linux als Betriebssystem selber sprächen. Die für manche Sachen fehlende Software ist was anderes und hat mit dem BS an sich nichts zu tun. Also im grossen und ganzen finde ich das eine ziemliche Wischiwaschiseite. Aber da dies ja erst der Anfang ist, kann sich das ja noch alles ändern. mal sehen wie das in einem halben Jahr aussieht. Nicht entmutigen lassen.:-)
Von Kai F. Lahmann am Sa, 10. Juli 2004 um 01:03 #
zu der Liste wurde damals schon geflamt. Anfangs stand da quasi jeder drauf, weil es immer irgendwas zu meckern gab. Nur selbstgeschriebene Treiber im Kernel die alles können sind ok (oder so).
Wieso muss ich ein Zertifikat für die Website akzeptieren (Firefox 0.9)??
Sorry, aber den Windows-Usern bringt man grade bei, nicht alles einfach zu akzeptieren, und dann sowas auf ner Linux-Seite??? Tut mir leid, da ist diese Seite wohl nix für mich!
Vielleicht solltest du erstmal was über SSL lesen anstatt hier gleich rum zustänkern.
Ein SSL Zertifikat hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem ausführen von irgendwelchen, möglicherweise, gefährlichen dingen zu tun. Womit der vergleich zu dem Windows "ich klick alles an was sich bewegt" Problem wohl hinfällig ist.
... wie wäre es denn, wenn man die Idee zuende denkt und das ganze zu einer Seite macht, wo man für sich selbst die passende Distribution finden kann. Da könnte ja ein Fragenkatalog stehen mit Fragen wie z.B.:
- wie erfahren bin ich in Linux? - wie ist meine Internetanbindung? - wieviel bin ich bereit zu zahlen? - wie sicher muß mein System sein? - was will ich damit hauptsächlich machen? ....etc...
Die Antworten werden dann gewichtet und entsprechende Vorschläge gemacht. Das setzt natürlich voraus, daß die Distributionen auch in Hinsicht auf diese Fragen bewertet werden.
DAS wäre doch mal eine schöne Sache, die sicherlich vielen Neugierigen den Einstieg erleichtern würde!
Jo, dieses Wiki-System hat einen entscheidenden Denkfehler. Natürlich ist ein Mensch parteiisch oder neigt dazu es zu sein, aber sind 1000 Menschen etwa weniger parteiisch als einer, von denen auch noch jeder den Text verändern? Eigentlich ist es ja sogar noch undurchsichtiger und unzuverlässiger als die Meinung einer Person, weil es letztendlich in einem Mischmasch aus Tatsachen und Meinungen endet. Menschen sind nun mal nicht perfekt und wenn sie's wären, dann wüssten sie welche Distri die beste für sie wäre ohne den PC jemals anzuschalten. XD
Unterm Strich ist es doch so, dass sich nur die Installation eines Linux - Systems von der eines anderen unterscheidet... Linux ist Linux. Haben wir als Community denn sonst keine Sorgen als über uns selber zu diskutieren?
Gentoo- oder Debian-User, Deinem Arroganzgrad nach. Selbstverständlich ist die von Dir verwendete Distribution die beste, tollste, sicherste und schnellste.
Scheint bei einigen eine Schwäche zu sein, immer alles katalogisieren zu wollen und in Schubladen "gut, schlecht, megaschlecht" packen zu wollen.
Mir geht das ehrlich gesagt so am Arsch vorbei ob nun "der Original Kernel" (von Debian) nicht brauchbar sein soll oder Upgrades bei Gentoo ewig dauern sollen. Das Wiki-Konzept erscheint mir zudem völlig ungeeignet, weil es keine eindeutigen Fakten gibt sondern vieles auf persönlichen Vorlieben beruht. Auf ein Statement kommen da gleich wieder 10 andere die das gesagte negieren. Da kann ich mir auch nen Thread bei Heise anschauen wenn es um eine Distro geht
ja, ziemlcih ungeeignet, da jeder user eine andere erfahrung mit der distri hat. ich hatte z.b. keinerlei schlechte erfahrungen mit mandrake, die da aufgelistet sind. ist ne scheiss seite, sorry. ohne hände und füsse, einfahc mal zu jeder distri was reingeschrieben...
aber eben.... warum etwas benutzen das es bereits gibt, wenn man selber was schlechtes auf die beine stellen kann?
ich frag mich auch, was das ganze soll. es gibt doch schliesslich slackware, was muss man da über andere distris noch viele worte verlieren? ein link auf www.slackware.org würde vollauf genügen.
