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Mi, 21. Juli 2004, 13:14

Gesellschaft::Politik/Recht

IBM gegen Microsoft an Universitäten

IBM beabsichtigt, seine Software kostenlos an Universitäten zu vergeben, um die Ausrichtung auf Microsoftprodukte zu vermindern.

Stattdessen will IBM den Studenten die Möglichkeit einräumen, auf von IBM unterstützte Software geschult zu werden. In der Vergangenheit beschränkte sich IBMs Universitätenkontakt auf Forschungsprojekte und die Anwerbung neuer Angestellter.

Da IBM vor allem in Technologien wie Java, Linux und ihre DB2-Datenbank investiert hat, will das Unternehmen diese Produkte in Universitäten platzieren. Dies kommt den Studenten auch dann zugute, wenn sie später an von IBM vertriebenen Linuxservern ihre Arbeiten absolvieren. Zudem soll die Ausbildung neuer Javaprogrammierer der vorhergehenden.NET-Welle entgegenwirken.

IBM sieht in diesem Schritt die Antwort auf alle Universitäten, die Alternativen zu Microsoft suchten. So sollen nun vor allem offene Standards und freie Software ihren Einsatz finden.

IBM will für die Universitätsprogramme gezielt 300 bis 400 Leute anstellen, wobei sich auch andere Mitarbeiter des Unternehmens an der Verbreitung der Software beteiligen können. IBM schätzt diesen Anteil der Freiwilligen auf mehrere hundert Angestellte, die aber erst im Laufe der nächsten Jahre zusammenkommen werden.

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