(ist nur ein scherz, kein getrolle, nicht ernst gemeint).
... und zwar bei der Berliner-Linux-User-Group. Zu sehen unter http://www.belug.de/bdc/
Damals verkaufte Lehmann's verschiedene Linux-Distributionen und hatte das Probleme, verschiedenen Kunden Empfehlungen geben zu müssen. Die haben das mangels eigenen Wissens die BeLUG gefragt, welche Distri für wenn am Besten geeignet ist.
Leider ist die Frage Physikern und anderen Wissenschaftlern in die Hände gefallen. Diese haben dann gleich entsprechende Experimente und Fragebögen konstriert. Anwender bei der Installation beobachtet. Und, und, und... Gefehlt hätte nur noch das Aufzeichnen der Herztöne beim Anblick von YaST oder 'dselect'.
Well, eigentlich wollte Lehmann's nur ein kurzes Statement in der Art von: SuSE = Einsteiger RedHat = Fortgeschrittene Debian = Masochisten
Aber die Idee ist nicht ganz falsch. Mir gegenüber haben manche schon behauptet, sie hätten sich Linux installieren wollen, dann aber sich bei den vielen Versionen im Regal nicht entscheiden können, welches für sie das richtige wäre.
Da fragt man einfach, ob sie ein Auto haben. Oder eine Freundin.
Von Kai F. Lahmann am Sa, 10. Juli 2004 um 01:07 #
lol und ack. Das hier "riecht" nach Trollwiese.
Viel interessanter wäre es imho einfach die Konzepte zu erklären. Also Beispielsweise:
debian -> extrem viel Wert auf konsistenter Paketdatenbank, relativ konservativer Installer, "stable"-Version noch viel konservativer. suse -> last-feature-Junkie, teilweise Windows-Nachbau, nicht immer stabil. gentoo -> alles wird selbst kompiliert, installation dauert (im vergleich zum rest) ewig, danach etwas schneller ...usw
SuSE = Extreme Spannweite; von "mein 2,7 GHz ist nicht besonders schnell, weil ich fett installiert habe" bis zu "läuft auf einem 90 MHz PCD-5T flott" und "stellt dem Netzwerk auf einem 133er einen Scanner zur Verfügung".
Bietet dem Klickibunti-Yast-User genau wie dem VI-Junkie alle Möglichkeiten. Weitgehend LSB-und FHS-konform. Außerdem ist mit geringen Aufwand apt4rpm einzurichten und ordentlicher Multimedia-Kram nachzurüsten.
SuSE wird allerdings gern von selbsternannten Gurus gebasht, da allein durch das Anbieten einer grafischen Konfiguration der Untergang des Abendlandes droht.
SuSE-typische Macken sind grundsätzlich Beweis für völlige Unbrauchbarkeit, Macken bei den Distributionen für Erleuchtete sind grundsätzlich untergeordnete Kleinigkeiten, die mit ein wenig Handarbeit zu korrigieren sind.
Daher Tip 1 für SuSE-User: In Foren grundsätzlich die eingesetzte Distributionverleugnen und viel von Gentoo, LFS, zumindest aber Debian schwafeln.
Tip 2 für SuSE-User: Wenn zwar grundsätzlich mit SuSE zufrieden, aber neugierig auf andere Systeme: Die BSD*s locken....
Man sehe sich die Debian-Bewertung an. Der eine findet die Kernel unbrauchbar, der andere findet sie toll. Der eine verschiebt einen Punkt unter "Nachteile", der nächste wieder in "Vorteile". Für Außenstehende ist das schlicht unbrauchbar.
Was dem Wiki fehlt ist eine verbindliche Politik. Was will man erreichen? Welche Informationen werden gesammelt? Was wird mit den Daten geschehen? Daran hakte schon die Black-Sheep-Liste, die darauf baute, dass irgendwer schon irgendwas richtiges ergänzt.
Also ein Titel der lautet "Wiki zur Ermittlung der besten Distribution" und anschliessend der erste Satz "Welche Distribution die beste ist, ist keine sinnvolle Frage, ein neues Wiki soll aber Vor- und Nachteile jeder Distribution sammeln." ist irgendwie nicht gerade eine journalistische Meisterleistung..... ein anderer Titel waere wohl passender!
zB
Debian stable
+ Wenig Updates (wenig Aufwand)
- Wenig Updates (alte Software)
SuSE
+ vorne dabei mit neuen Paketen/Technologien, viele Updates/Änderungen
- öfters mal Probleme und Fehler wegen allzu neuer Pakete/Technologien, viele Updates/Änderungen
usw usf.
Und genau so sehen die meisten Einträge auch aus.
ein wenig zu strukturieren. Es geht darum Schwaechen und Staerken in Distributionen aufzuzeigen.
Natuerlich koennen manche Leute eine Staerke als Schwaeche interpretieren, jedoch sollte ein
muendiger Leser selber entscheiden koennen was es fuer ihn darstellt. Es ist also eine Sammlung
von Merkmalen (z.B. kann man zu Debian nicht sagen es ist zu Bunt oder zu SuSE sie sei zu sicher),
die die Benutzer selber positiv oder negativ zuordnen.
allerdings ist mir nicht ganz klar, wie man die unterschiedlichen Erfahrungen soweit zu einem stimmigen Bild zusammenfügt, dass es Änfanger und Suchende nicht noch weiter iritiert!
Kleines Beispiel aus Gentoo:
--------------------------------------------
* Die Qualität der Ebuilds hat im letzten halben Jahr enorm nachgelassen. Es ist ohne weiteres möglich, dass man sich mit stabilen Paketen das gesamte System zerschiesst (z.B. gcc mit UseFlag? "uclibc")
* kann ich nicht bestätigen
* kann passieren. Aber wenn, dann meistens eher, wenn man Packete aus dem unstable tree (~x86) installiert. Aber dafür gibts ein gutes forum,
in dem man einfach nach der Fehlermeldung (Teile davon) suchen kann: http://forums.gentoo.org, oder http://www.gentooforum.de
o Also ich hatte auch noch keine Probleme, kann ich also nicht bestaetigen
---------------------------------------------
Hmm, als jemand der hier Debian Sid laufen hat und mit dem Gedanken spielt mit Gentoo zu liebäugeln, ist dass etwas verwirrend.
Da ich kein Änfänger/Einsteiger bin, frage ich mich welchen "Nährwert" diese Infos für weitaus unbedarftere User haben mögen!
Mit freundlichen Grüssen
Flags mit -O4 usw. und wundern sich dann das diese "Überoptimierung" genau das Gegenteil bringt. Wo viel optimiert werden kann werden halt auch viele Fehler gemacht.
Debian mag zwar alt sein aber im Stable Zweig läuft alles so wie es soll. Man kann doch nicht sagen das wenn man unstable installiert und es dann nicht klappt das es dann schrott ist.
Stable = stabil
Unstable = nicht stabil und eventuell Fehler drin.
Vielleicht sollten das die User mal lernen bevor sie sagen es sei mist.
ack! die erfahrungen und aussagen von anderen sind m.E. völlig wertlos. ich hab früher auch immer aussagen anderer leute gelesen und mir davon dann ein bild einer bestimmten distri gemacht. im nachhinein bin ich mir immer total verarscht vorgekommen, weil das kompletter müll war. man muss seine erfahrungen einfach selber machen. das ganze ist wohl nur ein vorwand, um ins guinnessbuch zu kommen, kategorie "der längste flame-war aller zeiten".
Aber das was ich geschrieben habe, meine ich auch so: Fast mein ganzes System basierte auf stable-Ebuilds, meine package.keywords umfasste gerade mal Valgrind. Ich hatte sehr konservative Gccflags ( O2, kein fomit-frame-pointer usw.) und Useflags. Allerdings kam irgendwann ein gcc-upgrade mit dazugehörigem glibc-upgrade (beides x86, nicht ~x86), dass mir mein System vollkommen kaputt geschossen hat. Selbst ein Downgrade war nicht mehr möglich. Und das fand ich ***** und habe meine Konsequenzen daraus gezogen -> Fedora.
Tja, damit zeigt die Seite schon auf der Frontpage, wie nutzlos sie ist
man muss sich nur mal die diversen vorteile/nachteile ansehen. bei suse - eine bei vielen leuten unbeliebte distribution - stehen viel mehr nachteile dort als z.b. bei gentoo, wobei aber viele auch bei gentoo zutreffen würden (unfertige zb. Features - oder ist man gezwungen diese bei gentoo nicht verwenden? nicht verwenden _kann_ man sie bei beiden).
außerdem stehen auch unsachliche dinge dabei die mit den vor und nachteilen für den user nichts zu tun haben.
Ich zitiere : "Zur Zeit wird es einfach nur zum Zwecke des Missbrauchs durch eof Leute benutzt."
Tipp: Schau im Artikel unten.
Augen auf
["disabled" bezieht sich auf meinen Klienten]
Wer erzwingt und verwendet heutzutage noch SSL2 auf seinen Servern und warum? Ein Grossteil der Sicherheitsprobleme in OpenSSL traten nur im SSL2 Teil auf und es wurde (wird) empfohlen diesen zu deaktivieren.
Also mir fiel sofort nVidia ins Auge. Eigentlich finde ich dass diese Firma sich mit ihren Treibern doch eher vorbildlich verhält. Die alten Sachen, TNT1 und TNT2, liegen ja nun wirlich schon eine Weile zurück. Zu dieser Zeit sah es in Punkto Treiber für Linux noch überall ziemlich düster aus. Die Firma deshalb an den Pranger zustellen, ist wohl verfehlt. Wenn alle anderen sich so mit Updates verhalten würden, dann gäbe es kaum noch Gründe die gegen Linux als Betriebssystem selber sprächen. Die für manche Sachen fehlende Software ist was anderes und hat mit dem BS an sich nichts zu tun. Also im grossen und ganzen finde ich das eine ziemliche Wischiwaschiseite. Aber da dies ja erst der Anfang ist, kann sich das ja noch alles ändern. mal sehen wie das in einem halben Jahr aussieht. Nicht entmutigen lassen.:-)
Gruss Kommander Keen
Sorry, aber den Windows-Usern bringt man grade bei, nicht alles einfach zu akzeptieren, und dann sowas auf ner Linux-Seite???
Tut mir leid, da ist diese Seite wohl nix für mich!
Oli
Ein SSL Zertifikat hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem ausführen von irgendwelchen, möglicherweise, gefährlichen dingen zu tun. Womit der vergleich zu dem Windows "ich klick alles an was sich bewegt" Problem wohl hinfällig ist.
- wie erfahren bin ich in Linux?
- wie ist meine Internetanbindung?
- wieviel bin ich bereit zu zahlen?
- wie sicher muß mein System sein?
- was will ich damit hauptsächlich machen?
....etc...
Die Antworten werden dann gewichtet und entsprechende Vorschläge gemacht. Das setzt natürlich voraus, daß die Distributionen auch in Hinsicht auf diese Fragen bewertet werden.
DAS wäre doch mal eine schöne Sache, die sicherlich vielen Neugierigen den Einstieg erleichtern würde!
Grüße,
Steffen
> Einstieg erleichtern würde!
Na dann mach Dich mal gleich an die Arbeit
Viele Grüße, Tilo
Mail sie doch dem Webmaster der Seite, vielleciht mag er das ja einbauen (wenn er eh noch am Anfang steht).
Cheers
Michael
Man könnte dann genauso gut ein Wiki zum Thema "Welches ist das beste Brot" machen.
natürlich Bernd !
SCNR
Natürlich ist ein Mensch parteiisch oder neigt dazu es zu sein, aber sind 1000 Menschen etwa weniger parteiisch als einer, von denen auch noch jeder den Text verändern? Eigentlich ist es ja sogar noch undurchsichtiger und unzuverlässiger als die Meinung einer Person, weil es letztendlich in einem Mischmasch aus Tatsachen und Meinungen endet. Menschen sind nun mal nicht perfekt und wenn sie's wären, dann wüssten sie welche Distri die beste für sie wäre ohne den PC jemals anzuschalten. XD
Mir geht das ehrlich gesagt so am Arsch vorbei ob nun "der Original Kernel" (von Debian) nicht brauchbar sein soll oder Upgrades bei Gentoo ewig dauern sollen.
Das Wiki-Konzept erscheint mir zudem völlig ungeeignet, weil es keine eindeutigen Fakten gibt sondern vieles auf persönlichen Vorlieben beruht. Auf ein Statement kommen da gleich wieder 10 andere die das gesagte negieren. Da kann ich mir auch nen Thread bei Heise anschauen wenn es um eine Distro geht
ohne hände und füsse, einfahc mal zu jeder distri was reingeschrieben...
aber eben.... warum etwas benutzen das es bereits gibt, wenn man selber was schlechtes auf die beine stellen kann?
(ist nur ein scherz, kein getrolle, nicht ernst gemeint).
Damals verkaufte Lehmann's verschiedene Linux-Distributionen und hatte das Probleme, verschiedenen Kunden Empfehlungen geben zu müssen. Die haben das mangels eigenen Wissens die BeLUG gefragt, welche Distri für wenn am Besten geeignet ist.
Leider ist die Frage Physikern und anderen Wissenschaftlern in die Hände gefallen. Diese haben dann gleich entsprechende Experimente und Fragebögen konstriert. Anwender bei der Installation beobachtet. Und, und, und...
Gefehlt hätte nur noch das Aufzeichnen der Herztöne beim Anblick von YaST oder 'dselect'.
Well, eigentlich wollte Lehmann's nur ein kurzes Statement in der Art von:
SuSE = Einsteiger
RedHat = Fortgeschrittene
Debian = Masochisten
Aber die Idee ist nicht ganz falsch. Mir gegenüber haben manche schon behauptet, sie hätten sich Linux installieren wollen, dann aber sich bei den vielen Versionen im Regal nicht entscheiden können, welches für sie das richtige wäre.
Da fragt man einfach, ob sie ein Auto haben. Oder eine Freundin.
cu
Viel interessanter wäre es imho einfach die Konzepte zu erklären. Also Beispielsweise:
debian -> extrem viel Wert auf konsistenter Paketdatenbank, relativ konservativer Installer, "stable"-Version noch viel konservativer.
suse -> last-feature-Junkie, teilweise Windows-Nachbau, nicht immer stabil.
gentoo -> alles wird selbst kompiliert, installation dauert (im vergleich zum rest) ewig, danach etwas schneller
...usw
SusE -> Desktop und Server Versionen, einfache Konfiguration, viele Pakete welche gut angepasst sind, sehr aktuell
[Desktop und Server optimiert -> Personal ist rein Desktop, Proffesional beides, SLES nur Server]
Bietet dem Klickibunti-Yast-User genau wie dem VI-Junkie alle Möglichkeiten. Weitgehend LSB-und FHS-konform. Außerdem ist mit geringen Aufwand apt4rpm einzurichten und ordentlicher Multimedia-Kram nachzurüsten.
SuSE wird allerdings gern von selbsternannten Gurus gebasht, da allein durch das Anbieten einer grafischen Konfiguration der Untergang des Abendlandes droht.
SuSE-typische Macken sind grundsätzlich Beweis für völlige Unbrauchbarkeit, Macken bei den Distributionen für Erleuchtete sind grundsätzlich untergeordnete Kleinigkeiten, die mit ein wenig Handarbeit zu korrigieren sind.
Daher Tip 1 für SuSE-User: In Foren grundsätzlich die eingesetzte Distributionverleugnen und viel von Gentoo, LFS, zumindest aber Debian schwafeln.
Tip 2 für SuSE-User: Wenn zwar grundsätzlich mit SuSE zufrieden, aber neugierig auf andere Systeme: Die BSD*s locken....
LOL
Das ist der beste Kommentar zu diesem Thema den ich jemals gelesen habe.
Man sehe sich die Debian-Bewertung an. Der eine findet die Kernel unbrauchbar, der andere findet sie toll. Der eine verschiebt einen Punkt unter "Nachteile", der nächste wieder in "Vorteile". Für Außenstehende ist das schlicht unbrauchbar.
Was dem Wiki fehlt ist eine verbindliche Politik. Was will man erreichen? Welche Informationen werden gesammelt? Was wird mit den Daten geschehen? Daran hakte schon die Black-Sheep-Liste, die darauf baute, dass irgendwer schon irgendwas richtiges ergänzt.